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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
32137018
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Wieder mal erbitte ich noch einen Rat.

Kundenfrage

Wieder mal erbitte ich noch einen Rat. Ich versuche mich kurz zu fassen. Wenn möglich, würde ich mich über eine Antwort von Dr. Ddorf freuen... er hatte mich schon beraten. Nach 2 Bandscheibenops bin ich nun seit insgesamt 6 Monaten arbeitsunfähig (arbeite aber von zu Hause aus so viel ich kann via PC-Host). Mir geht es nach wie vor schlecht. Das linke Bein funktioniert gar nicht; nach ca. einer halben Stunde Belastung fühlt es sich geschwollen an, schmerzt und pocht (v.a. der Fuß). Nach dem endlich erfolgten MRT mit KM kam heraus, daß die Bandscheiben L5/S1 und L4/5 degeneriert sind und sich bei L5/S1 erneute BS-Vorfälle mit Heranreichen an li. und re. Nervenwurzel ausgebildet haben. Mein Orthopäde sagte "Sie gehören ins Krankenhaus". Im ersten lehnte man mich ab "ich kann Ihnen hier nicht helfen". Zweiter Arzt wollte mich nach 1 Minute Monolog am 2.1. operieren (versteifen); antwortete genervt auf eine Nachfrage, die ich mir erlaubt habe... und sagte nur "tja, ob das Erfolg bringt weiß ich nicht, probieren wir es halt". Da war mein Bauchgefühl so schlecht, daß ich das abgesagt habe. Dritter Wirbelsäulenchirurg in einem renommierten Krankenhaus sagte mir, der Radiologe hätte da Quatsch gesehen - die BS seien zwar degeneriert, aber es seien definitiv keine neuen Vorfälle da. Er könne mir nicht helfen und ein vernünftiger Neurochirurg würde auch in eine "10 Wochen frische Bandscheibenwunde nicht reinschneiden". Ich könne mich bei entspr. Leidensdruck in frühestens 3 Monaten wieder melden. Ein Hinweis auf meine schon länger dauernde Arbeitsunfähigkeit brachte mir ein "tja, das dauert, so schnell sind Sie eh nicht wieder fit, sollte ich Sie dann im März oder April tatsächlich operieren, fallen Sie danach ohnehin mindestens noch 6 Monate aus. Auch jetzt sind Sie definitiv arbeitsunfähig". Ich fragte, ob ich es probieren kann (in Hinblick auf eine evtl. Verschlechterung). Antwort: ja, probieren Sie halt. ICH habe dann wenigstens nach einer Schmerztherapie gefragt (damit irgendwas passiert...). Er gab mir die Adresse eines Schmerztherapeuten. So. jetzt stehe ich, die ja "ins Krankenhaus gehört" wieder auf der Straße. Die Krankenkasse sitzt mir im Nacken, der Chef erwartet, daß ich zumindest im Januar wieder stundenweise komme. Das Krankengeld bekomme ich auch nicht auf Dauer. Und es tut sich nichts. Man wirft mir noch "OP-Geilheit" vor. Klar, einer Patientin mit ausgeprägter Narkoseangst steht auf Operationen. Aber egal. Ich habe ja auch überhaupt keinen Grund, Druck zu machen - ich habe ja als Angestellte alle Zeit der Welt. Zusätzlich kommen noch Vorwürfe, warum ich mich in München habe operieren lassen; ich hätte wissen müssen, daß das Quatsch ist und hätte mir eine andere OP-Adresse suchen sollen. Natürlich, ich mit meinem Wissen als MFA muss ja sämtliche Einrichtungen und Behandlungsmöglichkeiten kennen und daher auch wissen, wo man mich am schnellsten wieder "gesund" bekommt, damit ich wieder arbeiten kann. Eigentlich brauche ich auch keinen Arzt, als MFA kann man sich selber helfen. Unfassbar. Der Arzt in Kulmbach machte die üblichen grobneurologischen Tests (die ich als MFA tatsächlich mal kenne mit meinem offenbar unterdurchschnittlichen Wissen) und bemerkte, daß ich ja einigermaßen auf Zehenspitzen und Ferse laufen könne und somit sei ja soweit alles okay. Wissen Sie, es mag sein, daß die zweimalige Operation jetzt tatsächlich einfach Zeit braucht, verarbeitet zu werden. Hört sich ja vernünftig an. Mein Chef hat mir auch erklärt, daß sich die empfindlichen Nerven im Rückgrat nicht einfach so regenerieren wie z.B. die geschädigten Nerven bei einem Karpaltunnelsyndrom. Alles klar. Aber man müsste das linke Bein nochmal intensiv neurologisch untersuchen um festzustellen, warum es einfach nicht gut wird. Daher denke ich, die Schmerztherapie in dem Bezirkskrankenhaus durch den Neurologen ist ganz gut; der kann auch gleich entsprechende Tests machen. Ich fürchte nur, der lehnt mich auch wieder ab - wie alle anderen vor ihm. Bei JEDEM Arzt war ich bisher knapp 2-5 Minuten im Sprechzimmer, wurde in irgendeine Schublade gesteckt und schnell abgehandelt. Und wenn ich tatsächlich "versaut" wurde durch meinen Neurochirurgen, der mich 2x operiert hat - ist das auch nicht meine Schuld und ich brauche dennoch Hilfe. Aber die Ärzte werden nicht müde, mir meine "Mitschuld" vorzuwerfen. Mein Chef bezeichnet das mittlerweile schon als "unglaublich" und spricht teilweise von Kunstfehlern - Gott sei Dank aber nicht aufgrund meiner eigenen "Unwissenheit". Nun liege ich wieder zu Hause - habe mir zwar für Januar bei meinen beiden Orthopäden (Kasse und privat) erneut einen Termin geben lassen. Die sollen zumindest wissen, daß ihre Patientin, die "ins Krankenhaus gehört", überall abgelehnt wurde - außer bei dem einen, der sofort versteifen wollte mit "unbekanntem Ergebnis" - "müsse man halt mal versuchen". Im Juli übrigens hatte ich 2x einen sog. Sakralblock als Therapie - komplett ohne Erfolg... Ach ja: Stimmt es, daß man eine künstliche BS nur bei noch NICHT operierten Pat. einsetzen kann? Das sagte mir der letzte Experte...
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Liebe Patientin,
nun habe ich mir alles durchgelesen und es kommt mir alles bekannt vor.
Natürlich operiert man nicht gern voroperierte Patienten, aber das ist doch kein Grund, nicht doch dem Patienten helfen zu wollen!

