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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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weborthopaede ist jetzt online.

Seit Oktober habe ich massive Schmerzen im linken Bein, sodass

Kundenfrage

Seit Oktober habe ich massive Schmerzen im linken Bein, sodass ich nicht die Treppen steigen oder das Bein belasten kann. Der Orthopäde diagnostizierte Muskelverkürzung, der Hausarzt Muskelentzündung. Massagen (20), KG, Reizstrom, Hochton etc. konnten mir nicht helfen, ebensowenig Spritzen mit Schmerzlinderung und Kortison. Es gibt Tage, an denen ich laum laufen kann, Tage, an denen ich weniger spüre. Man verschrieb mir Lyrica, half nichts...ich bin verzweifelt und möchte endlich wieder normal laufen können.

Wie lange muss man hier warten!?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, ich will versuchen, Ihre Frage zu beantworten. Ich bin Facharzt für Orthopädie mit über 30-jähriger Erfahrung. Für eine seriöse Beantwortung fehlen mir jedoch wichtige Befunde:
1. Wo genau sind die Schmerzen im Bein: im Unterschenkel, Oberschenkel, Fuß, vorne, hinten, innen, außen?
2. Können Sie auf den Zehenspitzen gehen, können Sie auf den Fersen gehen? Bestehen Lähmungen.
3. Bestehen Gefühlsstörungen, Taubheitsgefühle im Bein?
4. Wie sind die Reflexe: Patelarsehnenreflex, Achillessehnenrefles?
5. Wie ist die Beweglichkeit im Knie- und Hüftgelenk?
6. Welche diagnostischen Untersuchungen sind gelaufen: MRT, Röntgen, Ultraschall, Szintigrafie, Dopplersonografie? Was wurde geröntgt?
7. Wie alt sind Sie? Welche sonstigen Krankheiten haben Sie?
8. Laborbefunde?
Wenn Sie mir die Fragen beantworten, kann ich Ihnen etwas genaueres sagen bzw. ausschließen oder Ihnen sagen, wie Sie weiter vorgehen können. Die bisherigen Diagnosen "Muskelverkürzung" und "Muskelentzündung" scheinen mir sehr vage zu sein. Auf was stützen sich diese Diagnosen?
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Diese Antwort ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie noch Fragen haben, bin ich gerne bereit, diese zu beantworten. Bitte nicht vergessen mit "Akzeptieren" zu honorieren, wenn die Antwort eine Hilfe war. Sie können auch nach der Akzeptierung noch Fragen zum Thema stellen ohne erneut akzeptieren zu müssen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
1. Sie ziehen vom Oberschenkel bis in die Wade.Innen und außen
2. ja, keine Lähmungen
3.nein
4. K.A.
5. Hüfte okay, Knie schmerzhaft
6. keine Röntgenbilder etc
7. 53
7. Blutbilder alle okay
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für die Rückmeldung. Ich kann es nicht fassen, dass bisher keine technischen Untersuchungen durchgeführt wurden nach 6 Monaten "massiver Schmerzen". Ich würde Ihnen empfehlen, zunächst das Knie, Ober- und Unterschenkel röntgen zu lassen und knöcherne path. Veränderungen wie Arthrose, Tumor, Osteoporose u.s.w. auszuschließen. Durch eine Dopplersonografie können arteriovenöse Durchblutungsstörungen am Bein ausgeschlossen werden. Wenn am Bein alles normal sein sollte, kann es sich nur um fortgeleitete Schmerzen handeln, es käme dann eine technische Untersuchung der Wirbelsäule, des Spinalkanals mit Röntgen und Kernspintomografie (MRT) in Frage zum Ausschluß eines Kompressions-Syndroms der Nervenwurzeln und eine zusätzliche Untersuchung beim Neurologen. Ich hoffe, dass Sie bald die richtige Diagnose finden werden und wünsche Ihnen alles Gute. ---------------- Wenn die Antwort eine Hilfe war, würde ich mich freuen, wenn Sie mit "Akzeptieren" honorieren würden.
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
mir wird ganz anders, wenn ich das alles hier so lese!

Hat der Orthopäde Sie richtig untersucht?????

Also, es gibt Funktionstest, die auf eine Muskelverkürzung schliessen lassen. Hat der Kollege auch die Kraft und Empindlichkeit der Beine überprüft?

Wären Sie in unsere Praxis, würde ich folgendes empfehlen, alles nach ausführlicher körperlicher Untersuchung:

1. Abklärung der Kniebeschwerden mittel Röntgen und nicht der ganzen Knochen, da man mit der Strahlung zurückhaltend sein sollte

2. Bei Verdacht auf einen fortgeleiteten Schmerz: Röntgen der Lendenwirbelsäule und ggf. MRT der LWS zum Ausschluss eines Bandscheibenvorfalls

3. Muskelfunktionstests zur Abklärung fraglicher Muskelprobleme

Ich denke , damit erfasst man nahezu alles, anonsten muss auch mal nach der Hüfte, den Venen und neurologischen Erkrankungen oder sogar Borreliose denken.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren

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