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Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 251
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Seit weit ber 10 Jahren leide ich unter starken R ckenschmerzen.

Kundenfrage

Seit weit über 10 Jahren leide ich unter starken Rückenschmerzen. Im Bereich der Schulterblätter wurde ein chron, Schmerzsyndrom diagnostiziert, weiterhin sind diverse Bandscheibenschädigungen v. HWS-BWS-LWS festgestellt worden.
Da ich auch durch langjährige hohe körperliche Belastung - 15 Jahre für die Bahn AG tätig, mit insgesamt ca. 60 Tkm Baustellenbegehungen ( Gleisbett etc.) - damit zusammenhängende weitere Schädigungen der Fuß-/Beingelenke bei chron. Gicht zusätzliche Schmerzen habe, die Tag und Nacht durch starke Ausstrahlung den gesamten Körper quälen wurden durch diverse Ärzte bequemerweise immer wieder opiathaltige Medikamente orgeschlagen. Aufgrund starker Nebenwirkungen - ich leide unter chronischer Medikamentenunverträglichkeit - musste ich die Einnahme verweigern. Somit habe ich mit den Folgen ständig zu kämpfen u.a. ständige akute Schlafstörungen.
Ein Versuch mit Akupunktur hat u.a. einen schweren Gichtanfall zur Folge gehabt, so daß ich weitere Veruche in dieser Richtung ausschliessen muß.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  doc4you hat geantwortet vor 6 Jahren.
Einen wunderschönen guten Tag,
Sie beschreiben bereits eine sehr lange Schmerzperiode.
Nach so vielen Jahren stellen diese Schmerzen sich meist chronisch dar und man kann selbst durch operative Therapie keinen Erfolg beziehungsweise eine Schmerzlinderung garantieren.

Dabei ihnen mehrere Stellen betroffen sind aber die größte „Baustelle“ wohl die Wirbelsäule darstellt, würde ich Ihnen folgendes Vorgehen empfehlen.
Zur Beurteilung sollte ein MRT der gesamten Wirbelsäule gemacht werden, sowie Funktionsaufnahmen der Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule und wenn möglich ein Ganzkörper Wirbelsäulen Röntgen.
Mit diesen Bildern begeben sie sich dann zu einem erfahrenen Wirbelsäulenchirurgie (Orthopäde, Neurochirurg) und besprechen sie eine mögliche interdisziplinäre Therapie.

Falls keine operative Intervention sinnhaft ist müssen physiotherapeutische Anwendungen maximiert werden. Ein zusätzliches Problem stellt ihre Medikamentenunverträglichkeit dar. Dies sollten Sie mit einem Schmerzspezialisten (meist ein Anästhesieologe) im einzelnen aus Testen.
Denn ohne eine Behandlung werden die Schmerzen nur noch stärker und die Therapie umso schwieriger.

Sie haben ja auch bereits mehrere konservative Therapieversuche unternommen ergänzend würde ich vielleicht noch eine Kryokammerbehandlung empfehlen, die normalerweise bei Rheumatoiden beschwerden angewandt wird.

letztlich gibt es ebenfalls die Möglichkeit von Schmerzpumpen beziehungsweise Schmerzkatheter die dauerhaft implantiert werden können und die die Nebenwirkungen der Schmerztabletten deutlich absenken.
Diese Möglichkeit können sie mit einem Neurochirurgen besprechen.

Es ist ein langer Weg der auf sie wartet, aber je früher sie in anpacken desto größer sind die Chancen auf Besserung.

Falls Sie bereits Konsultationen bei Orthopäden hatten und diese nicht zu ihrer Zufriedenheit verlief dann empfehle ich Ihnen dringend eine zweite Meinung einzuholen.