Eine Künstliche BS kann auch bei voroperierten Patienten eingebracht werden. Jedoch muss die Indikation stimmen und die BS hat nach ca. 6-8 Jahren auch Ihre Beweglichkeit verloren.

Ob nun eine Spondylodese notwendig ist, kann ich Ihnen ja auch nicht sagen, da ich die MRT Bilder nicht sehen kann. Diese ist dann gegeben, wenn das Segment instabil erscheint.. Wenn nun aber 2 Etagen betroffen sind, dann müsste die Versteifung auch auf diese Segmente ausgedehnt werden, da die drüber liegende und schon bestädigte Etage rasch dekompensieren würde.

Dann ist es vor allem sehr wichtig, festzustellen, was Sie GENAU für Beschwerden haben. Rückenschmerzen? Sind die Beinschmerzen oder die Rückenschmerzen dominanter?
Können Sie denn ohne Probleme auf Hacken und Zehen stehen?


Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !Wenn diese info hilfreich war, dann bitte mit " akzeptieren" entlohnen. Diese allgemein Information ist keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und ersetzt jedoch nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis: Die Diagnose und Therapie stellt der behandelnde Arzt. Eine Haftung für diese Information wird nicht übernommen!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Doc, danke für die Antwort. Ich hätte aber schon gerne noch auf Ihre Fragen geantwortet und dann noch gehört, was Sie schreiben... seien Sie bitte so nett, mir das zu gewähren, bevor ich "Akzeptieren" drücke. DANKE!!!! Lassen Sie sich Zeit mit der Antwort, okay?

