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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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weborthopaede ist jetzt online.

Im Dezember 2008 bekam ich rechts eine H ft-TEP (im Dez. 2009

Kundenfrage

Im Dezember 2008 bekam ich rechts eine Hüft-TEP (im Dez. 2009 links). Seit Monaten habe ich Schmerzen in der Leiste. Die Beweglichkeit wird immer schlechter und ist immer mehr eingeschränkt. Bei div. Arztbesuchen erhielt ich unterschiedliche Diagnosen. Z.B. wurden als Ursache Nervenwurzelreizungen der Lendenwirbelsäule vermutet. Eine CT ergab dann dass die Schmerzen von der Hüfte ausgehen. Jetzt soll eine Schmerztherapie der LWS gemacht werden. Nachdem ich bisher nur mit den Ärzten der operierenden Klinik Kontakt hatte, will ich mir eine zweite Meinung einholen. Wo finde ich eine wirklich kompetente Stelle, um eine richtige Diagnose zu erhalten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mir scheinen zwei Probleme vorzuliegen, die abgeklärt werden müssten:
Zum einen der Schmerz im Bereich LWS /Leiste/Hüfte.
Eine zweite Meinung sollte Ihnen dazu ein niedergelassener Orthopäde geben, dem Sie bitte alle Vorbefunde mitnehmen. Sie sollten ihn auch fragen, was er von einer osteopathischen Behandlung hält bzw. - wenn Sie einen Orthopäden finden, der auch Osteopath ist, würde ich diesen für eine zweite Meinung bevorzugen. Er kann die Sache aus einem breiteren, umfassenderen Blickfeld betrachten.

Ihre eben genannten Beschwerden können, müssen aber nicht mit den nachgewiesenen entzündlichen Veränderungen in den anderen Gelenken bzw der NNH in Verbindung stehen. Diese Entzündungsherde, und das ist Punkt zwei, sollten aber auch auf jeden Fall abgeklärt werden. Die Koordination der erforderlichen Maßnahmen übernimmt Ihr Hausarzt - Kontrolle der Blutwerte einschließlich Rheumawerte und CRP - nochmalige Vorstellung beim Rheumatologen - evtl Vorstellung beim Neurologen zum Ausschluss einer neurologischen Ursache der Entzündungen.

Schmerz- und Physiotherapie sollten darüber nicht vergessen werden, um Ihnen akut zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Dr. Schaaf,

vielen Dank für Ihre Antwort. Seit meiner 2. Hüftoperation, links, habe ich Gefühlsstörungen in meinem Bein. Ist es möglich, dass die Polyneuropathie zufällig bei der OP entstanden ist?

Im CT-Befund steht: Auf Höhe L 5/S 1 li. lateraler Bandscheibenprolaps und ausgeprägte Spondylose. Die Veränderungen bewirken eine Verdrängung und Kompression des Spinalnerven L 5 li extraforaminal.

 

 

Freundliche Grüsse

Lina Fausel

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
ich will mal wie gewünscht als Orthopäde antworten, da dies nun wirklich auch in unser Fachgebiet gehört.

Ich raufe mir gerade die Haare. Die Beschwerden sollen von der Hüfte ausgehen, aber eine Schmerztherapie der LWS durchgeführt werden?????

Ist denn ein MRT der LWS erfolgt? Denn dann müsste ein Befund bei L1/2 sein.
Oder haben Sie eine Beinlängendifferenz , die nach der Op aufgetreten ist und nun zu einem Problem des Kreuzdarmbeingelenkes führt?
Dieses ISG kann bei Blockierungen in der Tat in die rechte Leiste ausstrahlen.
Daher ist eigentlich ein Orthopäde, der auch die Zusatzbezeichnung Osteopathie/Chirotherapie der optimale Ansprechpartner.

War das Szintigramm dieses Jahr?

Nein bei L5/S1 gibts keine Probleme in der Leiste und die Polyneuropathie hat damit ebenfalls nichts zu tun und entsteht nie durch einen Hüftoperation.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. weborthopaede,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ja so ist es, es soll die Schmerztherapie der LWS gemacht werden. Eine Kernspintomographie der LWS ist erfolgt. Ergebnis (außer dem Ihnen bereits Mitgeteilten: Verminderte Signalintensität sämtlicher lumbalen Bandscheiben in der T2 Gewichtung. Zudem leichte Höhenminderungen der ZWS. In den Segmenten L 2/3, L 3/4, L 4/5 leichte konzentrische Bandscheibenprotrusionen und initiale Spondylosen. Gleichzeitig auch hypertrophe Spondylathrosen. Es resultieren diskrete Einengungen des Spinalkanales auf Höhe der ZWS. Beinlängendifferenz habe ich keine. Szintigramm war dieses Jahr.

Freundliche Grüsse

Lina Fausel

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Leider haben Sie bisher nicht mit akzeptieren honoriert Frau Fausel
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung: Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
weborthopaede und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Eine Kompression der l5er Wurzel kann einen Schmerz im Gesäs bis zur Großzehe verursachen. Nicht in der LEISTE.
Der Rest des MRT´s passt nicht zu den Leistenschmerzen.
Das Szinrigramm zeigt also auch nichts.
Daher ist das vor allem die körperliche Untersuchung entscheidend.
Macht die Bewegung in der Leiste schmerzen?