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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Osteoporose
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Im Juni d.J. hatte ich einen osteoporotischen Lendelwirbelbruch.

Kundenfrage

Im Juni d.J. hatte ich einen osteoporotischen Lendelwirbelbruch. Zur Unterstützung der Osteo- porosetherapie gehe jeden Tag 30 Minuten auf einem Laufband. Danach habe ich aber wieder Schmerzen im Bereich des gebrochenen Lendelwirbels. Darf ich weiter auf das Laufband ? XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Osteoporose
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo und guten Tag,
Schmerzen sind ein Warnsymptom des Körpers und sollten nicht einfach ignoriert werden. Ich schlage Ihnen vor, satt eine Verbesserung über das Laufband zu erreichen, lieber eine "Rüttelbrett" Therapie zu machen, denn die hat erwiesenermaßen die besten Auswirkungen auf osteoperotische Knochen und belastet die Wirbelsäule nicht wie Laufen oder strenges Gehen.
Gleichzeitig ist auf basische Ernährung zu achten, denn einer der Hauptursachen der Osteoporose ist die Mobilisierung von Knochenkalk über die Nebenschilddrüse als Säurepuffer für Blut und Körper.

Die anderen Maßnahmen von Ihnen sind aber wichtig und gut.
Gute Besserung und viel Erfolg bei der Festigung Ihres Knochenmaterials.

Dr. A. Teubner
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 3 Jahren.
Nachtrag Info zum "Rüttelbrett"

Osteoporose-Prävention mit Ganzkörper-Vibrationstraining


Wissenschaftlern der Universität Leuven, Belgien, gelang nun in einer jetzt veröffentlichten Langzeit-Pilotstudie „Effect of 6-Month Whole Body Vibration Training on Bone Density) über sechs Monate der sensationelle Nachweis, dass Ganzkörper-Vibrationstraining den altersbedingten Abbau der Knochensubstanz nicht nur verlangsamt oder stoppt, sondern sogar die Knochendichte wieder erhöht.Das ursprünglich für den Einsatz bei russischen Weltraummissionen entwickelte Prinzip des Vibrationstrainings könnte damit die derzeit wirkungsvollste Osteoporose-Prävention sein.

Nach Informationen des Kuratoriums für Knochengesundheit e.V. leiden bereits fünf bis sieben Millionen Deutsche an Knochenschwund. Vor allem Frauen nach der Menopause sind betroffen, sie machen 80 % der Osteoporosepatienten aus. Weltweit sind das rund 200 Millionen Frauen. Nach vorsichtigen Schätzungen beläuft sich der durch Behandlung der Spätfolgen entstehende volkswirtschaftliche Schaden allein in Deutschland auf fünf Milliarden Euro pro Jahr. Bisher wird vorbeugend zwar vitamin- und kalziumreiche Ernährung und viel Bewegung empfohlen, aber eine getestete, erfolgreiche Prophylaxe oder „Erfolgsgarantie“ existiert nicht.




Osteoporose-Prävention mit Ganzkörper-Vibrationstraining

Die vorab im Fachmagazin Journal of Bone and Mineral Research (Volume 19, Nummer 3, 2004) veröffentlichte Studie dauerte 24 Wochen und war folgendermaßen konzipiert: 70 gesunde, weibliche Probanden im Alter zwischen 58 bis 74 Jahren wurden in drei Gruppen aufgeteilt (Zufallsprinzip). 25 Personen trainierten auf dem Vibrationsgerät Power-Plate, 22 Probanden mit herkömmlichem Krafttraining, 23 Personen dienten als Kontrollgruppe. Die Power-Plate-Gruppe führte dreimal wöchentlich auf der Vibrationsplattform des Power-Plate-Gerätes statische und dynamische Kniebeugen ohne Zusatzgewicht aus. Dabei wurden die Probanden einer Frequenz von 35 bis 40 Hz bei einer Amplitude zwischen 1,7 und 2,5 mm ausgesetzt. Die konventionelle Krafttrainingsgruppe trainierte dynamisch an der Beinpresse (Krafttrainingsprogramm mit mäßiger Intensität für Menschen über 60). Die Kontrollgruppe übte während der sechs Monate gar kein Training aus. Im Eingangs- und Ausgangstest wurde bei allen Probanden die Knochendichte am Oberschenkelknochen gemessen.

Das erstaunliche Ergebnis: Die Power-Plate-Gruppe konnte den altersbedingten Knochenschwund nicht nur stoppen, sondern über den Versuchszeitraum von sechs Monaten die Knochendichte sogar um 0,93 % erhöhen, während die Probanden der konventionellen Trainings Trainingsgruppe 0,51% an Knochendichte verloren. Bei der Kontrollgruppe betrug derRückgang der Knochendichte 0,62%. Die medizinische Erklärung für den Erfolg des Vibrationstrainings liegt in der kombinierten Wirkung der hohen Frequenz der Vibrationen und der hohen Belastungen, denen die Knochen ausgesetzt waren.

Aufgrund des großen Erfolgs ihrer Pilotstudie, planen Dr. Sabine Verschueren und Prof. Dr. Steven Boonen derzeit eine Folgestudie: Ein Jahr lang soll an über 62-Jährigen untersucht werden, ob mit Vibrationstraining über einen noch längeren Zeitraum weitere Verbesserungen in Knochendichte und Muskelaufbau erzielt werden können.

Quelle: www.gesundheit.com
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sie haben meine Antwort gelesen; was kann ich noch für Sie tun?
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie noch bewerten wollten und wünsche Ihnen einen schönen Sonntag
Grß
Dr. Teubner

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