Anfangs waren es "nur" Schmerzen, die (Lumboischialgie) ins linke Bein ausstrahlten - bis in die Zehen (ziehend, wie eben der typische Nervenschmerz). Besonders beim Sitzen, Stehen und Gehen. Auch das Sitzen tut in den "Sitzhöckern" sehr weh. Auf Zehen und Fersen gehen funktioniert; aber ich muss mich schon anstrengen. Seit einigen Tagen habe ich starke Rückenschmerzen - bewege ich mich nicht vorsichtig, "fährt es hinein". Die rechte Seite, die nicht so stark betroffen ist, reagiert nach längerer körperlicher Bewegung (wobei sich das auf das Herumlaufen in der Wohnung beschränkt) mit tauben Zehen. Hier habe ich immer wieder diesen "Wurzelkompressionsschmerz", wie ich es gerne nenne. Beim Drehen im Bett z.B. oder beim Sitzen auf der Toilette wird der re. Nerv gedrückt und das tut an der Stelle weh. Manchmal zieht es auch schon ins Bein. Besonders auffällig ist, daß das linke Bein nach einigen Stunden (Nachtruhe) im Bett viel besser ist; aber nach ca. 10 Minuten fängt dieses taube Gefühl innen (außen ist diesmal nichts taub) wieder an, das Bein fühlt sich geschwollen an, ich kann es nicht mehr durchstrecken. Nach längerer Belastung dann "tobt" es; besonders die Fußsohle pocht und kribbelt. Das lässt langsam nach, sobald ich mich wieder hinlege. Ich schreibe Ihnen gerade mal wörtlich auf, was der Radiologe im Befund vermerkt hat: "Regelr. Knochenmarksignal v. LWK 1 bis 4. Im Endplattenbereich a. präsacralen Segment deutl.bandförm. Fetteinschlüsse i. Sinne einer chron. Spondylochondrose v. Typ Modic 2. Bei LWK 4/5 mäßige mediane BS-Protrusion mit ausgepr. caudalen Anulus fibrosus-Einriß, sodaß diesbez. d. lokale Schmerzsymptomatik erklärt werden könnte u. zu bedenken ist, daß hier ein nach caudal sequest. medianer BS-Prolaps drohen könnte. Am präsacralen Segment zeigt sich ein umlaufender BS-Prolaps mit lateraler Akzentuierung (lt. Neurochirurg Blödsinn und Inkompetenz des Radiologen), welcher li. 2 übereinanderliegende kappenförmige Areale aufweist, so daß insgesamt d. Wirbelkörperhinterkante um 6-7mm überragt wird u d Prolaps als mehrseitig zu bewerten ist. Dabei kommt es li. i. Höhe d. lateralen Recessus z einer deutl. Beeinträchtigung u Verlagerung der S1 Wurzel li. Diese zeigt sich i weiteren Verlauf signifikant verdickt i Sinne eines Reizzustandes. Die mediane Prolapskomponente ist weniger deutl. ausgeprägt u überragt um allenfalls 4 mm die Wirbelkörperhinterkante. Hingegen ist re.-seitig i Recessus ein weiterer Prolapsanteil zu erkennen, der hier ebenfalls um 4 mm überragt, aber auch leicht nach caudal sequestiert, aber a dieser Stelle deutlich die Wurzel S1 re. zumindest pelottiert. Auch die Wurzel S1 re. erscheint etwas verdickt, insbes. i Vergleich mit den L5 Wurzeln. Dorsal dieses Prolapses zeigt sich die Nervenwurzel S1, dahinter nach dorsal zu ein KM-aufnehmendes Areal, was als narbig zu bewerten ist und eine gewisse Adhärenz zum Spinalkanal aufweisen könnte."

.....

Für mich liest sich das schon als ein massiver Befund...

 

Ich überlege wirklich, eine gute Wirbelsäulenklinik zu kontaktieren - aber wissen Sie, ich war nun bei insgesamt 5!!! Neurochirurgen, und KEINER konnte mir helfen. Wenn ich nun 5-6 Stunden zu einem neuen "Spezialisten" fahre, der mir dann nach 2 Stunden warten im Wartezimmer wieder innerhalb von 2,5 Minuten sagt, "müssen wir halt versuchen, aber garantieren kann ich für nichts - evtl. sitzen Sie dann im Rollstuhl" oder "ich kann Ihnen nicht helfen"... der letzte Neurochirurg war 45 Fahrminuten von hier entfernt, nach dieser Fahrt konnte ich kaum mehr laufen und hatte Schmerzen bis zum Umfallen.... in Bad Wildungen würde man mich mal stationär aufnehmen, aber die haben eher Erfahrung bei Skoliosen. Und die Schmerztherapie klingt ja ganz gut, aber ob mich der Arzt überhaupt behandelt.... der ist wieder 45 Minuten von hier weg und ich warte nur drauf, daß der mich auch wieder nach Hause schickt und alles war für die Katz. Das "witzige" ist, mein Orthopäde sagte anfangs "Sie gehören ins Krankenhaus" und jetzt, nach den Ablehnungen der "Spezialisten", zu denen er mich geschickt hat, heißt es "Sie können ja mal versuchen zu arbeiten". Ich will ja wirklich - aber so?? Sie müssten mich laufen sehen - mein 99jähriger Großvater war schneller als ich jetzt.

