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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2159
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Mein Sohn, nun 35 Jahre, wurde mit H ftdysplasie geboren. Dank

Kundenfrage

Mein Sohn, nun 35 Jahre, wurde mit Hüftdysplasie geboren. Dank einem guten Arzt bildete sich die Hüftpfanne nach - aber nicht rund, sondern eckig. Nun hat er sein einiger Zeit ständig Schmerzen. Er lebt mit Schmerzen seit seinem 16. Lebensjahr. Damals wurde auf dem Bonner Venusberg ein Hüfthusten(oder heißt es -Schnupfen?) diagnostiziert. Die Hüfte hat sich nun stark verschlechtert. Er kann sich zwar noch die Schuhe zubinden, aber kann nun nur noch auf dem Rücken schlafen. Jogging geht nicht mehr. Fahrrad fahren max. 10 km. Er trägt nur gute, gedämpfte Schuhe. Meine Frage: Er möchte sich erst - aus beruflichen Gründen - Ende nächsten Jahres operieren lassen. Wie kann ich ihm helfen, die Zeit bis dahin gut zu überstehen? -Er schläft auf Taschenfederkern. Ich fände Kaltschaum besser für ihn. Richtig? Welche OP halten Sie für sinnvoll? Er möchte am liebsten den Oberschenkelhals in eine Art Kappe stecken lassen. - Das ist mir neu. Er hat mir beim gestrigen Besuch davon erzählt. Danke für Ihre - ehrliche - Antwort! B. H.-Michels
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, so wie Sie es beschreiben, hat Ihr Sohn eine Hüftarthrose auf Grund einer angeborenen Hüftdysplasie?
Ist es so?
1.) Wenn die Arthrose noch nicht weit fortgeschritten ist und die Schmerzen hauptsächlich auf Grund der mangelnden Kopfüberdachung, wie es bei der Hüftdysplasie vorkommt, vorhanden sind, käme evtl. auch nur eine Umstellungsosteotomie des Schenkelhalses in Frage, wobei der Hüftkopf besser in die Pfanne eingestellt wird und sich der Druck besser verteilen würde.
2.) Gehen wir einmal davon aus, dass es sich um eine fortgeschrittene Coxarthrose handelt und noch nur ein künstliches Gelenk hilft. Dabei gibt es mehrere Methoden. Da Ihr Sohn für ein künstliches Gelenk noch rel. jung ist, sollte man einen Gelenkersatz auswählen, der einen gewissen "Rückzug" ermöglicht, da mit weiteren Operationen gerechnet werden muss. Eine Möglichkeit wäre die Implantation einer sog. "Kopfkappen-Endoprothese", wobei nur die Gelenkfläche des Hüftkopfes ersetzt wird sowie die Pfanne. Dabei ist darauf zu achten, dass die Pfanne aus Kunststoff ist, damit es nicht zu vermehrtem Metallabrieb kommt, der toxisch ist! Später kann dann eine Hüft-TEP mit Stielendoprothese eingesetzt werden, die durchschnittlich 15 Jahre hält.
3.) Bei keiner OP gibt es eine "Garantie" für den Erfolg! Ca. 2% sind Mißerfolge durch Infektion. Andere Risiken sind Thrombose, Blutung, Lockerung, Hüftkopfnekrose, Allergie, Embolie. Nach der OP sollte er einen 3-wöchigen stat.
Aufenthalt in einer Reha-Klinik antreten.
4.) Auf die Art der Matratze kommt es bei der Hüftdysplasie nicht an. Wichtig ist die richtige Härte der Matratze, die in entspr. Fachgeschäften ermittelt wird.
Diese Antwort ersetzt nicht die Beratung/Untersuchung durch einen Facharzt am Ort und ist nur allgemeiner Natur. Gerne helfe ich weiter, wenn noch offene Fragen bestehen. Über eine "Akzeptierung" würde ich mich freuen.
Ich wünsche Ihrem Sohn viel Glück bei einer evtl. OP.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch offene Fragen, die ich gerne beantworten würde? Ansonsten bitte nicht vergessen mit "Akzeptieren" zu honorieren.