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Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2964
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
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Orthopäde ist jetzt online.

Hallo, ich habe seit etwa 8 Monaten in der linken Kniekehle

Beantwortete Frage:

Hallo, ich habe seit etwa 8 Monaten in der linken Kniekehle starke Schmerzen, morgens nach dem Aufstehen konnte ich fast nicht laufen, das wurde aber nach ca. 1 Stunde besser. Im Mai wurde dann bei mir eine MRT gemacht, es wurden leichte Knorpelschäden, leicht eingerissener Meniskus und eine Bakerziste festgestellt. Mein Arzt meinte ich solle mal in das Knie reinschauen lassen man könne das ganze Ambulant machen und nach 10 Tagen könne ich wieder arbeiten. Am 21. August wurde dann die Kniespiegelung bei mir gemacht, der Meniskusrand wurde leicht glatt geschnitten, und unter der Kniescheibe wurde die entzündende Knochenhaut entfernt. Ich hatte seither immer Krankengymnastik, die Schmerzen in der Kniekehle sind immer noch vorhanden, die Ziste wurde 3 mal punktiert mit immer nur 8 ml Flüssigkeit. Der Arzt meinte für eine OP der Ziste wäre die Flüssigkeit zu wenig. Ich muss sagen dass ich teilweise stärkere Schmerzen habe als vor der Kniespiegelung.  Arbeite jetzt seit dem 26. Oktober wieder und das mit teilweise starken Schmerzen. Hätten Sie eine Antwort für mich was ich noch tun kann, ich bin 61 Jahre alt und Elektromonteur, also auch viel in der Hocke und auf den Knien.


Im Kie selbst hatte ich nie Schmerzen


MfG Karl Gaiser

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.
Lieber Patient

Die Bakerzyste ist nie selbst das Problem und auch eine offene Entfernung (etwas gefährlichere OP, da hinten am Knie alle grossen Blutgefässe und Nerven verlaufen) wird das Problem nicht lösen und sie wird wahrscheinlich wieder kommen.
Wie wurde bei der Arthroksopie der Knorpel auf der Kniescheibe und dem entsprechenden Gleitlager beschrieben? Wenn hier Verschleiss des Knorpels beschrieben wurde, ist besonders das Knien bei der Arbeit sehr schlecht, da es diese Gelenk maximal belastet und so zur Reizung der Schleimhaut und Ergussbildung führt, was dann wiederrum die Bakerzyste füllt.
Ich würde Ihnen weitergehende Physiotherapie empfehlen, versuchen Sie die Arbeit auf den Knien zu vermeiden oder zu reduzieren und ev. kann auch eine Injektion mit Hyaloronsäure ins Knie helfen. Auch die Einnahme vom Condrosulf und Glucosulf (als Grundbausteine des Knorpels) kann hilfreich sein.
Wenn die Beschwerden nicht besser werden, muss man ev. das MRT wiederholen und sehen, ob sich etwas verändert hat.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Hier die Beurteilung nach dem MRT


Großer Ganglion laterodorsal am Mediale Gelenkspalt


Degeneration der Menisci ohne Anhalt für Dislozierte Einrisse.


Mittelgradige Knorpelschäden im Hauptgelenk, teils hhergradige Knorpelschäden an der Patella.


Kleine Bakerziste


Degeneration des vorderen Kreuzbandes.


Beim normalen gehen sind keine Schmerzen virhanden.


Seit der OP kommt es auch ab und an zum Knacken im Knie was vorher auch nicht war

Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.
Der entscheidende Teil: Höhergradige Knorpelschäden an der Patella.

Versuchen Sie mit Physiotherapie die Kniescheibenführende Muskulatur zu stärken. Denn an diesen Knopelschäden kann man operativ nicht viel machen.
Das Ganglion geht eher vom Meniskus aus, aber die Menisken sind nicht eingerissen, was sehr gut ist.

Wenn die Beschwerden vorran schreiten und immer schlimmer werden, muss man leider irgendwann (in Jahren) an eine Knieprothese denken. Dies aber erst, wenn Sie immer Beschwerden haben, Schmerzmedikamente nicht mehr helfen und Sie auf vieles wegen dem Knie verzichten müssen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

noch eine letzte Frage, wäre Radfahren gut für das Knie? in den vergangenen Jahren bin ich immer viel Rad gefahren, bis auf dieses Jahr als die Schmerzen im Knie da waren habe ich aufgehört damit.

Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, da es die Muskulatur ohne die Gewichtsbelastung trainiert. Eher in kleinen Gängen mit höherer Frquenz und nicht mit den grossen Gängen unter viel Kraftaufwand.
Ebenfalls wäre Schwimmen sehr gut zum Training.
Orthopäde und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.