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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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weborthopaede ist jetzt online.

Hallo guten Tag, mir liegt folgender radiologischer Befund

Kundenfrage

Hallo guten Tag,
mir liegt folgender radiologischer Befund vom 28.12.2010 vor: deutliche Prolapsformation in Höhe L4/5 links (Ausdehnung 7 mm) mit kaudal luxiertem Sequesteranteil. Nebenbefundlich Osteochondrose L5/S1 ohne relevante Raumbeengung. Habe im linken Fuss eine geringe Heberschwäche. Zur Zeit schmerzfrei. Bin 57 Jahre alt und mache wegen Rückenbeschwerden aus früheren Jahren alle 2 Tage 3-4 Minuten Rückengymnastik. Im letzten Monat habe ich mir den Vorfall wahrscheinlich durch zu anstrengende Arbeit - Umzug - geholt; das heißt gespürt habe ich dies erst nach der Nachtruhe am frühen Morgen durch zuviel einseitiges Liegen.
Meine Frage: würden Sie mir zu einer Operation raten oder auf fortgesetzte Krankengymnastik setzen, zumal es mir wie in der Vergangenheit kein Problem bereitet, dies auf Dauer zu tun. Ich arbeite in einer Bank und werde im nächsten Jahr in die passive Alterszeit kommen.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Rat.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
das ist wirklich eine gute Frage!

Der Prolaps bei L4/5 macht Ihnen die Fußheberschwäche, die Osteochondrose L5/S1 ist lediglich ein Verschleiss des letzten Bandscheibensegmentes.

Ich bin eigentlich ein Freund von der konservativen Therapie, aber bei einer Fußheberschwäche besteht die Indikation zur operativen Therapie, einer mikroskopischen Entfernung des Prolapses.

Jedoch besteht die Möglichkeit einer kurzzeitigen konservativen Therapie mit PRT, da sind CT gestütze Spritzen an den eigeklemmten Nerv und oraler Schmerztherapie, sowie Einnahme von Vit-B-Komplexen.

Wir haben so schon einige Patienten vom OP-Tisch bekommen. Zuletzt hatte ich jedoch einen , bei dem es so nicht funktionierte und der nun operiert werden muss.

Ich verfahre daher immer so:

Beobachtung des Patienten engmaschig und konservativ, wenn der Ausfall nicht zu kräftig ist und nicht lange besteht. Wird die Schwäche schlimmer, sofort OP!!!

Es besteht halt die Gefahr, wenn man zu lange wartet, dass die Heberschwäche nicht mehr zurückgeht. Anderseits hat man nie die Garantie, dass es nach der OP auf jeden Fall besser ist.

Sie sehen, es ist nicht ganz so einfach. Aber das ist unsere Sichtweise, da eine Op auch Risiken hat, aber bei bestimmten Befunden auch gleich zu Beginn die bessere Option ist. Leider kann ich das bei Ihnen nicht beurteilen, da ich Sie nicht untersuchen kann.

Wenn Sie gute Adressen für eine Op wünschen, lassen Sie es mich wissen.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren


Verändert von weborthopaede am 10.01.2011 um 13:22 Uhr EST
weborthopaede und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte nochmals um Rat:
Die anfänglichen Schmerzen haben sich verzogen. Lediglich beim längeren Sitzen oder beim linksseitigen Einsteigen ins Auto verspüre ich unterschwellig einen leichten Schmerz in der Lendenwirbelgegend - die Schwachstelle halt. Weiterhin vorhanden ein geringfügiges Taubheitsgefühl teilweise auf der Haut am linken Fuss, manchmal ein leichtes Gribbeln im Fuss bei Belastung. Die Heberschwäche ist minimal und betrifft lediglich die große Fußzehe. Ich kann Sport treiben, also auch rennen. Stehe aber immer noch vor der Frage OP ja oder nein. Da ich in der Nähe von Frankfurt wohne, besteht die Möglichkeit einer endoskopischen OP, genannt Tessys, bei der von der Seite operiert wird und Gewebe weitesgehend geschont wird. Der dortige Chirurg riet mir zu dieser OP, es sei aber kein Notfall. Der Termin wäre am Montag, den 14.02.. Ein anderer Chirurg, der aber noch nach der klassischen Methode operiert, sah keinen Anlass für eine OP. Das lässt mir nun keine Ruhe.
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nun,
wenn Sie ohne Probleme auf den Zehen und auch auf den Hacken stehen können, dann sieht es wirklich ganz gut aus. Denn dann sind wichtige Funktionen intakt. Wenn die grosse Zehe minimal abgeschwächt ist und besser wurde, sowie die Schmerzen auch geringer, dann würde ich meinen Patienten -da Besserung im Verlauf- noch von der OP abraten.

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