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Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2968
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
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Orthopäde ist jetzt online.

Hallo, ich bin 45 J. weibl. Selbstständig, Hotel, Reitschule,

Kundenfrage

Hallo, ich bin 45 J. weibl. Selbstständig, Hotel, Reitschule, Im Okt/2006 bin ich mit dem re Sprunggelenk umgeknickt und hatte eine Volkmanndreieck Fraktur mit gerissener Syndesmose. Dies wurde konventionell mit Gips versorgt. Ich hatte sehr starke Schmerzen in dem Gips und so wurde dieser nach ca. 3 Wochen abgenommen. Der Fuß war danach vorne auf höhe der Syndesmose ziemlich dunkelrot und ich konnte nicht auftreten. Im April 2007 war ich 4 Wochen in Reha aber es wurde nicht besser. Ruheschmerzen und vermehrt bei Belastung. Dann im März 2008 auf mein drängen eine weitere Untersuchung mit einer gehaltenen Röntgenaufnahme so das die Instabilität auch deutlich sichtbar war. Dann April 2008 OP mit Schrauben und Platte, Syndesmosenband rekonstruiert und den Sinus Tarsi denerviert. Leider bekomme ich den Fuß nicht schmerzfrei. Ich habe wieder Schmerzen im Bereich der Syndesmose und des Sinus Tarsi sowie starkes brennen auf dem Fußrücken. Die Fußsohle fühlt sich nach Belastung (eine Stunde Hund Gassi gehen) an wie mit tausenden von Nadelstichen oder ist wie eingeschlafen. Ebenso bekomme ich keine Kraft in den Fuß. Mein Orthopäde hat bei starken Schmerzen Schmerzmittel in den Fuß gespritz, das ist sehr unangenehm bringt aber immer so 2 Wochen Linderung. Wenn ich größere Veranstaltungen habe nehme ich Voltaren oder Ibuprofen. Gerne würde ich aber gar nichts mehr nehmen müssen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Mfg!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau P.

 

Sie haben eine schwere Verletzung des oberen Sprunggelenkes erlitten mit Sprengung der Syndesmose, die zuerst anscheinnend verpasst wurde und nicht mit einer operativen Therapie mit Verschraubung der Syndesmose behandelt wurde.

 

Die jetzt bestehenden Schmerzen können einerseits eine resultierende Fehlstellung im Sprunggelenk, eine beginndende Arthrose oder auch ein Tarsaltunnelsyndrom (Engestelle des N. tibialis an der Innenseite hinter dem Innenknöchel) oder ein anderes Engstellenproblem eines Nerven.

 

Ich würde Ihnen einerseits eine neurologische Untersuchung auf ein Tarsaltunnelsyndrom oder andere Engpasssyndrome (z.B. N. Peroneaus wegen dem Brennen auf dem Fussrücken) hin empfehlen sowie eine CT oder besser Spect-CT (Fusion aus CT un Szintigraphie) um zu sehen, wo die Beschwerden genau her kommen. Im Spect-CT kann man zudem auch noch den Knochenstoffwechsel beurteilen.

Auch sollte man aktuelle Röntgenbilder des betroffenen Sprunggelenkes machen und auch von der Gegenseite, um die Syndesmosenweite zu vergleichen und die Stellung des Sprunggelenkes zu beurteilen.

 

Wohin macht Ihr Orthopäde die Infiltrationen? Ins OSG? Eventuell muss man bei Ihnen eine Befreiung der Nerven durchfürhen, die durch Engstellen diesen brennenden Schmerz auslösen. Wenn man operiert, sollte man auch arthroskopisch ins Sprunggelenk schauen und ein ev. vorhandenes intraartikuläres Problem angehen. Je nach Stellung des Sprunggelenkes und Positionierung in der Malleolengabel muss man sogar eine Achskorrektur durchfühen.

Es wird vielleicht nicht alles von diesen aufgeführten Schritten notwendig sein, aber das ist ohne Kenntnis der radiologischen Diagnostik schwierig zu beurteilen.

 

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und bitte Sie in diesem Fall, meine Antwort zu akzeptieren. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Nachfragen. Mit freundlichen Grüssen

 

Orthopäde und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Hallo,

 

vielen Dank für Ihre Antwort.

Röntgenbilder wurden am Montag 21.05. aktuell gemacht und die Malleolengabel ist seitengleich positioniert. Das war aber bei den Röntgenbildern vor der OP auch schon so. Nur die gehaltene Aufnahme brachte dann die Abweichung zum Vorschein. Letztes MRT hatte eine Verwachsung an der Syndesmose gezeigt, aber keine weiteren Verdickungen. Wie auf dem Bericht vermerkt wurde :" hat die Tibiaunterkante dorsal einen asteochondralen Defekt von ca. 6 mm mit Geröllzyste.

Mein Orthopäde tipt auch auf Tarsaltunnelsyndrom möchte aber keine weiteren OP´s mehr empfehlen. Ich wäre aber dazu bereit wenn es mir Linderung bringen würde.

Mfg!

Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn der Neurologe ein Tarsaltunnelsyndrom nachweisen sollte, würde ich Ihnen die Operation empfehlen. Das sollte die brennenden Schmerzen beseitigen