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Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2963
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
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Orthopäde ist jetzt online.

Hatte vor 2 Monaten Sportunfall mit Teilriss u. Dehnung der

Kundenfrage

Hatte vor 2 Monaten Sportunfall mit Teilriss u. Dehnung der äusseren Bänder am oberen Sprunggelenk. Therapie: 6 Wochen Orthese, seither Stützstrumpf Malleotrain.
Weiterer Angaben: Z.n. Distorsion linkes OSG am 28.3.12, persistierende Schwellung u. Bewegungseinschränkungen linkes OSG.
Befund nach MRT: Bei Zustand nach stattgehabtem Sprunggelenkstrauma freier Gelenkskörper medialseitig - dreiecksförmig mit einer maximalen Ausdehnung von 5 mm. Deutliches Knochenmarködem im Bereich des Talus. Partialruptur der Außenbänder, insbesondere des Ligamentum fibulotalare anterius und posterius. Das Ligamentum fibulocalcaneare ist abgrenzbar. Die Tibia und Fibula zeigen normale Signalintensitäten. Deutlicher Gelenskerguss im oberen Sprunggelenk.
Die Diagnose: Arthroskopie und Entfernung des freien Gelenkkörpers.

Dieser freie Gelenkskörper soll wohl von einer früheren Verletzung (ca. 15 Jahre alt) stammen. Ich habe immer Sport (Volleyball) gemacht und nie Schmerzen gehabt - ist denn hier wirklich eine Arthroskopie angesagt?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Patientin

Sicherlich kann man eine Arthroskopie mit Entfernung des freien Gelenkkörpers und ev. Anbohrung des Ödems im Talus durchführen und bei dieser OP dann auch die Bänder nähen/verstärken. Den Gelenkkörper könnte man als Einklemmung und Blockade merken.

Entscheidend für mich wäre, welche Beschwerden Sie haben? Die Behandlung mit der 6 wöchigen Ruhigstellung in der Orthese war mit Sicherheit korrekt und entscheidend ist, wie jetzt die Stabilität ist.

Ich würde Ihnen zuerst ein Infiltration des oberen Sprunggelenkes mit Lokalanästhetikum durchführen, um zu sehen, welcher Anteil der Beschwerden sich damit ausschalten lässt, um den Effekt der Arthroskopie zu simulieren.

Weiterhin sollten Sie intensiv Physiotherapie machen, um die Stabilität und die muskuläre Führung des Gelenkes wieder auf zu trainieren. Wenn man merkt, dass sich hierdurch keine Verbesserung erreichen lässt, dann sollte man die Op auf jeden Fall durchführen.

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und bitte Sie in diesem Fall, meine Antwort zu akzeptieren. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Nachfragen.

Mit freundlichen Grüssen und Gute Besserung
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke für die Antwort.

Meine Beschwerden: die Bewegung des Fusses (Strecken und Anziehen) sind noch eingeschränkt resp. blockiert - dabei habe ich ein Spannungsgefühl. Leichtes Schmerzeempfinden habe ich aussen und innen bei Druck (Stellen sind noch etwas geschwollen). Wenn ich auf Zehenspitzen stehe, habe ich vorne übers Rist Schmerzen, auch wenn ich den Fuss mit Hilfe fest anziehe. Bei längerer Ruhe ist der Fuss sehr steif. Er ist auch immer noch etwas dicker als der andere Fuss.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
da Sie die die Frage erneut gepostet haben, darf ich Ihnen meine Meinung dazu als Orthopäde mitteilen:
Wahrscheinlich ist die Ursache Ihrer Beschwerden nicht der freie Gelenkkörper, der Ihnen auch nicht früher Beschwerden gemacht hat und schon 15 Jahre besteht, sondern es ist der Gelenkerguß und das Knochenmarködem des talus, das im MRT zu sehen ist. Dabei handelt es sich noch um Folgen der Traumatisierung. Im Röntgenbild kann man das unter Umständen gar nicht sehen, sondern dass es so etwas gibt, weiß man erst seit Einführung der Kernspintomografie (sog. "bone bruise").

Dieses Knochemarködem macht Schmerzen und kann monatelang andauern. Eine forcierte KG und Belastung sollte nicht durchgeführt werden, eher vorsichtige Belastungssteigerung, Bewegungsübungen und Entlastung!

Eine OP halte ich nicht für angebracht, (es sei denn der freie Gelenkkörper macht eindeutige Einklemmungs- und Blockierungserscheinungen).

Von einer Anbohrung würde ich eher abraten, da das Sprunggelenk m.E. erneut traumatisiert würde.

Weitere Hinweise zur Therapie finden Sie hier:

http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=01116

Ich wünsche Ihnen gute Besserung.
Gerne helfe ich weiter bei noch offenen fragen.
Bitte nicht vergessen, meine Antwort durch Anklicken des Buttons "Akzeptieren" zu honorieren.
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Rechtlicher Hinweis:
Diese Information kann nicht die Konsultation beim Orthopäden vor Ort ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Verantwortung für die Diagnose und Therapie trägt der behandelnde Arzt, eine Haftung für diese allgemeine Information kann daher nicht übernommen werden.



Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Patientin

Ich hätte Ihnen auch sehr gerne noch geantwortet, hatte aber leider Probleme mit meiner Hardware.

Bei Ihren jetzigen Beschwerden würde ich auch noch zuwarten und keine Operation vornehmen. Wenn die Beschwerden durch Physiotherapie nicht besser werden, zuerst die Infiltration und wenn diese gut ansprechen sollte (wovon ich eher nicht ausgehe) dann kann man die Operation durchführen, da das Probel dann klar aus dem Gelenk kommt.
Das der Fuss nach einer schweren Distorsion noch Beschwerden macht und stärker geschwollen ist, kommt häufig vor und es kann auch noch einige Zeit anhalten.

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und bitte Sie in diesem Fall, meine Antwort zu akzeptieren. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Nachfragen.

Mit freundlichen Grüssen und Gute Besserung