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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Meine Frage: Ich habe nun (wahrscheinlich durch die stärkere

Kundenfrage

Meine Frage:
Ich habe nun (wahrscheinlich durch die stärkere Belastung) wieder massive Knieprobleme beidseits. Wurde bereits vor mehreren Jahren operiert - li Knie (2006) Kniescheibe etwas "versetzt" zur Mitte, um den Gelenkspalt "etwas zu öffnen"; re Knie (2009) Mikrofraktuierung.
Der heutige Befund beim Orthopäden: Knorpelschaden 4. Grades beidseits. Seine Meinung:
Den vorhandenen Knorpel zu stärken ist wenig erfolgreich gegen die Schmerzen. Er würde jetzt eine Hyaluronbehandlung vorschlagen, um das Gelenk "gleitfähiger" zu machen. Als nächster Schritt wäre dann nur noch Teilprothesen an den bestimmten Stellen.
Davor schrecke ich aber noch zurück.
Ich schlug als Möglichkeit die Transplantation des Knorpels vor, um dies noch in Erwägung zu ziehen. Davon hat er mir aber abgeraten.

Ich bin 50 Jahre alt, treibe wegen meiner Arthrose auch viel Sport, u. a. Rad fahren, Funktionsgymnastik, Yoga, Wandern, Gartenarbeit.

Was für Behandlungsmöglichkeiten kann man in meinem Fall noch in Erwägung ziehen?

Ich danke XXXXX XXXXX für die nachfolgenden Informationen!

Mit freundlichem Gruß

Maria Bauer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Bauer

Sie sind in einer schwierigen Situation aus orthopädischer Sicht, denn für Ihr Problem gibt es in dem Alter keine wirklich gute Lösung. Für eine Prothese sind Sie zu jung und schrecken absolut berechtigter Weise davor zurück und so lassen kann man es auch nicht.
Die Knorpeltransplantation ist noch nicht sehr ausgereift und eher für noch jüngere Patienten geeignet.
Man kann versuchen, durch gezielte Physiotherapie die Führung der Kniescheibe zu verbessern und so ein Teil der Probleme zu reduzieren.
Die angesprochenen Hyaloronsäureinfiltrationen können für ein paar Monate ein gewisse Besserung bewirken, sind aber keine Dauerlösung. Ebenfalls kann man probieren, durch Einnahem von Glucosulf- und Chondrosulftabletten den noch vorhandenen Knobel zu stabilisieren.
Ziel all dieser Massnahmen muss es sein, ein paar Jahre zu gewinnen, bis man Ihnen guten Gewissens eine Prothese oder zumindest eine Teilprothese anbieten kann.
Ich weiss, keine tolle Antwort, aber ich will ganz ehrlich sein und auf meinen Einleitungssatz zurück kommen: Es gibt für Ihr jetziges Problem keine perfekte Lösung. Es tut mir leid, das ich Ihnen nichts anderes schreiben kann.


Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben und bitte Sie in diesem Fall, meine Antwort zu akzeptieren. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Nachfragen.

Mit freundlichen Grüssen

Rechtlicher Hinweis:
Diese Information kann die Konsultation mit Erhebung einer genauen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung beim Orthopäden nicht ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Verantwortung für die Diagnosestellung und die Therapie trägt der behandelnde Arzt. Daher ist eine Haftung für diese allgemeinen Information ausgeschlossen, auch wenn ich mir grösstmögliche Mühe gebe, Sie nach besten Wissen und Gewissen zu beraten.
Experte:  Orthopäde hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo
Sie haben die Antwort gelesen, wie soll es jetzt weiter gehen? Kann ich ihnen noch offene Fragen klären helfen?
Sofern Sie mit der Antwort zufrieden sind, möchte ich Sie höflich bitten, diese gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Plattform zu akzeptieren.
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Mit freundlichen Grüssen
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Frau Bauer,
Aus orthopaedischer Sicht muss ich ganz klar sagen, dass bei einem 4'igem knorpelschaden die hyaluronsaeuretherapie keinen Erfolg bringen kann!
Denn man möchte doch damit den vorhandenen knorpel vor zu schnellem Abbau schützen und bei viertgradigem Schaden gibt es keinen mehr!!! Also sparen sie sich das Geld!

Ist ihr Kniegelenk im stand geroengt worden?
Wie kommt es zu dieser Diagnose?

Wenn die gelenkspalten im röntgenbild kaum noch sichtbar sind,
Dann bleibt in der Tat nichts anderes übrig als sich ein künstliches Gelenk einsetzen zu lassen!
Mein jüngster Patient war 51 Jahre und es gab leider auch keine anderen Optionen!

Rauchen Sie?

Gern können Sie mir mal die Bilder zukommen lassen

Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !Wenn diese info hilfreich war, dann bitte mit " akzeptieren" entlohnen. Diese allgemein Information ist keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und ersetzt jedoch nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis: Die Diagnose und Therapie stellt der behandelnde Arzt. Eine Haftung für diese Information wird nicht übernommen!
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung: Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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