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Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2952
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
47193624
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Orthopäde ist jetzt online.

Hallo Herr Doktor! Meine Mutter (81) hat Knieschmerzen und

Kundenfrage

Hallo Herr Doktor!
Meine Mutter (81) hat Knieschmerzen und muss wohl operiert werden. Kniescheibe teilsweise kaputt, Knorpel innen irgendwo kaputt. Aber sie hat(te) Osteoporose (?) und inzwischen mehrerer Bypässe. Wie risikoreich ist die OP?


Grüße Eva Tatchen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Frau Tatchen

 

Wenn man eine Knietotalprothese einbaut sollte man vorher das Herz abklären. Da es ja ein planbarer Eingriff ist, kann man dies vorher in aller Ruhe machen und Ihre Mutter medikamentös optimal einstellen, und wenn das Herz i.O. ist kann die Operation "mit leicht erhöhtem Risiko" wie unsere Kadiologen in dem Fall im sagen, durchgeführt werden.

Da es jedoch ein Wahleingriff ist, muss man diese leicht erhöhte Risiko immer gegen die vorhandenen Beschwerden abwägen. Aber wenn der Leidensdruck hoch genug ist (immer Schmerzen bei jeder Bewegung, auch nachts und in Ruhe, Einschränkung der Mobilität) dann sollte man eine Operation durchführen.

Wir haben bei uns viele Patienten in dem Alter, die sehr zufrieden mit ihrem neuen Gelenk sind.

Die Osteoporose ist in diesem Alter sehr sehr häufig und sollte zumindest mit Vitamin D3 und Calcium behandelt werden.

 

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und bitte Sie in diesem Fall, meine Antwort zu akzeptieren. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Nachfragen. Mit freundlichen Grüssen Rechtlicher Hinweis:Diese Information kann die Konsultation mit Erhebung einer genauen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung beim Orthopäden nicht ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Verantwortung für die Diagnosestellung und die Therapie trägt der behandelnde Arzt. Daher ist eine Haftung für diese allgemeinen Information ausgeschlossen, auch wenn ich mir grösstmögliche Mühe gebe, Sie nach besten Wissen und Gewissen zu beraten.

 

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Herr Doktor!

Habe noch Nachfragen:

Ist es so, dass durch die OP Blutverlust entsteht, der durch eine Konserve ausgeglichen werden muss (evtl. vorher Eigenblutspende)?

Müssten Blutverdünner (Aspirin 100) vor der OP abgesetzt werden?

Reicht ein sog. Schlitten aus, wenn "nur" die innere Kondüle ohne Knorpel ist?

Wie kann man gewährleisten, dass der Einbau eines haltbaren Produkts erfolgt und nicht so etwas wie die ASR-Prothesen, die in Verruf gekommen sind?

Kann die Reha anschließend ambulant erfolgen?

So, ich glaube, das sind alle meine Fragen!

Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Wir lassen des ASS weiter laufen, da der Kardinale Vorteil überwiegt. Plavix muss aber angesetzt werden, da es zu stark blutet.
Wenn der Hb zu stark abfällt geben wir 1-2 Beutel, je nachdem wie gut sich der Kreislauf bei der Mobilisation verhält und bei Patienten mit kardinalen Vorerkrankungen eher schneller als bei ganz gesunden.
Wenn die Kniescheibe auch betroffen ist, muss man eine ganze Prothese machen. Ausserdem ist die ganze Prothese eine definitiven Lösung. Bei einem Schlitten muss man ev. nach einiger Zeit auf eine ganze Wechseln. Ausserdem kann man mit einer ganzen Knieprothese auch die Achse korrigieren, mit einem Schlotte nicht.
Die Reha kann je nach Wunsch ambulant oder stationär erfolgen. Für das langfristige Ergebnis spielt es keine grosse Rolle.
Heute Prothesen halten sehr lange und solche Katastrophen sind selten. Wir benutzen Implantate, die sich lange bewährt haben und nicht immer den "neusten Schrei". Aber vor Produktionsfehlern ganzer Chargen ist keine Firma ganz sicher, jedoch ist das Risiko sehr sehr klein, da strenge Kontrollen durchgeführt werden.
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.
HalloSie haben die Antwort gelesen, und hoffe, das Sie damit zufrieden sind. Wie soll es jetzt weiter gehen? Kann ich ihnen noch offene Fragen klären helfen? Sofern Sie mit der Antwort zufrieden sind, möchte ich Sie höflich bitten, diese gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist. Sie akzeptieren die Antwort, indem Sie darunter einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.Mit freundlichen Grüssen
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Liebe Frau Tatchen,
ich will mich mal als operierender Orhopäde einbringen.
Bei dem Alter der Mutter würde sicherlich jeder vernünftige Operatuer in Deutschand eine Totalendoptothese einbringen. Da die weinigste Operateure auch regelmaessig schlitten einbringen, ist das mit 81 die vernünftigste Option. Da die Kniescheibe auch betroffen ist ohnehin. Die kompletten Prothese halten derzeit im Schnit 15 jahre

ABER: es wird auch niemand in Deutschland unter Aspirin operieren. Dies muss 10 Tage vor der OP abgesetzt werden und sollte mit dem Hausarzt abgestimmt werden

Eigenblut wird mit 81 auch nicht mehr durchgeführt. Aber die meisten Knie TEP brauchen kam Blutkonserven, vor allem wenn ohne Blutsperre gearbeitet wird.

Klar kann Ihre Mum auch eine ambulante REHA machen. Diese wird im Krankenhaus gleich am Aufnahmetag geregelt.

Haben Sie noch Fragen?


Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !Wenn diese info hilfreich war, dann bitte mit " akzeptieren" entlohnen. Diese allgemein Information ist keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und ersetzt jedoch nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis: Die Diagnose und Therapie stellt der behandelnde Arzt. Eine Haftung für diese Information wird nicht übernommen!
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.

Liebe Frau Tatchen, liebe Kollege

 

Besten Dank für Ihre Zustimmung.

 

Bezüglich des Aspirins wäre ich vorsichtig mit Pauschalisierungen, dass ganz Deutschland es nicht macht.

 

Man muss im jeweiligen Einzelfall den Nutzen des Aspirins abwägen und wir haben keine Probleme mit vermehrten Nachblutungen oder schlechteren Verläufen, wenn man es nicht absetzt und dann übwiegt klar der kardioprotektive Vorteil.

Aber dies können Sie btestimmt im Fall Ihrer Mutter mit Ihrem Operateut, dem Anästesisten und dem Kardilogen besprechen, der Ihre Mutter vor der Operation beurteilen sollte.

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Lieber Kollege,
das war keine wirkliche Zustimmung, ausser , dass ich auch die bicondyläre Prothese bevorzugen würde!

Ich kenne in Deutschland ca. 30 Kliniken und auf dem Kongress in Baden Baden wurde das Fortführen von ASS mit tödlichem Ausgang als Kunstfehler angesehen.

In der Schweiz ist halt vieles anders: Daher Vorsicht.
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 4 Jahren.

Fazit: Wenn man operiert, dann auf jeden Fall ein Knietotalprothese.

 

Mit dem Aspirin kann man ja schauen, was der Operateur sagt, er muss es letztendlich entscheiden und verantworten.

Orthopäde, Dr. Med.
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