Mit den besten Grüßen und alles Gute für ihre Zukunft
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Eine ergänzende Untersuchung - zur bereits länger vorhanden CT der LWS - durch MRT vor einigen Wochen, die durch einen Neuroröntgenologen durchgeführt und ausgewertet wurde erbrachte lediglich den Nachweis, daß keine Polyneuropathologie in beiden Fußsohlen feststellbar ist.
Eine ENG bestätigte dies, so daß ich auf zwei "Baustellen" seit langem sitzen geblieben bin: - starke Schmerzen in beiden Fußsohlen
und - ebenso in den Kniekehlen.
Dies führt zu derart starken nächtlichen Schmerzbelastung zusätzlich zu den starken Schmerzen in der gesamten Wirbelsäule, daß an Schlaf kaum zu denken ist.
Im laufe meiner langjährigen Beschwerden habe ich schon mehrere Orthopäden erfolglos konsultiert - Ergebnis: die Beschwerden seinen nicht ihrem Aufgabenfeld zuzuordnen.
Die Odyssee hat mich bis in eine Psycho-neurosomatische Orthopädische Spezialklinik gebracht.
Mit dem "Ergebnis": Für dieses komplexe Krankheitsbild sind die Möglichkeiten zu einer Behandlung nicht vorhanden.
Auch Spezialisten für Physiotherapie sind anscheinend am Ende ihres Lateins.
Inwieweit hier ein Neurochirurg eine Chance für mich sein kann, erscheint mir zumindest nicht ohne weiteres nachvollziehbar.
Mein derzeitiger behandelnder Neurologe hat bisher auch noch keinerlei hilfreiche Ansätze gefunden.

Aus den obigen Schilderungen wird ersichtlich, daß Ihr Vorschlag für mich schon seit länger Zeit versuchsweise ausgelotet wird und somit nichts wirklich Neues für mich bringt.

Vielleicht könnten Sie ergänzende Hinweise geben, die mich auf einen wirklich neuen Ansatz bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Fred Diesner
Experte:  doc4you hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Befunde die sie erwähnen passen nicht ganz zusammen.
Der Neuroradiologe kann auf dem CT oder dem MRT keine Polyneuropathie ausschliessen...dafür ist die Untersuchung nicht da.

Letztlich sollten sie Ihre ganzen Befunden zusammensammeln und einen Neurochirurgen aufsuchen udn mit diesem die Befunde und mögliche Therapien besprechen.
Diese letzte Option sollten sie sich nicht versperren...
Leide ist es wie im Leben immer...wenn man etwas nicht versteht dann nimmt man es nicht an und dies tifft leider auch auf Ärzte zu.
Wenn sie Ihr Krankheitsbild nicht verstehen dann sind sie nicht mehr dafür zuständig-

Geben sie nicht auf und Arbeiten sie weiter an einer Lösung.

Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Im Zusammenhang mit der nachfolgend genannten ENG passt hier doch der beschriebene Ausschluß einer Polyneuropathie sehr wohl, wobei CT/MRT erstmal den Zustand der LWS aufzeigen sollten.
Die Schmerzen in den Kniekehlen bleiben nach wie vor ungeklärt, zu mal diese erst seit etwa einem Jahr deutlich spürbar geworden sind - ein altersbedingter Verschleiß der Kniegelenke wird nach meinem Wissen auch dort deutlich spürbar - die Kniekehlen sind auch nicht geschwollen. Eine Wetterfühligkeit ist für mich auch nicht erkennbar.
Eine Übersäuerung des Körpers ist nach meinem Wissen zwar für viele Beschwerden verantwortlich, aber inwieweit dies mit hineinspielen könnte wurde bislang nicht betrachtet.
Vielleicht kann dies eine Mitursache sein.
Experte:  doc4you hat geantwortet vor 6 Jahren.
Eine systemische Ursache ist möglich jedoch unwahrscheinlich.

Wenn sie Symptome in den Kniekehlen und in den Fußsohlen sollte ein Venendoppler eine Thrombose ausschliessen. Besondrs der Nachtschmerz macht eine Durchblutungsursache sehr wahrscheinlich.
Wenn dies ausgeschlossen ist sollten sie wie oben erwähnt zu einem neurochirurgen gehen mit ihren befunden und bildern...dieser sollte eine therapie vorschlagen.

Zu Ihrer letzten Antwort.
Prinzipiell kann das EMG eine Polyneuropatie anzeigen, ein MRT oder CT wie sie ursprünglich beschrieben haben nicht.

Ich glaube nicht an einen verschleiss der Kniegelenke usw.

Entweder es handelt sich um eine Nervenentzündung oder um eine Durchblutungsproblematik.

Eine Untersuchung, wenn nicht schon geschehen, von einem Rheumatologen wäre ebenfalls sinnhaft.


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