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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Hallo, kann ich als Selbst ndiger ber 60, freiwillig in der

Kundenfrage

Hallo, kann ich als Selbständiger über 60, freiwillig in der GKV, au geschrieben werden?
Habe einiges an Altlasten, die aktuell wieder hochgekommen sind, z.B:
- Habe den Tod eines Menschen verschuldet,
- leide häufig unter Existenzängsten,
- empfinde keine Lebensfreude,
- fühle mich nicht Belastbar ...
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag !

 

Rechtlich gesehen müsste ihr behandelnden Arzt prüfen, ob die Kriterien für eine Arbeitsunfähigkeit gegegeben sind. Dies kann bei einer Diagnose wie einer "Anpassungsstörung" mit gemischten Merkmalen (bei alten möglicherweise traumatischen Erlebnissen) durchaus gegeben sein. Allerdings muss bzw. sollte man sich dann immer gut überlegen, was man mit der Arbeitsunfähigkeit erreichen will. Da sie Selbstständiger sind, werden sie vermutlich eine Tagegeldversicherung oder sowas haben, die das ausgleicht. Dann werden wiederum genauere Prüfungen die Regel sein. Sonst könnte ich mir zumindest keinen Grund vorstellen, warum jetzt eine AU ausgeschrieben werden soll.

 

Hilfen für eine akute Krisensituation bzw. "Altlasten" könnte man ggf. kurzfrstig zur Stabilisierung erreichen, auch auf eher ungewöhnlichem Wege (siehe z.B. www.emoflex.de)

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke für Ihre Antwort. Auch bei gemischten Bildern meiner, sagen wir mal, psychischen Instabilität, gesellt sich aktuell die Wirkung typischer Outburn-Merkmale mit depressiven Zügen - aus meiner Laiensicht beschrieben. Noch etwas zu meinem Hintergrund:
Unser ältester drogenabhängige, Tourettekranker Sohn verstarb von 7 Jahren, unser jüngster Sohn überlebte Borderline, in Konflikten mit meiner Frau finde ich mich nicht selten bei "Ausstiegsgedanken", die mir jede Kraft rauben. Aktuelle warte ich auf einen Prostata-Befund. Wie lange ich noch meinen letzten Auftrag behalte, frage ich mich nicht. Bevor ich mich in eine wie auch immer geartete Behandlung gebe, würde ich gern meine finanziellen Möglichkeiten (Tagegeld) klären, nur zur Beruhigung, verstehen Sie?
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.

Verstehen kann ich das gut. Leider ist aber eben die Krankschreibung gerade bei existentiellen Sorgen selten ein "gutes Gefühl". Natürlich könnten sie vorrübergehend, ggf. sogar dauerhaft AU geschrieben werden. Aber es kommt dann sehr auf das Kleingedruckte drauf an, ob und wie sie Tagegeldanspruch erhalten. Von der Gesetzlichen Krankenkasse würden sie ja vermutlich nach 6 Wochen zunächst Krankengeld erhalten (nehme ich mal an), längstens aber für 18 Monate. Immerhin.

 

Besser fände ich die sofortige Behandlung und Stabilisierung, ggf. sogar auch unter stationären Rahmenbedingungen.