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Kategorie: Orthopädie
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ich wurde zweimal an der Bandscheibe L4/5 operiert. Habe Arthrose

Kundenfrage

ich wurde zweimal an der Bandscheibe L4/5 operiert. Habe Arthrose und Wirbelkanalspinalstenose. Ich habe immer Beschwerden mit dem Iliosagralgelenk.
Auch die Nervenenden wurden teilweise verödet. Habe chronische Archillessehnenentzündung, die einmal von meinem Arzt und Pysiotherapeuten behandelt wurde. Ist jetzt wieder sehr schlimm und schmerzhaft. Ich habe jeden Tagen Beschwerden im Rücken. Weiß nicht mehr weiter.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Sind Sie denn in spezieller schmerztherapeutischer Behandlung ? Bei derartigen chronischen Beschwerden sollte man eine ganzheitliche Behandlung unter Einbeziehen von Schmerztherapeuten wählen.

Neben einer aktivierenden Krankengymnastik und physikalische Therapie wären dazu dann verschiedene schmerztherapeutische Optionen wie TENS-Reizstromtherapie, Blockaden- bzw. Infiltrationsbehandlung aber auch medikamentöse und psychotherapeutische Schmerztherapie zu empfehlen.

Im Gegensatz zu akuten Schmerzen behandelt man chronische Schmerzen ja nicht (allein) mit Schmerzmitteln, sondern auch mit Schmerzmodulatoren wie Lyrica, Gabapentin, Antidepressiva oder sog. Phasenprophylaktika. Dies sollten von Kollegen mit der Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie (häufig Anästhesisten) koordiniert werden.

Sollte dies ambulant nicht ausreichend sein, wäre auch eine entsprechende schmerztherapeutische stationäre Behandlung zu empfehlen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich bin auch in neurologischer und psychotherapeutischer Behandlung mit Cymbalta, Insidon, Celebrex und Lyrica. Mittlerweile wurden Insidon, Celebrex und Lyrica abgesetzt. Es wurden bereits eine Nukleosplastie, Infiltrationsbehandlungen durchgeführt. Ich bekam wöchentliche Infusionen mit Schmerzmitteln und Kortison. Bis jetzt gehe ich abend mit Schmerzen ins Bett und stehe morgens mit ihnen auf.
Experte:  doc4you hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
ich wollte die Anmerkungen des Kollegen nur ergänzen. Was die Schmerztherapeutische Therapie angeht hat der Kollege völlig recht.
Jedoch, letztlich sollte mit Sicherheit ausgeschlossen werden dass keine Instabilität der operierten Segmente vorliegt, die nach zweifacher Operation sicherlich möglich ist.
Eine angewandte Schmerztherapie ist bei fehlendem operativen Optionen sicherlich das Mittel der Wahl.
Jedoch sollte dieses abgeklärt sein.

Es sollte ein MRT der LWS angefertigt werden, des weiteren ein Röntgen der LWS in Funktion. Damit sollten sie sich bei einem erfahrenen Wirbelsäulenchirurgie ( Orthopäde, Neurochirurg) vorstellen.

Durch mehrfache Operationen an der Wirbelsäule kann es im Verlauf zu knöchernen Instabilitäten kommen, die vor allem für bewegungsabhängige Rückenschmerzen verantwortlich sind. Falls dies der Fall ist kann eine weitere operative Ruhigstellung der Segmente zu deutlicher Schmerzreduktion führen.
Eine Operation sollte tatsächlich immer die letzte Option sein, jedoch wenn ein Zustand wie gehen denn sie beschreiben dadurch verbessert werden kann sollte man dies diskutieren. Des weiteren wollen sich auch gerne eine Zweitmeinung ein und nicht nur die Meinung ihres operativen Chirurgen.

Ich wünsche ihn das beste und vor allem gute Besserung

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