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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Bin 56 Jahre alt und habe in beiden Knien eine starke Arthrose.

Kundenfrage

Bin 56 Jahre alt und habe in beiden Knien eine starke Arthrose. 3. bzw. teilweise 4. Grad. Mein Arzt meint, daß nur noch eine Knieprothese hilft. Dafür sei ich aber noch ein wenig zu jung. In einer Fachzeitschrift Orthopress las ich neulich, daß es in Stade einen Spezialisten gibt, der Bioprothesen bei starkem Gelenkverschleiß anbietet. Wie sehen sie das
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Patient,
lassen Sie sich nicht von dem Schlagwort "Bioprothese" täuschen!!
Dies bedeute nichts anderes, als im Rahmen der Arthroskopie, den freiliegenden Knochen anzubohren , damit neue Blutgefässe hineinsprossen können und sich ggf. ein minderwertiger Ersatzknorpel bilden kann. Dies geht aber nur bei kleineren Defekten.
Dies kann jeder erfahrene Operateur in der Klinik durchführen.
Sie sollten auch mal eine Belastungs-Röntgenaufnahme des Kniegelenkes durchführen lassen. Ist kein Gelenkspalt mehr vorhanden, hilft auch nur noch die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes.
Klar sind Sie mit 56 jung und es sollte noch herausgezögert werden. Aber wenn nichts mehr geht, dann ist das leider nicht zu ändern. Zu langes warten kann auch zu einem "ausleiern" der Seitenbänder führen, wodurch sich die Operation vergrössern könnte.
Auch die fehlende volle Streckung spricht schon für eine weit fortgeschrittene Arthrose.


Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !
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Experte:  drA8 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Zunächst wäre noch das konservative Therapieverfahren einer Radiosynoviorthese ( beim Nuklearmediziner ) zu überlegen, beseitigt den synovialitischen Reizzustand, kann ggf. auch wiederholt werden .Weitere Methode , die ich mit excellentem Erfolg anwende, ist die Injektion von Botulinumtoxin A(stoppt die Arthrosespirale, die Entzündung und den Schmerz), Kosten müssen allerdings selbst getragen werden.
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Eine Anmerkung:
die o.g. Therapie beim Nuklearediziner ist nach orthopädischer Meinung kein probates MIttel und kann zu Infektionen führen, die dann eine Implantation ggf. kaum noch möglich machen.
Wenn die Arhtrose schon 4° ist, dann würde ich auch eine Infitlration mit Botox nicht empfehlen.

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