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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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Ich hatte einen deckenplattenbruch im 1 Lendenwirbel er ist

Kundenfrage

Ich hatte einen deckenplattenbruch im 1 Lendenwirbel er ist schief zusammengewachsen weil ich ihn ignoriert habe jetzt habe ich ständig Schmerzen in den Hüften kann das daher kommen und was kann ich tun
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  doc4you hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
wenige "nicht durch unfallbedingte" Wirbelkörperfrakturen bedürfen einer Therapie.
Man sollte den Verlauf kontrollieren.

Wenn die Seite zum Wirbelkanal eingebrochen ist und eine Bedrängung des Rückenmarks beginnt dann kann man über eine operative Therapie nachdenken.

Klassischerweise macht eine LWK1 Fraktur Rückenschmerzen, die unter Bewegung stärler werden.
Die Therapie, wenn dieser Bruch stabil ist, wäre ein Stützkorsett für ca. 2 Monate.

Sie schreiben nicht wann der Bruch passierte aber wenn es mehr als 6 Wochen her ist bringt in der Regel die Ruhigstellung nichts mehr.

Schmerzen in den Hüften ist ungewöhnlich. Selbst wenn, wie sie beschreiben, der Wirbelköprer schief zusammen gewachsen ist, wäre eine einseitige Schmerzsymptomatik durch die neuen statischen Verhältnisse erklärbar.

Wenn noch nicht gemacht sollten sie ein MRT der LWS machen lassen. Diese sollte auf alle Fälle eine bestimmte Sequenz enthalten (STIR), denn mit dieser kann man den Bruch beurteilen.

Mit diesen Bilder gehen sie dann zu einem Wirbelsäulenchirurgen und besprechen das weitere Vorgehen...
Vielleicht ist die Rückengymnastik auch noch zu früh und produziert merh Schmerzen als das sie nutzen bringt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gute Besserung
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

wenn der 1. Lendenwirbel wieder zusammengewachsen ist, auch schief, dann ist die Sache ausgestanden. Es sei denn, die Deckplatte ist so massiv eingebrochen, dass es zu einer sogenannten Gibbus Bildung kommt, bei der die Wirbelsäule dann im Übergang BWS/LWS nach vorne kippt.

An eine Operation wäre nur in letzteren Fall zu denken.

Ich glaube mit Hüften meinen Sie die Bereiche rechts und links neben der Wirbelsäule. oder?
Wenn ja, dann sollten Sie einen Orthopäden und Osteopathen/Chirotherapeuten in einer Person aufsuchen. Dieser wird die schmerzhaften Bereiche gewissenhaft untersuchen. Es kling für mich aus der Ferne, als dass Sie Probleme in den Kreuzdarmbeingelenkes verspüren, auch ISG genannt!

Diese Störung kann durch die Verordnung von Manueller Therapie beim Krankengymnasten gut anbehandelt werden und wird von der Kasse übernommen. Wenn Sie selber zahlen wollen oder privat versichert sind, dann ist die Behandlung beim Osteopathen auch möglich. Aber beides sollte helfen.

Aber an eine OP denke ich hier erstmal überhaupt nicht, aber unter Berücksichtigung, dass ich das Ausmass der Wirbelkörperveränderung nicht kenne. Ausserden sollten Sie dann Schmerzen in den Beinen haben!

Wenn jedoch mit Hüften Ihre Leisten gemeint sind, dann muss der Orthopäde nach den Hüftgelenken schauen.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren