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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2159
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Bei mir entwickelte sich eine unerkannte Hüftdysplasie zu einer

Kundenfrage

Bei mir entwickelte sich eine unerkannte Hüftdysplasie zu einer schweren Hüftluxatie, die im 2. Lj. operiert wurde.Es scheint ein großer Eingriff gewesen zu sein, da ich eine ca. 45 cm lange Narbe habe. Mittlerweile bin ich 37 Jahre und habe in den letzten 3 Jahren Probleme.Hüft- und Leistenschmerzen schon nach 30 Min. Joggen oder Walken; Rücken bzw. Lendenschmerzen und Einschränkungen bei Bewegungen. Da ich in der 36. Woche Schwanger bin, habe ich Bedenken/ Sorgen eine Vaginalgeburt ohne Probleme/Einschränkungen und Folgen zu schaffen. Ich überlege, ob für mich und meine Tochter, die ja auch ein hohes Risiko mit dieser Diagnose geboren zu werden, ein Kaiserschnitt nicht die sichere Variante wäre.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
ich bin Orthopäde mit langjähriger Praxiserfahrung und möchte Ihre Frage folgendermaßen beantworten:

1.) Ob es besser ist, einen Kaiserschnitt durchzuführen, sollte von folgenden Kriterien abhängig gemacht werden:

a) ob eine ausreichende Abspreizung in Ihren Hüftgelenken möglich ist und
b) Ob bei Ihrem Kind eine Kopflage vorhanden ist.

Bei einer Steißlage des Kindes ist eher mit einer Hüftdysplasie und Komplikationen für die Geburt zu rechnen. Ansonsten ist die Hüftdysplasie genetisch bedingt und kann bei rechtzeitiger früher Behandlung meistens konservativ (ohne OP, nur mit Spreizhosen u.ä.) gebessert werden. In Deutschland wäre die Früherkennung durch die Vorsorgeuntersuchungen an den Säuglingen durch die Kinderärzte und Orthopäden gesichert.

Also Facit: Bei Kopflage und guter Abspreizung in den Hüften lassen Sie besser keinen Kaiserschnitt durchführen, vorausgesetzt es gibt sonst keine sonstigen Gründe wie ein enges Becken u.ä. Das muss aber der Gynäkologe entscheiden. Ich wünsche Ihnen für die Geburt alles Gute.

Gerne helfe ich weiter bei noch offenen Fragen. Ansonsten bitte ich, meine Antwort mit einer positiven Bewertung nach den ASG von JA zu honorieren, danke.
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Rechtlicher Hinweis:
Diese Information kann nicht die Konsultation beim Facharzt vor Ort ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Verantwortung für die Diagnose und Therapie trägt der behandelnde Arzt, eine Haftung für diese allg. Information ist daher ausgeschlossen.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch offene Fragen, die ich gerne beantworte? Wenn nicht, sollten Sie bitte nach den AGB von JA meine Antwort mit einer positiven Bewertung honorieren, danke.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ortho-Doc Nowi,


vielen Dank für die schnelle Antwort meiner Frage. Bevor ich Ihre Antwort zufriedenstellend bewerte und abschließe habe ich noch eine Rückfrage.


Sie meinten bei guter Abspreizung meiner Hüftgelenke wäre eine Spontangeburt möglich. Nun ist es so, dass ich für einen kurzen Moment meine Hüftgelenke ausreichend abspreizen kann.Jedoch bei längerer Abspreizung, was ja bei einer Geburt durchaus passieren kann, Schmerzen der Sehnen/Muskulatur oder auch Knochen? (ich kann es nicht richtig zuordnen) entstehen. Ich merke einen deutlichen Unterschied und Einschränkung zu meinem gesundem Hüftgelenk. Daher habe ich Angst die spontan Geburt nicht zu schaffen, bzw mir bei der Geburt zusätzliche Nachfolgeschäden zuzuziehen. Da ich in den letzten drei Jahren mit erheblichen Beschwerden/Schmerzen in der Hüfte und Leistengegend zu kämpfen habe. Z.B. schon nach 30 Min. Walken muss ich mit nachfolgenden Schmerzen rechnen die einige Tage/Wochen andauern können. Je nachdem wie hoch die Fehlbelastung war. Joggen ist z.B. gar nicht mehr möglich. Vorher war mein Hüftgelenk eigentlich immer normal belastbar. Daher denke ich, dass mit dem Alter die operierte Hüfte schon empfindlicher ist als die gesunde und möchte mit der Geburt nicht die Schäden verschlimmern. Schließlich möchte ich auch für mein Kind noch fit, belastbar und beweglich bleiben. Oder sind meine Vermutungen und Befürchtungen nur Ängste die medizinisch nicht begründbar sind. P.S. Mein Kind liegt übrigens gut mit dem Kopf nach unten. Sie hat also gute Chancen keine Dysplasie zu bekommen.


Nochmals vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.


Mit freundlichen Grüßen


I.S.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Ortho -Doc Novi


 


gerne würde ich Ihre Antwort positiv bewerten, jedoch habe ich von Ihnen noch keine Antwort auf meine Rückfrage erhalten.


Ist die vielleicht bei Ihnen nicht angekommen?


Mit freundlichen Grüßen


InesSonne

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
leider habe ich erst jetzt Ihre Rückfrage zu Gesicht bekommen, obwohl ich täglich die Fragen in JA ansehe.

Sie teilen leider nicht mit, ob es Ihre erste Geburt ist, oder ob Sie schon ein Kind haben. Wenn es Ihre erste Geburt ist, würde ich Ihnen in Ihrem Alter (Entschuldigung) eher zu einem Kaiserschnitt raten, da Erstgebärende in Ihrem Alter mehr Komplikationen haben als jüngere.

Da Sie schreiben, dass Sie Probleme haben, die Hüfte länger abzuspreizen, ist bei einer normalen Geburt mit Schmerzen in der Hüfte zu rechnen. Ob auch mit einer Verschlechterung auf Dauer zu rechnen ist, hängt von dem näheren röntgenologischen und klinischen Befund ab, was ich ohne Untersuchung und Röntgenbild von hier aus nicht beurteilen kann.

Sie sollten das mit dem behandelnden Gynäkologen besprechen und das Röntgenbild mitbringen.
Wenn das Ihre erste Geburt ist, würde ich jedoch auf jeden Fall zu einem Kaiserschnitt raten.

Gerne helfe ich weiter bei noch offenen Fragen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.
Ortho-Doc Nowi und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Ortho-Doc Novi,


vielen Dank für Ihre schnelle Antwort heute.


Ja, es ist meine erste Geburt und daher resultieren auch meine Ängste.


Für mich ist der Kaiserschnitt in meinem Alter, da gebe ich Ihnen Recht, auch die sichere Alternative. Es hat mir sehr geholfen, dass Sie meine Befürchtungen ernst genommen haben.


Morgen habe ich einen Termin in der Klinik und werde das mit dem Gynäkologen besprechen.


Mit freundlichen Grüßen


InesSonne

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre positive Bewertung. Ich wünsche Ihnen für die Geburt viel Glück und Freude mit dem Kind. Gerne höre ich wieder von Ihnen nach der Geburt. Viele Grüße