Ich wäre durchaus bereit, einfach stationär in eine GUTE Klinik zu gehen - auch wenn die weiter weg ist. Aber noch weiter zu einem ambulanten Gespräch zu fahren, nur um dann wieder abgewiesen zu werden - das schaffe ich körperlich ja gar nicht. Sitzen im Auto bringt mich um. Im Internet finden sich sehr viele Spezialisten (zB auch Berlin) die verschiedenste moderne OP-Techniken anbieten - aber eine ansprechend gestaltete Webseite mit kompetent klingenden Infos garantiert leider nicht die Fähigkeit des Arztes. Das Problem ist auch, ich selber kann in dem Zustand nicht autofahren, mein Mann arbeitet fast 60 Stunden pro Woche und mein fast 69jähriger Vater ist gerade bei den winterlichen Verhältnissen selbst mit Kurzstrecken überfordert. Und meine Freunde arbeiten natürlich alle.... und da ich mittlerweile schon über 1000 Euro in meinen privaten Orthopäden investiert habe, kann ich mir nicht noch Zug- und Taxifahrten leisten (ich brauche ja auch eine Begleitperson), die am Schluß völlig umsonst waren - Stichwort Krankengeldbezug. Ich verstehe auch nicht, warum sich nicht mal ein Arzt bereiterklärt, daß ich ihm die MRT-Aufnahmen und alle Berichte mal schicke - um überhaupt zu hören, ob man was tun kann. Bisher hat mich kein Arzt "untersucht", nur teilweise geprüft, ob ich auf Zehenspitzen und Fersen laufen kann. Das kann ich auch so bejahen. Und Lasegue li. 20 Grad kann man im Bericht nachlesen. So bräuchte ich nicht für NICHTS in der Gegend herumfahren. Sie sagen ja, ein BS-Ersatz bei voroperierten Pat. ist nicht grundsätzlich unmöglich und kommt darauf an, wie genau der Befund aussieht. Wüsste ich eine gute Klinik, wo man genau auf das Problem spezialisiert ist, würde ich mich da nach Weihnachten selber mal stationär einweisen und auf Hilfe hoffen. Ich bin ja zusätzlich im stationären Bereich privat versichert - nachdem ich das dem vorletzen "Spezialisten" sagte, als er zuerst ein bisschen hilflos die Schultern zuckte (nach einem sehr kurzen Blick auf die MRT-Bilder, meine Antwort auf die Frage, was mir fehlt, ging im Gespräch mit seiner Helferin unter)kam plötzlich "na dann versteifen wir, OP am 2.1., aber ich sage Ihnen gleich, Ausgang ungewiss". Als ich mehr Infos wollte, kam "das besprechen wir, sobald sie in der Klinik sind" (er hat da Belegbetten). Und schon war er weg, die Arzthelferin schob mir den Terminzettel in die Hand und ich war draußen. Selbst ein Kassenpatient kann unter den umständen eine eingehendere "Beratung" erwarten, oder? Der letzte Spezialist sagte, man schneide nicht in eine 10 Wochen "junge" Wunde, versteifen wäre frühestens in 3 Monaten ein Thema, vorher würde er mich kaputtoperieren. Also tat ich wohl gut daran, den Termin am 2.1. abzusagen - außerdem hätte ich diesem offenbar nur auf die Finanzen ausgerichteten Neurochirurgen nicht getraut!

