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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Guten Morgen, ich habe des fteren R ckenschmerzen, die nach

Kundenfrage

Guten Morgen,
ich habe des öfteren Rückenschmerzen, die nach ca 2 - Wochen wieder verschwinden.
Diesmal zieht der Schmerz in das rechte Bein und ist besonders in der rechte Pohälfte spürbar. Ich kann das rechte Bein nicht schmerzfrei anheben und meinen Rücken nicht nach vorne beugen. Können Sie mir vielleicht Tipps geben, was ich hier machen kann?
Vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Grüße
Petra Kalenbach
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

wundern Sie sich bitte nícht, daß ich Ihnen als Hautärztin schreibe. Die Venenerkrankungen gehören zu unserem Fachgebiet und so habe ich über Jahre hinweg an einer "Beinsprechstunde" teilgenommen, wo Beinschmerzen unterschiedlichster Art abgeklärt wurden.

 

Das Ziehen im Gesäß und Oberschenkel ist typisch für Ischiasbeschwerden. Der Ischiasnerv verläßt den Wirbelkanal ja im Bereich der Lendenwirbelsäule und versorgt das gesamte Bein, sowohl für die Motorik als auch die Sensibilität. Je nachdem, welche Nervenfasern beeinträchtigt sind, können Sie die verschiedensten Beschwerden am Bein haben, ohne am Rücken etwas zu bemerken, obwohl das Problem im Bereich der Lendenwirbelsäule sitzt. Behandelt werden muß natürlich der Rücken.

 

Haben Sie dazu schon Erfahrungen? Zugrunde liegen ja meist Muskelverspannungen, die die Wirbel zusammendrücken, was dann wiederum die austretenden Nerven quetscht. Akut muß für eine Entspannung des Muskels gesorgt werden, das macht man mit Wärme und Medikamenten wie Ibuprofen oder Diclofenac. Sie können auch nachschauen lassen, ob Wirbel blockiert sind. Ansonsten sind durchblutungsfördernde Maßnahmen gut. Physiotherapeutische Behandlung muß Ihnen der Arzt verordnen.

 

Wichtig ist aber, sich - soweit möglich - weiter zu bewegen. Auf lange Sicht ist es gut, die Rückenmuskeln regelmäßig zu trainieren. Dir Krankenkassen bieten die sogenannte Rückenschule an, wo Sie lernen, die Muskeln in geeigneter Weise zu besanspruchen. Damit erreichen Sie meist eine Besserung auf lange Sicht, wenn Sie das konsequent machen.

Auch Yoga, Tai Chi (Volkshochschule) u.ä. ist hilfreich, weil es Entspannung und Körperwahrnehmung trainiert, in Kombination mit Beanspruchung von Muskeln. Lu Jong ist beispielsweise ein aus Tibet stammendes Yoga, das speziell auf die Rückenprobleme der westlichen Welt modifiziert wurde. Dazu gibt es ein Buch und DVD, entsprechende Kurse werden an vielen Orten im deutschsprachigen Raum angeboten. Näheres finden Sie auf www.tulkulamalobsang.org , ein Verzeichnis ausgebildeter Lehrer auf www.lu-jong-communitiy.de .

 

Was ich damit sagen will: es ist am besten, wenn Sie langfristig und kontinuierlich etwas für Ihren Rücken tun und nicht nur bei akuten Schmerzzuständen notfallmäßig behandeln.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

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Bitte honorieren Sie die Antwort durch anklicken von "AKZEPTIEREN", wenn sie Ihnen geholfen hat, danke.

 

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Frau Kalenbach,
ich antworte mal als Orthopäde, da solche Klagen mein tgl. Brot sind.

Was Sie genau haben, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber es kommen mehrere Ursachen in Frage. Sie sollten sich bei einem Orthopäden mit der Zusatzausbildung Chirotherapie und/oder Osteopathie vorstellen.

1. Bandscheibenvorfall: Ihre Beschwerden klingen sehr nach diesem Verdacht. Der BSV kann auf einen Nerv drücken und Schmerzen bis in dem versorgungsgebiet des Nerven. Daher müssen Sie daraufhin untersucht und beurteilt werden, ob Ihre Beschwerden zu dem BSV passen. Wenn der Schmerz richtig durch das Gesäss geht und Sie nicht gut sitzen können, passt es zu einem Vorfall bei L5/S1
Therapeutisch wäre hier an Spritzen mit Kortison an den eingeengten Nerv -unter CT-Kontrolle-, sanfte Krankengymnastik, ausreichende Schmerztherapie und physikalische Therapie

2. Blockade des Kreuzdarmbeingelenkes: Ist dieses Gelenk -seitlich der Wirbelsäule- blockiert kann es die gleichen Beschwerden wie ein Bandscheibenvorfall machen. Jedoch ist dies durch eine gründliche Untersuchung und radiologischer Diagnostik herauszufinden.
Therapeutisch kann der Orthopäde versuchen das einzurenken und ggf. ist noch die Verordnung von Manueller Therapie notwendig. Osteopathie wäre klasse.

3. Beinlängen vergleichen und Fußdeformitäten abklären.

Sie sehen, es kommen einige Ursachen in Frage

Fazit: Bitte den o.g. Orthopäden aufsuchen, damit es Ihnen endlich besser geht.


Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !Wenn diese info hilfreich war, dann bitte mit " akzeptieren" entlohnen. Diese allgemein Information ist keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und ersetzt jedoch nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis: Die Diagnose und Therapie stellt der behandelnde Arzt. Eine Haftung für diese Information wird nicht übernommen!
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung: Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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