So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Orthopäde.
Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2968
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
47193624
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Orthopädie hier ein
Orthopäde ist jetzt online.

Habe seit ca. 4 Wo eine Schleimbeutelentzündung am re. Ellenbogen.

Kundenfrage

Habe seit ca. 4 Wo eine Schleimbeutelentzündung am re. Ellenbogen. Unter Kühlung und Eincremen mit Voltaren ging sie zunächst leicht zurück, vor 10 Tagen trat sie jedoch wieder auf, diesmal massiv (Entzündungsparameter stark gestiegen). Seitdem wurde 2x punktiert. Einmal 8 ml, dass 2. Mal 13 ml. Das Punktat war stets klar. 2 Tage nach 2. Punktion wurde das Gelenk mit einer Gipsschiene ruhig gestellt. Keine Besserung.
Frage: Muss operiert werden? Wo? Klink, ambulante Praxis (lebe alleine)? Welches Verfahren ist am besten?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo
Schön, dass Sie zu uns in dieses Forum gekommen sind. Ich bin Orthopäde und möchte Ihnen gerne weiter helfen und Ihre Frage beantworten.
Sie sehen das durchaus richtig. Bei Versagen der konservativen Therapie mit Punktionen und Ruhigstellung sollte der entzündete Schleimbeutel entfernt und eine antibiotische Therapie durchgeführt werden. Als Verfahren ist die offene Entfernung mit einem Hautschnitt am sichersten. Dies ist ein einfacher Eingriff der von jedem Orthopäden oder niedergelassenen Chirurg durchgeführt werden kann. Auch eine ambulante Operation ist möglich. Am besten lassen Sie Sich vom Hausarzt zuweisen oder stellen such selbst in der nächstgelegenen Notfallambulanz vor.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Viele Dank für Ihre Antwort.

Ich habe dazu noch zwei Fragen.



  1. Habe gelesen, dass bei der konventionellen OP die entstehenden Narben die Mechanik des Gelenks negativ beeinflussen können. Wie ist das. Kann ich danach weiter ohne Probleme meinen Sport ausüben? Wann?

  2. Welche Risiken gibt es bei der Bursektomie, außer der großen Narbe, noch?

Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 2 Jahren.
Gerne antworte ich Ihnen auf die Fragen.
Die Narbe auf der Rückseite des Ellbogens ist meist gar kein Problem, da es dort genug Haut hat und es keine Einschränkungen geben sollte. Das Risiko ist sehr klein, gegen 0 würde ich sagen. Auch Sport sollte nach guter Abheilung wieder möglich sein, würde mal 6 Wochen Pause einplanen.
Risiken sind immer der Infekt, aber der Schleimbeutel ist sowieso entzündet und eine antibiotische Therapie ist nötig. Man muss auch Proben entnehmen, und diese ins Labor schicken, um die Bakterien genau zu identifizieren und dann mit dem richtigen Antibiotikum behandeln. Thrombosen sind sehr selten an der oberen Extremität. Verletzungen von Nerven oder Gefässen sind ebenfalls sehr selten dort.
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo
Sie haben die Antworten gelesen. Wie soll es jetzt weiter gehen? Kann ich ihnen noch offene Fragen klären helfen?
Wenn nicht, freue ich mich, wenn Sie die Antwort positiv bewerten, damit mich mein Honorar auch erreicht!
Sie akzeptieren die Antwort, indem Sie darunter einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.
Mit freundlichen Grüssen