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Orthopäde
Orthopäde, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2968
Erfahrung:  Orthopädie, Unfallchirurgie, Füsse, Knie, Hüfte, Prothetik
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Orthopäde ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Rettungsassistentin

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Rettungsassistentin und hatte vor 1 1/2 Jahren einen Arbeitsunfall. Knieverdrehtrauma rechts. Beim damaligen MRT kam der Befund: Innenmeniskusvorderhornläsion. Sollten die Schmerzen innerhalb weniger Wochen nicht besser werden, müsse ich mich nochmals vorstellen (zur Arthroskopie). Da ich allerdings eine multiple Medikamentenallergie habe (vor allem Lokalanästhetika und Analgetika), bestand das letzte Jahr aus konservativer Behandlung. Physio, Elektro, Wärme, Akupunktur. Seit 3 Monaten sind die Schmerzen wieder so schlimm, dass ich nicht arbeiten kann. Selbst Treppensteigen fällt mir schwer. Der Schmerz befindet sich im medialen Gelenkspalt, auch "hakt" es im Knie ab und zu. Zudem spüre ich selbst in Ruhestellung stechende Schmerzen. Ich sollte noch erwähnen, dass vor einem halben Jahr eine Banscheibenprotrusion L4/L5 und ein Bandscheibenprolaps L5/S1 diagnostiziert wurden mit Sensibilitätstörungen des rechten Unterschenkels und einer Fußhebeschwäche.
Ein erneutes MRT des re. Knies ergab: keine Verletzungen (angeblich, ich vertraue genau diesem Radiologen leider nicht). Da die Behandlung nach wie vor über die Berufsgenossenschaft läuft, werde ich mich morgen in der BGU Murnau vorstellen. Vorab meine Frage: Wäre eine Arthroskopie in Ihren Augen sinnvoll? Trotz des neuen MRT-Befundes? Wie gesagt, als Rettungsassistentin kann ich momentan leider nicht arbeiten. Zudem kann ich keinerlei Schmerzmittel einnehmen (was mir auch Angst bereitet was eine OP anbetrifft). Auf das letzte Lokalanästhetikum habe ich mit einem anaphylaktischen Schock reagiert.

Mit freundlichen Grüßen und einem Dankeschön,

Lena Brunk
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe Patientin

 

Diese Menikusverletzungen kann man immer probieren konservativ zu behandeln. Dabei ist weniger der Befund des MRI entscheidend, sondern Ihr täglichen Beschwerden und die klinische Untersuchung. Wenn Sie immer Beschwerden haben und es im Gelenk "hakt" spricht es dafür, das ein Teil des Meniskusrisses eingeschlagen ist und im Gelenk blockiert. Daher würde ich Ihnen in diesem Fall zur Operation raten, da es ersten über kurz oder lang zur Verletzung des Knorpels führt, an der Stelle, wo der Meniskus immer drüber scheiert und zweitens bei Ihnen die medikamentöse Therapie nicht gut durchführbar ist und Sie ja immer Beschwerden haben. Bei diesem mechanischen Problem ist die Arthroskopie mit sparsamer Entfernung des Meniskusrisses die richtige Therapie und es sollte nach der Op schnell zu einer Besserung kommen.

 

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und bitte Sie in diesem Fall, meine Antwort zu akzeptieren. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Nachfragen. Mit freundlichen Grüssen Rechtlicher Hinweis:Diese Information kann die Konsultation mit Erhebung einer genauen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung beim Orthopäden nicht ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Verantwortung für die Diagnosestellung und die Therapie trägt der behandelnde Arzt. Daher ist eine Haftung für diese allgemeinen Information ausgeschlossen, auch wenn ich mir grösstmögliche Mühe gebe, Sie nach besten Wissen und Gewissen zu beraten.

 

Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Patientin?

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Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
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