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Aber wieso haben Sie denn nicht schon akzeptiert, wo Sie doch meine Hilfeleistung schon kennen? Wollen Sie evtl. nicht entlohnen, wenn Ihnen meine Antwort nicht gefällt?
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
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Orthopäde_Ddorf und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich dachte, wenn ich auf "Akzeptieren" klicke, bekomme ich keine Antwort mehr!! Außerdem steht in den Nutzungsbedingungen ja auch, daß ich so lange nachfragen darf, bis ich 100% zufrieden bin....

Ich akzeptiere nun und hoffe, Sie melden sich nochmal bei mir. Ich vertraue mal darauf.

Glauben Sie mir; wenn ich nicht so verzweifelt wäre und schon so viel gehört hätte, würde ich Sie gar nicht belästigen. Aber mein Wissen als MFA hat auch Grenzen...

 

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, im gegenteil...ich helfe Ihnen weiter. Das zeigt nur, dass Sie doch Vertrauen haben und ehrlich sind.

Nun zu Ihnen.
Also der MRT Befund zeigt einen Kontakt der S1er wurzel links. Dies kann in der Tat zu diesen Beschwerden passen. Rechtsseitig findest sich auch was, aber das macht sich bei Ihnen nicht bemerkbar.

Wo sitzt der Rückenschmerz? in der Mitte oder aussenseitig.
Haben Sie ein Durchbrechgefühl?

Sind schon mal CT Gestütze Spritzen erfolgt? KG mit Extension?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke....

Laughing

Der Rückenschmerz sitzt in der Mitte - genau im Bereich der OP-Narben.

Ja, ich habe ein Durchbrechgefühl. Manchmal will ich aufstehen und dann fährt

es mir so schlimm hinein, daß ich aufschreie. Diesen Schmerz kenne ich sonst

nur postoperativ. So schlimm ist der Schmerz erst seit ca. 4 Tagen. Heute saßen

wir am Tisch zum Essen, wir haben zusammen gelacht und dieser Schmerz

schoß wieder so heftig direkt in die Mitte LWS, daß ich dachte, ich breche durch.

 

Ja, ich bekam diesen sog. Sakralblock, 2x. Ein Mittel, daß im Steißbeinbereich in

Bauchlage unter CT-Überwachung eingespritzt wurde (sehr schmerzhaft) -

danach war ich 3-4 Stunden vom Unterleib abwärts paralysiert. Hat NICHTS geholfen. Das war aber im Juli VOR meinen beiden BS-OPs. Auffällig war auch, als die Wirkung der Spritze nachließ, tat alles sofort wieder weh. Der Schmerz kam, bevor die Muskeln

wieder funktionierten, sodaß ich zur Toilette konnte...

 

Krankengymnastik mit Extension nur VOR den beiden OPs; die machte aber alles

nur schlimmer - eigentlich soll man von Extension bei ischialgen Schmerzen ja

die Finger lassen (während ich "hing", drückte das auch dermaßen auf den eh schon

gereizten Nerv, daß ich mich abhängen lassen musste). Die Extension hat mir nur

immer geholfen, wenn ich Rückenschmerzen ohne diese Nervenbeteiligung hatte.

 

Lt. meinem "Privat-" Orthopäden nach den beiden BS-OPs keine Physiotherapie.

Ist seine Denkweise; andere Fachärzte denken anders. Ich bekam auch keine REHA.

Er sagt, der gereizte Nerv muss in Ruhe gelassen werden, er habe den Glauben an eine konventionelle Therapie mit Reha nach OP schon lange verloren.... wie auch immer.

 

Der rechtsseitige Wurzelkontakt macht sich bemerkbar, aber bisher nur lokal. Heute z.B. zieht es mir leicht bis in den Unterschenkel (rechts) aussenseitig. Die Zehen rechts sind alle intermittierend taub.

Links = Katastrophe. Im Oberschenkel brennt es, der Schmerz zieht nach unten. Hauptsächlich auch in der Kniekehle zu spüren. Lege ich mich hin, brauche ich bis zu 15 Minuten, bis ich im Rücken "lockerlassen" kann - dieses Entspannen schmerzt höllisch. Und spanne ich dann wieder an (zum Aufstehen) - oh je. Wenn ich niesen muss, was häufig passiert, gehe ich kaputt. Auch wenn ich mich dabei zurücklehne...

