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Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2968
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
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Orthopäde ist jetzt online.

Ich habe während eines Aufenthalts in Belgien auf Grund einer

Kundenfrage

Ich habe während eines Aufenthalts in Belgien auf Grund einer vermuteten reaktiven Arthritis 1000 mg Ciprobay für 21 Tage rezeptiert bekommen.
Nach 5 Tagen habe ich erhebliche Knochen und Sehnenschmerzen am ganzen Körper.
Nun ist das Internet voll von der arthroseverursachenden Wirkung von Fluorchinolonen.
Was soll ich tun? Frage 1
Was stimmt bezüglich der arthroseverursachenden Wikrung von Fluorchinolonen, es gibt sogar eine Warnung vom FDA. Frage 2
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.

Orthopäde :

Hallo, die granze Gruppe der Fluorchinolone (also auch Ciprobay) kann Schädigung von Sehnen auslösen. Arthrose nicht, da dies den Knorpel betreffen würde. Ich halte die Therapie der reaktiven Arthritis mit diesem Medikament (es sei denn der Rheumatologe hatte einen guten Grund für diese Wahl) nicht für allszu sinnvoll. Auch 21 Tage ist sehr lange. Am besten besprechen Sie dies noch heute mit Ihrem Hausarzt, damit dieser die Therapie stoppt oder auf ein anderes Antibiotikum umstellt.

Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

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Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bei der reaktiven Arthritis ist ja meist die Ursache unklar. Es kann sich um die Kreuzreaktion nach einem bakteriellen oder viralen Infekt der Atemwege, des Verdaungstraktes oder des Urogenitaltraktes handeln. Da dieser zum Zeitpunkt des Auftretens der reaktiven Arthritis meist vorüber ist, macht die antibiotische Therapie in diesem Fall gar keinen Sinn. Ist jedoch noch ein Infekt vorhanden, kann man diesem antibiotisch therapieren. Ansonsten helfen eher antiphlogistische (gegen die Schwellung) und entzündungshemmende Medikamente wie Voltaren, Brufen oder Irfen. Wenn nur ein Gelenk betroffen ist, lohnt auch eine Punktion, um einen Infekt im Gelenk selbst auszuschliessen und die reaktive Entstehung der Beschwerden zu untermauern.