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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2126
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

F r das Problem einer fortschreitenden Spinalkanalstenose zwischen

Kundenfrage

Für das Problem einer fortschreitenden Spinalkanalstenose zwischen LW 4 und 5 las ich kürzlich von einer neuen microinvasiven Operationsmethode, bei der im Unterschied zur mir bekannten und in JustAnswer ausführlich diskutierten Methode eines ca 10 cm langen Längsschnitts und 2 cm Öffnung im Wirbelkörper zur Entfernung der Engstelle nunmehr endoskopisch durchgeführt wird mit einem nur noch kleinen Einschnitt von ca 1 - 2 cm Länge und einer Bohrung im Wirbelkörper ähnlich der oben diskutierten, aber nur noch 5 mm gross.........diese neuartige Operation wird endoskopisch und via Kamara durchgeführt......und der Patient soll bereits am gleichen Tag das Krankenhaus verlassen können..........meine Fragen:

a) ist diese neue Methode Ihnen bekannt und was gibt es für Erfolge?
b) ist sie wirklich so schnell durchzuführen und kann man tatsächlich so schnell entlassen werden?
c) welche Neben- und Nachwirkungen sind bei dieser Methode zu erwarten? Bei der bisherigen soll die Vernarbung ja öfters ein Problem sein und die doch sehr grosse Eröffnung der Wirbelkörpers
d) es wird bemängelt, das wg der endoskopischen Methode die Sicht am Operationspunkt sehr eingeschränkt sei und deshalb eventuell nicht alle Verengungen komplett beseitigt würden. Ist Ihnen darüber mehr bekannt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, gerne beantworte ich Ihre Frage als Orthopäde mit langjähriger Erfahrung.

zu a) Diese Methode ist nicht neu, es gibt sie schon seit vielen Jahren. Zur Anwendung kommt sie bei lateralen (seitlichen) Bandscheibenvorfällen, womit die Nervenwurzelkompression beseitigt werden kann. Median gelegene Bandscheibenvorfälle oder Einengungen des Spinalkanals sind damit nicht zugänglich. Bei richtiger Indikation und Lage des Vorfalles sind die Erfolge nicht schlecht.

zu b) Der Aufenthalt ist wegen des geringen Eingriffs wesentlich kürzer als mit der normalen chirurgischen Methode.

zu c) Da keine freie Sicht wie bei einem OP-Feld besteht, kann es zu Verletzungen der Nervenwurzel kommen mit den Folgen einer Lähmung der von dieser Nervenwurzel versorgten Nerven u. Muskeln. Außerdem gibt es natürlich die üblichen Risiken einer OP wie Infektion, Blutung (selten), Thrombose u.s.w.

zu d) Wie bereits gesagt, eignet sich die Methode nur bei seitlich liegenden Bandscheibenvorfällen.

Ich hoffe, damit Ihre Frage beantwortet zu haben.
Wenn dem so ist, nicht vergessen mit "Akzeptieren" zu honorieren, danke.
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Diese Information ersetzt nicht die Konsultation beim Facharzt vor Ort und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie haben die Antwort angeschaut, aber noch nicht mit "Akzeptieren" honoriert. Haben Sie noch offene Fragen? Wenn nicht, sollten Sie mit "Akzeptieren" honorieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Welche Methode für die Spinalkanalobstruccion in dem beschriebenen Fall würden Sie empfehlen?
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn es sich, wie gesagt um eine mediane Einengung des Spinalkanals handelt, kommt wohl nur die offene chirurgische Op in Frage, insbesondere wenn es sich um eine knöcherne Einengung handelt (Osteophyten). Mit der Lasermethode kann man die Bandscheibe "verkochen", habe aber nicht so gute Ergebnisse dabei gesehen, da das Problem die Kühlung ist.

Aber Sie haben noch nicht akzeptiert. Wäre nett, wenn Sie das nachholen würden.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mach ich, aber wir sind ja noch an der Frage und ich bin viel unterwegs, da kann es zu Verzögerung kommen......wenn Sie von offener chirurgischer Op sprechen, was ist das für eine OP?
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das ist die normale Bandscheiben-OP: Schnitt über der Dornfortsatzlinie von ca. 5 cm, Abschieben der Muskulatur und Freipräparieren des Spinalkanals. Nach Darstellung des Bandscheibenvorfalls und der Nervenwurzel kann diese sowie das Rückenmark bzw. die cauda equina von komprimierenden Anteilen befreit werden.
hier finden Sie weitere Informationen dazu:
Für weitere Erläuterungen ist es am besten, wenn Sie einen Neurochirurgen aufsuchen.
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Wäre nett, wenn Sie mit Akzeptieren honorieren würden. Sie können auch danach noch Fragen zum Thema stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
wenn Sie von freipräparieren des Spinalkanals sprechen, wie habe ich mir das vorzustellen? wie gross ist die Öffnun die in den Wirbelkörper gemacht werden muss? welche späteren Probleme sind da zu erwarten?
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Am Wirbelkörper wird überhaupt keine Öffnung vorgenommen, sondern es wird ja von hinten seitlich neben dem Wirbelbogen über das lig. flavum eingegangen, evtl. wird ein wenig vom Wirbelbogen entfernt (sog. Fensterung). Die Größe der Öffnung hängt natürlich von dem jeweilig beabsichtigten Eingriff und der Diagnose ab, kann evtl. auch erst während der OP entschieden werden.
Ich hoffe Ihnen hiermit die Frage beantwortet zu haben. Sie sollten jetzt fairerweise mit "Akzeptieren" honorieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nun mal nicht so drängeln, dazu kommen wir immer dann wenn wir fertig sind, oder.....ich habe da nun was ganz nderes gehört, nämlich das nicht in das Ligamentum, sonde das regelrecht der Wirbelkörper angebohrt wird, und zwar ca 2 cm im Durchmesser....haben sie davon gehört und was halten sie von der Operation....ich frage nach Spinalkanalerweiterung, nicht Bandscheibenverkochung....ok?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe auf meine letzte Frage ( s.o.) keine Antwort erhalten....ich möhte gerne eine Meinung zu der mir empfohlenen Operation erhalten.....bitte seienSie so nett die Frage zu beantworten!