So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Orthopäde-Duisb...
Orthopäde-Duisburg
Orthopäde-Duisburg, Arzt
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 1662
Erfahrung:  Orthopädie,Unfallchirurgie,Kinder-Unfallchirurgie,Notfallmed
65755459
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Orthopädie hier ein
Orthopäde-Duisburg ist jetzt online.

Ich habe seit ca. 3 Wochen große Schmerzen in der rechten Kniekehle.

Kundenfrage

Ich habe seit ca. 3 Wochen große Schmerzen in der rechten Kniekehle. Eine MRT sowie Röntgen des Beines haben ein Kontrastmittelröntgen durchgeführt, die jedoch ebenso keine Diagnose für die Schmerzen gezeigt hat. Was gibt es sonst noch für Ursachen? Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde-Duisburg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Patientin,

wenn Sie keinen Unfall hatten und keine relevanten Vorerkrankungen wie Rheuma vorliegen, kommen im wesentlichen 3 Ursachen infrage:

- ein Schaden im Kniegelenk, zB Arthrose oder ein Meniskusriss. Zum Ausschluß diese Schäden wird ein MRT angefertigt, das aber m.E. nach nur zu 70-80% akkurat ist, d.h. es können auch bei negativem MRT Befund durchaus Schäden vorliegen, die therapiebedürftig sind. Wenn Die Schmerzen bei Drehung des Unterschenkels, bei Streckung oder starker Beugung stärker werden und eine klinische Untersuchung den Verdacht auf einen Schaden im Kniegelenk nahelegt, würde ich eine Arthroskopie empfehlen, auch wenn das MRT unauffällg ist. Die ist die wahrscheinlichste Ursache.

- auch kann eine Erkankung der Sehnen und/oder Muskeln in der Kniekehle vorliegen. Hier lässt sich durch eine genaue Untersuchung ebenfalls oft ein schmerzhaften Muskel/Sehnenansatz finden, wenn bestimmte Muskeln oder Muskelgruppen angespannt werden. Hier liesse sich dann durch eine Entlastung und lokale Infiltration (Einspritzen von Lokalanästhetikum und Cortison) eine Linderung herbeiführen und die Diagnose sichern.

- als letztes kann auch ein Problem der LWS dahinter stecken. Wenn die Schmerzen ausstrahlen und kein lokaler Druckschmerz vorliegt und wenn ein Verschleiß der LWS bekannt ist, dann sollte hier noch einmal ein Röntgenbild der Lendenwirbelsäule angefertigt werden. Eine genaue neurologische Untersuchung kann dann auch die Höhe der Schädigung nachweisen.

- wenn all dies nicht zum Erfolg führt, sollte durch eine Laboruntersuchung eine Entzündung / Infekt und eine Rheuma-/Gichtursache ausgeschlossen werden.

Zwischenzeitlich würde ich eine Teilbelastung mit Gehstützen (unter Thromboseprophylaxe) und eine symptomatische Therapie mit Schonung, Kühlung und schmerzhemmenden Medikamenten empfehlen.

Mit besten Wünschen,

DR OACK
Experte:  Orthopäde-Duisburg hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Patientin,

 

haben Sie noch Fragen, kann ich Ihnen noch weiterhelfen ? Sonst wäre es nett, wenn Sie mich durch eine positive Bewertung honorieren würden.

 

mfg

DR OACK

Ähnliche Fragen in der Kategorie Orthopädie