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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Ich habe 2009 links ein künstliches Hüftgelenk unzementiert

Kundenfrage

Ich habe 2009 links ein künstliches Hüftgelenk unzementiert bekommen . 2011 Nov. muüte die Pfanne ausgewechselt werden wegen Pfannenlockerung diesmal zementiert. Am 08.05.2012 kugelte das Gelenk aus. Unter Kurzzeitnarkose wieder reponiert. Am 31.05.2012 kugelte es wieder aus. Ich trage eine Hüftorthese Tag und Nacht. Wie kann es jetzt weiter gehen? Ich bin Jahrgang 1947
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Patientin,
leider ist die Geometrie der Hüfte nicht in Ordnung und anscheinend die Pfanne.
Die Orthesen haben in meiner Laufbahn nahezu niemals Erfolg gebracht und irgendwann springt die Hüfte meistens wieder heraus.
So sahen wir uns dann doch gezwungen den Patienten nochmals zu operieren. Dies tut aber kein Operateur gerne, aber ist die beste Option.
Ich würde Ihnen empfehlen diese Orthese zunächst wie geplant weiter tragen und mit Ihrem heimischen Orthopäden die Röntgenbilder genau studieren. Findet sich dort ein "Implantationsfehler" und die Hüfte luxiert erneut, dann sollten Sie wirklich operiert werden. Aber ich denke die Kollegen im KH sehen das dann genauso



Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !Wenn diese info hilfreich war, dann bitte mit " akzeptieren" entlohnen. Diese allgemein Information ist keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und ersetzt jedoch nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis: Die Diagnose und Therapie stellt der behandelnde Arzt. Eine Haftung für diese Information wird nicht übernommen!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
geplant ist eine OP mit einer größeren Pfanne und Kopf. In diesen größeren Kopf soll der jetzt 2x luxierte Kopf hinein. Ist eine solche Technik bekannt? Es ist dann bereits die 3. OP. Wie hoch ist das Risiko?
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
nun, dann wird man die Pfanne herausholen müssen und auf den implnatierten Schaft setzt man einen grösseren Kopf. Somit kommt merh Spannung auf das Gelenk. Wenn der KOpf gösser wird, ist die Luxationsrate erniedrigt und die Bewegung besser.

Wie hoch das Risiko? Genauso wie bei den anderen Operationen, wenn nicht alles beachtet wird.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich fragte auch nach der Methode: luxierten Kopf in den größeren Kopf
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
also...davon habe ich noch nie gehört...es sei denn sie meinen die Version, bei der keine Knochensubstanz mehr für die Pfanne gegeben ist und daher eine sog. Sockelpfanne in das Becken eingebracht werden muss. Der Eingriff ist schon grösser und hat auch keine sehr langen Standzeiten

ansonsten wird immer der Kopf entfernt und ein grösserer aufgesetzt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Knochensubstanz wird wohl nicht mehr vorhanden sein. Was meinen Sie mit Standzeit
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das ist die Haltbarkeit der Prothese im Knochen.
Es gibt z. T. viele jahre, aber auch sehr kurze Standzeiten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich bin mit der Antwort nicht zufrieden
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
die Antwort war mir zu oberflächlich.
ICH MÖCHTE VON den Fragen zurück treten und meine Anzahlung von 35,00 € zurück, so wie Sie es garantiert haben.
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Patientin

Wahrscheinlich ist es beim Pfannenwechsel, speziell beim Implantieren der Pfanne in den Zement, zu einem Problem mit der Ausrichtung oder Tiefe der Pfanne gekommen.
Auch geht leider bei jeder Operation ein bisschen Muskel verloren, die das Gelenk zusätzlich auch stabilisieren.

In der jetzigen Situation wird man um eine erneute Operation nicht herumkommen. Hier ist jedoch vor der OP eine gute Abklärung mittels CT sinnvoll, um Pfanne und Schaft genau auszumessen.

Bei der OP gibt es verschiedene Möglichkeiten: Vom Pfannenwechsel ( nicht zu empfehlen bei zu erwartendem grossen Knochenverlust) über einen Wechsel der Pfanme und des Kopfes auf größere Modelle ( größerer Radius mi längerem Weg zur Luxation) oder auf einen Duo-Kopf bei dem der Prothesenkopf in einem Kunstoffkopf geklickt wird. Dieser Kunststoffkopd dreht dann in der Pfanne. Damit hätte man den längsten Weg zur Ausrenkung und das wäre wahrscheinlich die beste Variante, wenn es von dem Pfannenmodell her möglich ist.

Am besten wenden Sie Sich mit Ihrem Fall an einen erfahrenen Operateur, der sich auf diese Wechsel spezialisiert hat.
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Patientin, was war denn zu ungenau?
Der Kollege hat hier anscheinend nicht gelesen, dass bei ihnen auch die Pfanne gewechselt werden muss!!
Also kommt den duokopfprothese schon mal gar nicht in den Sinn

Lassen sie mich wissen, was sie noch beschäftigt
Konnte leider vorher nicht Antworten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe am 08.05.2012 im Krankenhaus mit einer Patientin Zimmer und Naßzelle geteilt, bei der nach meiner Entlassung MRSA festgestellt wurde. Was ist vor einer OP bei mir zu unternehmen? Meine Ängste wachsen!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Andere.
nach der wartezeit keine Antwort
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
mein Kollege möchte Ihnen gerne antworten
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Patientin,
MRSA muss ernst genommen werden!!!!
Denn bei ihrer Op darf es zu keiner Besiedlung kommen! Ansonsten droht schlimmes


In der Tat sollten Abstriche von nase, mund, Achsel und leisten abgenommen werden und das gleiche 2 Wochen später wiederholt werden!

Lassen sie das beim Hausarzt durchführen!

Den auch ausserhalb gibt es immer wieder viele patienten die den keim in Praxen und Krankenhäuser schleppen!


Bestehen noch fragen?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Am 11.06. habe ich beim Hausarzt einen Abstrich aus meiner Mundhöhle vornehmen lassen. Sollte der positiv sein, ist dann von der geplanten op abzuraten?
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Jaaaaa
Und bitte noch aus den o.g. Orten welche nehmen lassen
Ich würde mich freuen, wenn sie die frage mit akzeptieren honorieren wuerden