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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2117
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Sehr geehrter Dr. Ortho-doc Nowi, Ich habe im März 2013

Kundenfrage

Sehr geehrter Dr. Ortho-doc Nowi,
Ich habe im März 2013 eine bicondyläre Oberflächenersatzprothese rechts implantiert bekommen. Seither haben ich durchgend sehr starke Schmerzen unterhalb der Kniescheibe und hinter der Kniescheibe. Die Schmerzen äußern sich unter anderem durch sehr stark ziehende Schmerzen bei Belastung und insbesondere beim Treppengehen, sodass diese Aktivitäten mit sehr viel Mühe überwunden können. An die vierwöchige Anschlussrehabilitation, wurden ununterbrochen Krankengymnastik, physikalische Therapie und Manuelle Therapie rezeptiert, jedoch ohne Erfolgt. Mein Operateur hat mir versichert, dass bei Persistenz der Schmerzen noch nach einem Jahr der OP, ein sog. Rückenflächenersatz durchgeführt werden müsse. Laut Röntgenaufnahmen durch den Operateur bestehe keine Lockerung des Knie-TEPs, regelrechte und konforme Implantation heißt es laut Röntgenbefund. Auf entzündliche Veränderungen sei der Arzt auch nicht gestoßen, es wurden trotzdem Glucocorticoide in das Knie gespritzt und Dexamethason oral verabreicht, auch hier keinerlei Veränderung zum Positiven. Die einzige Lösung sehe ich seit 2 Jahren in der Einnahme von Ibuprofen 600 mg/d + Magenschutzmitteln (Pantoprazol 20 mg). Einige Zeit lang hat man mir auch Targin und Lyrica rezeptiert, die ich aber freiwillig abgesetzt habe. Ich bin an meine Grenzen angelangt, mein Vertrauen in meinen Operateur habe ich auch verloren, da er mir seit 2 Jahren in keinerlei Weise überzeugend erklären kann, was genau die Ursache meiner Schmerzen ist und als einzige Möglichkeit eine erneute OP vorschlägt, die genauso so "groß" sein werden würde, wie die erste OP, was aber laut Internet und anderen Orthopäden nicht der Fall sein sollte. Auf meine Frage hin, ob meine Schmerzen mit dieser OP sich reduzieren bzw. sogar unterbleiben werden, antwortet er mit viel Unsicherheit, was mich eben noch mehr verunsichert. Ich will nicht noch eine zweite "falsche" Meinung fällen, weshalb ich mich ganz drigend an Sie wenden wollte.
Ist ein Kniescheibenrückenflächenersatz in meinem Fall indiziert? Wenn ja, was sind die Heilungschancen? Kann die Implantation eines Rückenflächenersatzes minimalinvasiv durchgeführt werden? Wenn nein, inwiefern stimmt die Aussage des Operateurs, dass die 2. OP gleich "groß" sein wird die erste? Wäre eine Szintigraphie in meinem Fall angebracht? Wenn ja, was kann aus einem Knochenszintigramm entnehmen, das die Operationsentscheidung beeinflussen könnte?
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir diesbezüglich weiterbehilflich sein könnten!
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ortho-Doc Nowi :

Guten Morgen, vielen Dank, ***** ***** sich an mich gewandt haben. Ich bin bemüht, Ihnen zu helfen. Dieser Rat beruht nur auf Ihrer Information und kann daher keine Konsultation beim Arzt vor Ort ersetzen. Eine Haftung ist daher ausgeschlossen.

Ortho-Doc Nowi :

Bei der Implantation einer Knie-TEP wird normalerweise die Kniescheibe "denerviert", sodass sie nicht mehr als schmerzempfindlich gelten kann. Wenn diese Denervierung jedoch nicht genügend durchgeführt wurde und die Kniescheibe weiterhin schmerzempfindlich ist, hat in mehreren Fällen, dich ich beobachten konnte, der Rückflächenersatz der Kniescheibe in einer zweiten OP sehr gut geholfen.

Ortho-Doc Nowi :

Ich kann Ihnen daher dazu raten, diese rel. kleine OP durchführen zu lassen. Minimalinvasiv wird diese OP meines Wissens nicht durchgeführt, sie ist jedoch nicht so groß wie die erste OP.

Ortho-Doc Nowi :

Ob eine Knochenszintigrafie neue Erkenntnisse bringt, ist m.E. sehr fraglich. Nur im Fall einer Entzündung oder Lockerung der bikondylären Endoprothese wäre das der Fall. Da die Symptome jedoch eindeutig für die Kniescheibe als Ursache sprechen, halte ich die Szintigrafie für wenig Erfolg versprechend.

Ortho-Doc Nowi :

Ich rate Ihnen daher zu einem retropatellaren Flächenersatz. Die Erfolgsaussichten sind nach meiner Erfahrung sehr gut.

Ortho-Doc Nowi :

Ich hoffe, Ihnen hiermit behilflich gewesen zu sein und würde mich über eine positive Bewertung zur Honorierung freuen. Bei Bedarf helfe ich gerne weiter.

Ortho-Doc Nowi :

Ich wünsche Ihnen bei einer evtl. OP viel Erfolg.

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 2 Jahren.
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