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Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  Praxisschwerpunkt: Schmerztherapie Bewegungsapparat
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privatpraxis ist jetzt online.

Meine Freundin (30, nicht schwanger)) klagt ber Schmerzen

Kundenfrage

Meine Freundin (30, nicht schwanger) klagt über Schmerzen im Rücken/Lendenbereich. Sie war bereits vor etwa 10 Wochen wegen exakt dieser Beschwerden in Behandlung. Die damalige Diagnose lautete "Lendenwirbel Wurzelentzündung". Das was äußerlich bei Ihr im Rückenbereich, etwas oberhalb vom Anfang des Gesäß, dort wo das Steißbein beginnt, zu erkennen ist, sieht aus wie eine Wölbung oder eine Art Wassereinlage. (Entzündung?). Dort ist normalerweise immer eine leichte Vertiefung gewesen. Von dieser Stelle aus klagt Sie über austrahlende Schmerzen bis in die Beine. Weiterhin gehen links und rechts von diesem Bereich auch Schmerzen aus (Nierenbereich). Ein Sitzen ist nicht oder nur unter starken Schmerzen möglich. Da Sie Studentin ist treten die Beschwerden vorwiegend während des Unterrichtes auf. Das Laufen oder Aufstehen scheint Ihr fast ummöglich. Die Angst vor einem plötzlichem Schmerzimplus besteht in dieser Sitzposition, so dass Sie zusätzlich panische Angst vor einer plötzlicvhen Schmerzattacke hat. Zur Zeit ist die ideale Position in der Sie am wenigsten Schmerz empfindet, die der stabilen Seitenlage. Nach anfänglichen Infrarotlicht-Bestrahlungs-versuchen (Schmerz nahm zu), wurde die Stelle mit einem Coolpack gekühlt. Die Schmerzen ließen spürbar nach. Schmerzmittel hat Sie nicht eingenommen. Nur Entzündungshemmer (Iboprofen). Diese bekam Sie nach dem ersten Artzbesuch vor etwa zwei Monaten. Weshalb die Entzündung überhaupt auftrat konnte allerdings nicht gesagt werden. Da die Schmerzen momentan aber viel stärker als sonst sind, mache ich mir Sorgen und frage mich ob es nicht besser sei in die Ambulanz oder zu einem Notdienst zu fahren? Sie weigert Sie natürlich enorm dagegen einen dieser Schritte zu unternehmen (Angst vor Spritzen u.Ä.). Sie leidet außerdem unter stark produktiven Zuständen (schizophrenie / krankhafte Eifersucht und Trennungsangst).Vor zwei Tagen hatte Sie erneut einen extrem starken Anfall. Seit dem nahmen Ihre Schmerzen meiner Meinung nach deutlich an Intensivität zu. (Dies war auch bei vorhergehenden Anfällen der Fall) Zur Behandlung nimmt Sie Amisulprid-neuraxpharm 200mg ein (400mg pro Tag). Nach einem Anfall bemerke ich, dass Sie während des Schlafens extrem stark mit den Zähnen knirscht (Bruxismus). Können vielleicht die Schmerzen in Ihrem Rückenwirbel / Lendenbereich durch dieses Zähnereiben entstehen? Ich habe gelesen, dass es durch Eck- und Backenzahnschmerzen, bzw. falscher Stellung des Gebisses zu extremen Rückenschmerzen kommen kann. Morgenfrüh, so konnte ich Sie "überreden" werden wir einen Arzt aufsuchen. Welcher Arzt ist am geeignesten? Leider müssen wir wohl als erstes zu ihrem Hausarzt gehen, um eine Überweisung zu einem geeigneten Spezialisten zu bekommen.Ein Orthopäde oder ein Neurologe scheint mir am sinnvollsten zu sein? Da aber ihr HA letztes mal auch keine Überweisung verordnete mache ich mir Sorgen, ob seine Diagnose (Lendenwirbel Wurzelentzündung) korrekt gewesen sei? Während des Schreibens dieser Anfrage ist Sie liegend eingeschlafen. Was soll ich am besten unternehmen? Einen Arzt aufzusuchen ist mir schon klar.Nach dem Sie wieder aufgewacht ist hat sich Ihr Zusatnd noch verschlimmert. Anscheinend kann Sie sich jetzt überhapt nicht mehr bewegen und bekommt sogar schon Weinkrämpfe vor Schmerz.Mich wundert nur das solche Schmerzen ohne jegliche Verletzung so urplötzlich auftreten können.Kann dies durch eine akute Entzündung, Nerv etc. augelöst werden?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nach Ihren Schilderungen hat Ihre Freundin ein akutes Wurzelreizsyndrom im Bereich des/ der austretenden Ischiasnerven. Typisch hierfür auch die ziehenden Schmerzen in die Beine und bei geringster unglücklicher Bewegung der vernichtende "Einschießschmerz"
Ihr Hausarzt wir ihr sicherlich zu einem Orthopäden eine Überweisung schreiben. Suchen Sie dann einen Orthopäden auf mit Zusatzbezeichnung "Chirotherapie". Durch Funktionstests und ggf. Überweisung zu einem bildgebenden Verfahren (CT, MRT) kann der genaue Ursprung lokalisiert werden. Oft sind geringe Verschiebungen im Bereich der Lendenwirbelsäule die Ursache. Diese könenn nach Abklingen der akuten Symptomatik meist mit speziellen "Griffen" wieder justiert werden.

Auch der von Ihnen angesprochene Zusammenhang mit Zähnepressen/Knirschen kann eine Rolle spielen über die sog. "Muskelketten". Eine sog. Aufbissschiene kann deutlich Abhilfe schaffen und sollte wegen der Gefahr der Zahnschädigung sowieso in Erwägung gezogen werden- aber das sind Maßnahmen der 2. Linie.

Sie könnten auf alle Fälle schon mal begleitend das hom. Präparat Bryonia D4 Tabl. 3x1 täglich einsetzen und in Ruhephasen die sog. "Stufenlage" einnehmen lassen.
Hierbei liegt man auf dem Rücken und winkelt die Oberschenkel um 90 Grad ab und packt eine en Karton so unter die Unterschenkel, dass diese waagrecht zu liegen kommen.

Ich wünsche Ihrer Freundin eine schnelle Erlösung aus diesen schweren Schmerzen.
Gute Besserung!
Experte:  privatpraxis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht akzeptiert haben, bitte ich Sie mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen.
Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch anklicken von „akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war.

Vielen Dank.