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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
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Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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Seit vielen Jahren,habe ich Atrose in beiden H ften,meine Behandlung

Kundenfrage

Seit vielen Jahren,habe ich Atrose in beiden Hüften,meine Behandlung war
bisher ,Krankengymnastik und Teufelskralle.
Vor ca.4Monaten bekam ich beim Gehen und auch längerem stehen,ver-
mehrt Schmerzen in den Vorderpartien der Oberschenkel und Rücken
(unterer Wirbelsäule,Kreuzbeinbereich).Eine Untersuchung mit CT.hat
ergeben Spinalstenose 4bis 6 Wirbel.Was kann ich tun ohne OP.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,

die Diagnostik Ihrer Beschwerden ist ja nun schon so weit fortgeschritten, dass eine klare Aussage über die Ursache vorliegt: Es handelt sich um eine Spinalstenose, d.h. eine Einengung des Spinalkanals, in dem das Rückenmark, bzw. ab 3.LWK die Nervenwurzeln verlaufen. Diese haben infolge der Enge zu wenig Platz und bekommen Druck, der sich in Schmerzen in den Nerven im Kreuz und den Oberschenkeln äußert.

Eine kausale Therapie wäre daher nur die Befreiung der Nerven vom Druck, also im wesentlichen eine operative Behandlung.

 

Falls Sie sich nicht operieren lassen wollen, könnten Sie nur Antiphlogistika einnehmen, d.h. Medikamente, die abschwellend wirken, z.B. Ibuprofen 3x400 mg/Tag oder Voltaren bis 3x50 mg/Tag oder Arcoxia 90 1x/Tag. Außerdem Physiotherapie: Krankengymnastik zur Kräftigung der Rückenstreck- und Rumpfmuskulatur, Interferenzstrombehandlung und Mikrowellenbestrahlungen der Rückenmuskulatur. Vielleicht noch ein Muskelrelaxans zur Nacht,z.B. Tetrazepam 50 mg.

 

An Sportarten ist Schwimmen zu empfehlen.

 

Gute Besserung und ein gutes Neues Jahr.

+++++++++++++++++++++++++++++++++

Gerne helfe ich weiter, wenn noch Klärungsbedarf besteht, ansonsten bitte mit "Akzeptieren" zu honorieren.



Verändert von Ortho-Doc Nowi am 02.01.2011 um 13:41 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Antwort.
In wieweit sind die empfohlenen Medikamente organ schädigend.
können sie bedenkenlos genommen werden?
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Medikamente sollten nicht genommen werden bei Ulcusanamnese (Magen- Darmgeschwüre in der Vorgeschichte), sie können den Blutdruck steigern und die Nieren schädigen. Eine Kontrolle der Nierenwerte (Kreatinin) sollte daher vorgenommen werden. Rheumapatienten nehmen oft jahrelang ohne wesentliche Schäden die Medikamente ein. Eine Allergie sollte ausgeschlossen werden.

Haben Sie noch Fragen?

 

 

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
so wie es ausschaut haben Sie mehrere Probleme.
Hüftarthrose ist eine radiologische Beschreibung einer Erkrankung, die Schmerzen in der Leiste mit z. T. Ausstrahlung bis zum Knie bringen kann. Typisch sind Anlaufbeschwerden nach längerem Sitzen und am Morgen nach dem Aufstehen oder nach längerer Gehstrecke.

Die Spinalkanalstenose macht eigentlich keine Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Daher muss der Rückenschmerz noch andere Ursachen haben, ggf. Verschleiss der kleinen Wirbelgelenke. Typisch für die Spinalkanalstenose sind Schmerzen in den Beinen in Abhängigkeit der Gehstrecke. Unter Belastung steigt der Druck im Rückenmarkskanal und bei anatomischer Einengung (durch Verschleiss, Wirbelgleiten oder Bandscheibenvorfall) kommt es zur Kompression der Nervenfaser und es entsteht ein Schmerz in der peripherie/Beinen. Somit ist verständlich, dass bei längerer Gehstrecke der Druck immer höher wird und der Schmerz immer stärker im Bein.

Somit können Sie beurteilen, wie Ihre Beschwerden dazu passen

Bezüglich der Medikamten hatte ich früher die gleiche Meinung. Jedoch bin ich davon komplett abgerückt. In nahezu allen Ländern der Welt werden Antirheumatika wie Ibuprofen und Diclifenac nicht so häufig eingesetzt. JEDOCH in den deutschsprachigen Ländern. Das machte mich stutzig und von allen Todesfällen unbekannter Ursache fand man bei 3% die Todesursache zuviel Diclo und Ibu.

Schmerztherapeutisch ist daher zunächt ein Versuch , wie v.a. in den angelsächischen Ländern, mit Paracetamol sinnvoll. Dies wird oft unterschätzt und hilft aber ganz gut. Wenn nicht ausreichend kann dann auf Stufe II der Schmerztherapie umgestiegen werden. Arcoxis macht bei längerer Einnahme Herzprobleme. Also Vorsicht

Sinnvoll ohne langwierige Einnahme von Medikamente sind peridurale Infiltrationen mit Corstion: Dadurch können die Strukturen abschwellen und der Drcuk kann nicht sofort die starken Schmerzen entfalten. Dies wird unter stationären Bedingungen gern im Rahmen einer Schmerztherapie durchgeführt und kann deutlich lindern und bis zu einem Jahr anhalten

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren.
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
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Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 5 Jahren.
Warum haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert, haben Sie noch Fragen? Wenn nicht bitte mit "Akzeptieren" honorieren.

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