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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2139
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Hallo. Ich arbeite zurzeit als Mechatroniker im Maschinenbau.

Kundenfrage

Hallo. Ich arbeite zurzeit als Mechatroniker im Maschinenbau. seit ungefähr einem halben Jahr habe ich sehr starke Schmerzen in der rechten Schulter im Bereich des Schultereckgelenks. Deshalb war ich bereits bei zwei verschiedenen Orthopäden, ein Kernspinn wurde auch gemacht. Daraufhin habe ich Entzündungshemmende Tabletten bekommen, insgesamt 5 Spritzen in die Schulter bekommen und Krankengymnastik verordnet bekommen. Trotzallem sind die Schmerzen nicht weg, sondern werden von Arbeitstag zu Arbeitstag immer schlimmer. Mein Arbeitgeber war so gütig und hat mich zwei Monate ins Büro genommen, jedoch muss ich nun wieder voll als Mechatroniker arbeiten. Die Schmerzen werden wieder schlimmer. Oftmals sind mir Gegenstände aus Reflex heruntergefallen, weil die Schmerzen unerträglich waren. Was soll ich nun machen? Mir kann niemand weiterhelfen.. Eine Umschulung wäre vielleicht gut für mich, allerdings muss ich dafür berufsunfähig geschrieben werden. Geht das? Und wenn ja wer kann das machen, bzw. wie würde das ablaufen?
Ich hoffe Sie können mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
ich bin Orthopäde und möchte Ihnen gerne helfen, Ihre Fragen zu beantworten.
Leider haben Sie keine Diagnose mitgeteilt, sodaß ich auf Vermutungen angewiesen bin.
Im Hinblick auf Ihr Alter ist eine Arthrose des Schultereckgelenks nahezu ausgeschlossen, ebenso ein Bänderriß, sofern Sie keinen Unfall mit der Schulter gehabt haben.
Bleibt am ehesten eine Schleimbeutelentzündung (=bursitis subacromialis) unter dem Schulterblattdach übrig, auch Periarthritis humeroscapularis genannt. Dafür sprechen die entzündungshemmenden Spritzen, die Sie bekommen haben und die Medikamente.

Falls die Spritzen nicht geholfen haben, käme eine operative Behandlung in Frage bei einem Schulterspezialisten. Dabei wird der entzündete Schleimbeutel entfernt und mehr Platz für die unter dem Schulterblatt verlaufenden Sehnen geschaffen, damit diese nicht mehr irritiert werden (Supraspinatussehne und ggf. der lange Kopf der Bicepssehne). Damit können gute Erfolge erzielt werden. Anschließend sollten Sie eine 3-wöchige stationäre Rehamaßnahme durchführen lassen an einer Rehaklinik mit orthopädischer fachärztlicher Betreuung, Physiotherapie, KG und Bädern sowie antiphlogistischer (=antientzündlicher) medikamentöser Behandlung.

Leider ist die Behandlung der Schulter sehr langwierig und fordert von Ihnen viel Geduld. Forciertes Vorgehen und hyperaktives Handeln und vorzeitige Belastung ist eher schädlich für die Schulter. Wichtig ist, dass es nicht zur Einsteifung der Schulter kommt, sondern die volle Beweglichkeit erhalten bleibt, bzw. wieder hergestellt wird.

Für eine Umschulung oder eine Berufsunfähigkeit ist es noch zu früh, ehe nicht alle medizinische Möglichkeiten in Ihrem Alter ausgeschöpft sind. Für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit werden Sie krank geschrieben.

Facit: Suchen Sie einen operativ tätigen Schulterspezialisten in Ihrer Nähe auf und lassen Sie sich beraten, nehmen Sie die Kernspintomografiebilder mit.

Gerne helfe ich Ihnen weiter bei noch offenen Fragen. Wenn die Antwort hilfreich war, bitte nicht vergessen, mit einer positiven Bewertung zu honorieren. Sie können auch nach der Bewertung noch kostenlos weitere Fragen zum Thema stellen, die ich gerne beantworte.

Alles Gute und gute Besserung.
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Rechtlicher Hinweis:
Diese Information kann nicht die Konsultation beim Orthopäden vor Ort ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Verantwortung für die Diagnose und Therapie trägt der behandelnde Arzt, eine Haftung für diese allg. Information ist daher ausgeschlossen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was meinen Sie denn wie lange eine solche Behandlung andauert, bzw. wie lange darf ich dann nicht arbeiten? In meinem Job muss ich sehr häufig zu Kunden fliegen und dort sehr oft schwere Bauteile tragen..
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nach einer OP sind Sie noch ca. 10-14 Tage im KH, danach schließt sich eine 3-wöchige Reha an. Danach sollten Sie sich noch 1-2 Monate schonen. Schwer heben und tragen sollten Sie allenfalls frühestens nach 3-6 Monaten nach einer solchen OP.

Gerne helfe ich weiter bei noch offenen Fragen.

Wenn die Antwort hilfreich war, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch Fragen, die ich gerne beantworte?
Wenn alles geklärt ist, bitte meine Mühe mit einer positiven Bewertung zu honorieren, danke.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
Sie haben die Antwort gelesen, aber noch nicht mit einer positiven Bewertung honoriert. Darf ich fragen, ob noch Unklarheiten bestehen? Dann helfe ich gerne weiter. Ansonsten möchte ich Sie bitten mit einer positiven Bewertung meine Mühe zu honorieren. Anders werden wir hier nicht bezahlt. Danke.