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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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weborthopaede ist jetzt online.

Hallo Doktor, ich bin 59 Jahre alt und habe 1985 eine Arthrotomie

Kundenfrage

Hallo Doktor,
ich bin 59 Jahre alt und habe 1985 eine Arthrotomie rechts bekommen, nach der OP konnte ich nie mehr auf das Knie knieen, Gehen, Springen und Laufen waren ohne Probleme. Es folgten noch zwei Arthroskopien 98 und 2007.Ichhabe mit den Jahren zunehmende Schmerzen gehabt was sich dann auch in einem Kernspinbefund zeigte. Chondromalazie Grad 4. Am 14.5.2011 habe ich eine Knie-TEP rechts bekommen, OP- verlief gut, Bewegung nach OP zufriedenstellend, anschließende Reha erfolgreich betreffs Bewegung. Tagsüber erträgliche Schmerzen, in der Reha wurde sehr mit Medikamenten gespart. Habe nachts sehr starke Schmerzen. Bekam 20 Tr. Tramal, 1 Ibu600, 1 Tramadol 100, die Tagesmedikation war 1Ibu 600. Da ich von Schmerztherapie ein bißchen Ahnung habe war es für mich unlogisch. Ich habe den Arzt angesprochen und der hat mir dann nochmals 20 Tr. Novalgin zugestanden. Ich fand es lächerlich und es hat meine Schmerzen auch nicht gebessert.
Jetzt bin ich seit einer Woche zu Hause, gehe jeden Tag spazieren, mache meine erlernten Übungen, gehe zusätzlich schwimmen.
Wie kann ich meine Nächte erträglicher gestalten? Gibt es auch Erfahrungen mit anderen Medikationen. Ich bin sehr schmerzempfindlich, von Natur rothaarig.

liebe Grüsse und auf Antwort hoffend, sylvie
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Würden Sie bitte noch einmal auflisten, welche Medikation Sie derzeit nehmen und die Schmerzen genauer beschreiben?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Schliderung richtig verstehe: Schmerzen tagsüber wenig, aber nachts stark trotz Medikation?
An sich sollten von der OP nach dieser Zeit gar keine Schmerzen mehr ausgehen.
Das Sie sich mit Schmerztherapie auskennen: Wie stark sind Ihre Schmerzen auf einer Skala von 0 bis 10 und bei welchen Gelegeneheiten verstärken sie sich?
Danke
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Sylvie,
ich möchte das mal als operierender Orthopäde beantworten!
Wir würden unseren Patienten- wenn keine kontraindikationen vorhanden sind- Ibuprofen 600 2x1/ d verordnen und jeweils 30° Novalgin bei Beschwerdezunahme, jedoch nicht mehr als 4 Einzeldosen (also 120°/Tag). Reicht das nicht aus, Steigerung der Ibuprofen auf 3x600/d. Ibuprofen sollte bei Beschwerderückgang umgehend reduziert werden und dann das Novalgin.

Das Ibuproen hilft als Antrheumatikum oft bei postoperativen Beschwerden aber nicht als Langzeitmedikation geeignet.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren

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