 

Mitte November bekam ich das MRT unter antiallergischer Vorbereitung - man injizierte mir u.a. 250mg Cortison - nach dieser Injektion hatte ich zum ERSTEN mal seit über 6 Monaten 2 Stunden KEINE Schmerzen, sogar das Bein fühlte sich wieder fast normal an. War das herrlich!!! (Ich gehöre zu den wenigen Leuten, die auf das MRT-KM allergisch reagieren).

 

Medikamente nehme ich übrigens keine. 3xtäglich 600mg Ibu vor der OP brachten NICHTS als eines Tages Magenschmerzen, danach auch nicht, also hab ich sie schon vor Wochen abgesetzt. Cortison sollte ich 2 Wochen lang nach der OP noch nehmen und dann absetzen - habe ich getan.

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
nun, ein Durchbrechgefühl kann für eine Instbilität sprechen. Um das zu verifizieren kann eine Aufnahme der LWS in Flexion und Extension erfolgen. Verschiebt sich das betroffene Segment, dann ist in der Tat an eine Stabilisierung zu denken.

Nein, ich sprach nicht für der sakralen Flutung, welche eigentlich ohne CT durchgeführt wird, da der Hiatus sacralis palpatorisch zu finden ist.

Ich verordne auch immer weniger KG, jedoch kann sie schon mal helfen. Jedoch wird sie in der Tat in Ihrer Bedeutung überschätzt im Rückenbereich.

Dennoch würde ich Sie als meine Patienten an eine CT Gestütze Spritze an die eingeengten Nerven -durch den Radilogen- überweisen. Dies dient nicht nur zur Schmerzreduktion, sondern auch zur Feststellung, wie weiter vorgegangen werden sollte.

Sie hatten keine Schmerzen durch das Cortison, da dies zum Rückgang der Wurzelschwellung führt.

Haben Sie noch nicht Tilidin als Schmerzmittel probiert? dies funktioniert eigentlich sehr gut bei sehr überschaubaren Nebenwirkungen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo, vielen Dank. Nein, Tilidin nehme ich auf keinen Fall (bitte fühlen Sie sich nicht angegriffen). Mein Chef hatte jahrelang Probleme mit Abusus-Patienten gerade bei Tilidin. Für mich ist das Teufelszeug. Es wäre vernünftig, den Wirkstoff als BTM-pflichtig durchzusetzen.

Nach der OP nahm ich Novalgin, und schon das ist für mich grenzwertig. Ich benötige auch kein Schmerzmittel, da meine Schmerzgrenze sehr hoch ist. Ich will nur, daß die Ursache beseitigt wird. Ich danke XXXXX XXXXX für die Tipps - mal sehen, ob mir irgendwer helfen kann. Ich wäre dankbar, wenn Sie mir vielleicht eine Klinik empfehlen könnten, die gerade auf Bandscheiben-

probleme spezialisiert ist. Egal wo in Deutschland - zur stationären Aufnahme bin ich

auch bereit, weiter zu fahren.

Nochmals danke XXXXX XXXXX gesegnete Weihnachten!

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
NUn, ich setze Tilidin sehr häufig ein und ich hatte noch keinen deratigen Fall. Da ich es nicht langfristig verschreibe.

Ich kann Ihnen folgende Klinik sehr ans Herz legen.
Roland Klinik Bremen
Chef. DR. Fekete und machen Sie dort einen privaten Termin aus, da Sie ja zusatzversichert sind.
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke vielmals!!

Naja, die Zusatzversicherung gilt nur im stationären Bereich.... für ambulante

Untersuchungen bekomme ich keine Erstattung.

 

Ich denke, beim verantwortungsvollen Umgang ist Tilidin sicherlich eine gute Option.

Aber ich bin durch die letzten Jahre vorgeschädigt und halte von solchen starken

Schmerzmitteln, die ja auf dem Schwarzmarkt unter Süchtigen als Droge gehandelt

wird, nichts. Außerdem bekämpft ein Analgetikum ja nur die Auswirkung und nicht

die Ursache. Zum Arbeiten nehme ich dann wohl Novalgin, das reicht schon aus.

 

Mit der Klinik nehme ich Kontakt auf - nochmals vielen Dank!!!

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 4 Jahren.
gern geschehen. Wenden Sie sich an Dr. Fekete oder Dr. Kirsch.

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