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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2059
Erfahrung:  Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Bei mir wurde beim CT-HWS festgestellt c 5/6 mediale Ptotrusion,c

Kundenfrage

Bei mir wurde beim CT-HWS festgestellt:c 5/6 mediale Ptotrusion,c 6/7 breitbasig medialer Prolaps mit Kompression des Myelons,c7/Th 1 mediale Protusion.Habe jetzt 5 Wochen KG, Schonung,AU hinter mir, aber keine Besserung der Beschwerden:Kribbeln und Taubheitsgefühle beide Arme,besonders links,Rückenschmerzen,gelegentlicher Schwindel.Was raten sie mir?Danke
Zusätzlich habe ich oft Schmerzen im BWS-Bereich, da ich einen Zustand nach Mbus Scheuermann habe. Ich arbeite in der Krankenpflege. Nachts kann ich kaum schlafen,da mir die Arme einschlafen bzw Schmerzen da sind.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

wenn nach so langer Zeit und Physiotherapie sowie KG noch so starke Schmerzen sowie Sensibilitätsstörungen der Hände bestehen, rate ich Ihnen bei dem nachgewiesenen Bandscheibenvorfall mit Kompression des Myelons C6/7 zu einer Operation der Bandscheibe C6/7 mit anschließendem Ersatz der Bandscheibe. In meiner Zeit in einer Reha-Klinik habe ich viele gute Ergebnisse nach solch einer OP gesehen.

 

Nach der OP sollte sich eine 3-wöchige Rehamaßnahme an einer Rehaklinik anschließen mit entspr. Physiotherapie und Aufschulung der Rücken- und Nackenmuskulatur. Danach sollte es Ihnen wieder besser gehen. Postop. ist bei Ihrem Beruf mit einer 2 bis 3-monatigen Arbeitsunfähigkeit zu rechnen. Schwer heben und tragen sollten Sie danach aber nicht mehr, ggf. ist ein Arbeitsplatzwechsel oder eine Umschulung erforderlich.

 

Gute Besserung und viel Glück im neuen Jahr.

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'Gerne helfe ich weiter bei noch bestehendem Klärungsbedarf, ansonsten nicht vergessen mit "Akzeptieren" zu honorieren, danke.

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für Ihre Antwort.Da die benachbarten Bandscheiben auch schon eine Vorwölbung haben,ist nicht damit zu rechnen,das dann durch die OP es verlagert wird?Wie wirkt sich denn der Morbus Scheuermann darauf aus?Gibt es noch Alternativen zur Op?Und wenn OP, wo finde ich eine gute Adresse? Danke
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

rein theoretisch kann es natürlich sein, dass nach einer Versteifung eines Bandscheibenraumes der darüberliegende Schaden erleidet, da er die Funktion des op. mit über nehmen muss. Es gibt jedoch einen etwas beweglichen künstlichen Bandscheibenersatz, der das verhindern soll. Daher besser keine Versteifung des Bandscheibenraumes vornehmen lassen, sofern es die Anatomie erlaubt, damit die anderen geschont werden. Ob dies möglich ist, hängt vom klinischen Befund ab.

 

An dem M. Scheuermann kann man sowieso nichts machen, es hat keine Auswirkungen negativer Art, wenn die HWS operiert worden ist.

 

Alternativen: Die Alternative wäre die konservative Therapie mit Phystiotherapie, Krankengymnastik, Spritzen an die Nervenwurzel mit Cortison unter CT-Kontrolle sowie Mikrowellenbestrahlungen und Streckungen. Wenn ein massiver Bandscheibenvorfall vorliegt mit Sensibilitätsstörungen oder gar Lähmungen, sollten Sie jedoch besser an eine operative Dekompression der Nervenwurzeln (Bandscheibenop.) denken als noch weiter konservativ zu behandeln, da es sonst zum "Wurzeltod" der Nervenwurzel kommen kann und sich die Nervenwurzel dann nur noch schwer oder gar nicht mehr erholen kann und die Lähmung persistieren wird!

