So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Ortho-Doc Nowi.
Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2159
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Orthopädie hier ein
Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Meinem Mann, 64, wurde Ende April 2012 eine neue Hüfte links

Kundenfrage

Meinem Mann, 64, wurde Ende April 2012 eine neue Hüfte links eingesetzt. Nachdem alles gut lief, wurde Anfang Juni vom Operateur eine Ossifikation festgestellt und nun von 3 Kollegen 3 verschiedene verfahren vorgeschlagen.
1. Sofortige bzw. Operation zur Entfernung der verkalkungen aus dem Muskel, sofort nach einer Bestrahlung
2. Warten mit der OP, zwischen 12 und 18 Montae, unter Physiotherapie zur Erhaltung einer einigermaßen Beweglichkeit des Gelenks,
3. Warten mit der OP, mind. 18 Monate, keinerlei Bewegungstherapie, damit der Muskel ruhig gestellt wird.
Was sollen wir tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
ich bin Orthopäde mit langjähriger Praxis und kann Ihre Frage gerne beantworten:
a) Von einer Bestrahlung würde ich wegen der bekannten schädlichen Nebenwirkungen absehen, außerdem steht sie m.E. in keinem Verhältnis zu dem erhofften Nutzen.
b) Eine sofortige OP zur Entfernung der Verkalkung wäre nur bei fast völliger Einsteifung der Hüfte durch die Verkalkung notwendig.
c) Weitere Physiotherapie zur Erhaltung der Beweglichkeit des Gelenks ist unbedingt erforderlich. Außerdem wird dadurch auch die Muskulatur trainiert und gekräftigt.

Facit: Es kommt also darauf an, wie weit eine Bewegungseinschränkung besteht. Wenn eine starke Beeinträchtigung durch die Verkalkung besteht, sollte operiert werden, jedoch ohne Bestrahlung. Postoperativ sollte für 3 Wochen eine entzündungshemmende Medikation erfolgen, z.B. mit Diclofenac oder einem anderen NSAR, wodurch eine erneute Verkalkung verhindert oder abgeschwächt werden kann.

Gerne helfe ich weiter bei noch offenen Fragen.
Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.
Ich wünsche Ihrem Mann gute Besserung und gutes Gelingen bei einer evtl. OP.
-----------------
Rechtlicher Hinweis:
Diese Information kann nicht die Konsultation beim Orthopäden vor Ort ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Verantwortung für die Diagnose und Therapie trägt der behandelnde Arzt, eine Haftung für diese allgemeine Information ist daher ausgeschlossen.
Ortho-Doc Nowi und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Bestrahlung sollte nur einmalig und unmittelbar vor dem operativen E ingriff erfolgen. Sollte jetzt - unabhängig von OP oder nicht NASR verabreicht werden.Davon war bisher bei keinem der drei Befragten die Rede. Vor allem. Wie ist es mit der Beweglichkeit, Physio ja oder nein?
Vorab Danke für Ihre Antwort.

Rrenate Parschau
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für die Akzeptierung.
Wie gesagt, ich persönlich würde mir keine Röntgenbestrahlung geben lassen, weder vor noch nach der OP.
Jetzt NSAR zu geben um die Verkalkungen zu minimieren, hat nicht mehr viel Sinn, da der richtige Zeitpunkt dafür schon verstrichen ist. Nach einer OP sollte für 3 Wochen NSAR als Entzündungshemmer gegeben werden.
Weiterhin unbedingt Physiotherapie anwenden zur Erhaltung der Beweglichkeit und der Muskulatur.
Schmerzmittel sollten angepasst an den Bedarf vom behandelnden Arzt gegeben werden.
Viele Grüße und gute Besserung