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drhippokrates
drhippokrates, Arzt
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Tätigkeit im Bereich Psychotherapeutische Medizin (Verhaltenstherapie)
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drhippokrates ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen einer Klage vor dem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen einer Klage vor dem Sozialgericht wegen Zuerkennung eines höheren Grades der Behinderung wurde ein Gutachten erstellt, mit dem ich nicht einverstanden bin. Ich habe erhebliche Probleme und Schmerzen im Bereich LW 2 und LW 3, die inzwischen in die Hüften und Beine ausstrahlen und mir das Gehen über eine längere Strecke unmöglich machen. Sicher und relativ gut gehen kann ich lediglich noch 500-600 Meter. Zur Zeit habe ich einen GdB von 40, möchte einen von 70 errreichen.
Nun möchte ich ein Gegengutachten selbst einholen, da neben der Bewertung der Wirbelsäulenerkranung, die im Gutachten mit 30 bewertet wurde, auch andere gynäkologische Beschwerden nach Tumorerkrankungen, eine davon bösartig, bestehen. Können Sie mir einen anerkannten Gutachter im Bereich Braunschweig, Wolfenbüttel, Goslar nennen und mir raten, wie ich mich in dieser Gutachtersituation verhalten soll, damit die unter längerer Belastung entstehenden Symptome exakt diagnostiziert und bewertet werden. Ich kann nämlich ein paar Schritte - im Behandlungszimmer des Arztes - wie der Gutachter ausführt, "recht flott und sicher gehen". Wie gesagt, die Schmerzen und Einschränkungen nehmen mit der Länge der Wegstrecke stetig zu. Ich wäre Ihnen dankbar für eine schnelle Antwort und Benennung eines Gutachters in der Nähe. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung.

Dorothee
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Es tut mir leid zu hören, dass Sie solchen Ärger haben. Ich habe auch fast täglich mit sozialmedizinischen Beurteilungen zu tun. Dabei mache ich aber die Erfahrung, dass die umgangssprachlichen bzw. "normalen" Vorstellungen von "Laien" eXXXXX XXXXXm in Übereinstimmung zu bringen sind mit den sozialrechtlichen Bestimmungen.

Das fängt ja schon damit an, dass der GdB = Grad der Behinderung nicht aufaddiert wird, sondern "zusammengezogen" wird. Zudem stellt sich die Frage, wofür genau sie die Höherstufung benötigen. Sie wären ja mit einem GdB über 40 einem Schwerbehinderten gleichgestellt, wenn sie einen entsprechenden Antrag stellen.

Eine noch höhere Einstufung hätte dann evtl "nur" steuerrechtliche Vorteile, oder ?
Wichtig zu wissen ist ja auch, dass der GdB bzw. die Anerkennung eben nicht gleichbedeutend mit Fragen der Berentung ist. Hier wäre ggf zu prüfen, ob sie einen Antrag auf eine Medizinische Rehabiliationsmaßnahme (REHA) in einer Klinik für Orthopädie stellen, da dort in aller Regel eben eine erneute sozialmedizinische Beurteilung erfolgt.
Ein eigenes Gegengutachten kann teuer für sie werden und daher würde ich es nur nach vorheriger Klärung der Zielsetzung machen. Gerade auch, weil eben möglicherweise dieses Gutachten vor Gericht erstmal gar nicht verwertbar sein kann.

Ein anerkannter Gutachter wäre sicher der Chefarzt der Abteilung Orthopädie Dr. Heller in Braunschweig. Er wäre für ihre komplexe Fragestellung ein sehr guter Arzt. (siehe auch hier http://www.kliniken-heh.de/index.php?id=42&L=1.98.html).

Ich wünsche ihnen sehr, dass sie gerecht behandelt und ihre Beschwerden angemessen berücksichtigt werden. Noch wichtiger aber, dass sie möglichst beschwerdefrei trotz dieser Einschränkungen im Alltag klar kommen.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann ich Ihnen sonst noch weiterhelfen ?

Sonst würde ich um das Akzeptieren der Antwort bitten