 

Wenden Sie sich am besten an einen op. Neurochirurgen, der schon öfters solche Operationen durchgeführt hat. Wenn Sie im süddeutschen Raum wohnen, könnte ich Ihnen jemanden empfehlen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen:

 

http://www.dr-gumpert.de/html/spinalkanalstenose.html

 

Gute Besserung und viel Glück

++++++++++++++++++++++++++++++++

Gerne helfe ich weiter bei noch offenen Fragen. Ansonsten nicht vergessen mit "Akzeptieren" zu honorieren, danke.

 

 



Verändert von Ortho-Doc Nowi am 05.01.2011 um 14:52 Uhr EST
Ortho-Doc Nowi, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 2059
Erfahrung: Facharzt für Orthopädie; Sportmedizin, SG-Gutachten, 30 J. Praxis, Unfallchir., Reha, Chiroth. Akup.
Ortho-Doc Nowi und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
ich würde gern ein paar mehr Informationen bekommen um dies genau zu beurteilen kann.
Aber grundsätzlich gilt, wenn Sie einen Kraftverlust verspüren, bzw. der objektiv darstellbar ist, dann muss in der Tat an eine Operation gedacht werden.

Sie haben einen Prolaps bei C5/6, daher frage ich mich, in welchen Finger Sie das Kribbeln genau haben. Eigentlich betrifft diese Etage nur den Bereich um den Daumen herum.

Was sagt das MRT bezüglich der Foramen und der abgehenden Nervenwurzeln? Welche sind eingeengt?

Wenn eingeengte Nerven dargestellt werden, dann ist eine CT-kontrollierte Infiltration mit Kortison an die eingeengte Stelle sinnvoll.
Dies kann die Beschwerden deutlich lindern, ggf. ist auch der Wechsel zu einem anderen Krankengymnasten sinnvoll. Oder haben Sie das Gefühl, dort wurde mit Ihnen vernünftig gearbeitet?

Der angesprochene M. Scheuermann kann Ihnen keine Probleme mehr machen, da dies eine Erkrankung des Heranwachsenden ist. Die Beschwerden im Bereich der BWS können auf eine Blockierung zurückzuführen sein. Dies kann ein Orthopäde mit der Zusatzbezeichnung Chirotherapie und oder Osteopathie sicherlich leicht abklären.

FAZIT:
Die OP sollte die allerletzte Möglichkeit sein und erst bei neurologischen Ausfällen in Betracht gezogen werden. Ich kenn genug Patienten, die nicht wirklich besser wurden, wenn die Op nur wegen der Schmerzen erfolgten. Eine intensive konservative Therapie ist oft hilfreich.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Prolaps befindet sich nach dem Befund zwischen C6/7 !!!
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Oups, danke XXXXX XXXXX
der Prolaps ist in der Tat tiefer, das ist richtig.
Aber das ist auch nur eine bildliche Beschreibung und...es sollten keine Bilder sondern Menschen operiert werden.
Daher liegt meine Betonung auf konservative Therapie. Wenn jeder mit Kribbeln operiert wird, dann gehen in Deutschland die Lichter aus im Gesundheitssystem.

Alle meine operativen Kollegen würden sich damit niemals operieren lassen.

Verändert von weborthopaede am 05.01.2011 um 15:24 Uhr EST
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Man muss immer den Einzelfall beurteilen, Sensibilitätsstörungen an den Händen können sehr unangenehm sein. Außerdem sollte man operieren, bevor der Wurzeltod eingetreten ist, nachdem die konservative Therapie versagt hat und die bildgebenden Verfahren einen ausgeprägten Prolaps zeigen. Ich weiss, wovon ich rede, Herr Kollege, denn ich bin selbst an einem Bandscheibenvorfall operiert worden!

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