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Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 375
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Hallo,war bei meinem arzt heute und dachte ich erfahre endlich

Kundenfrage

Hallo,war bei meinem arzt heute und dachte ich erfahre endlich mehr aber dem wahr nicht so ....
habe nach einem bandscheibenvorfall immer schlimmere schmerzen trotz reha aufbautraining usw.
habe wie folgt von kernspinnt folgendes ergebnis: Multisegmentale osteochondrose der BWS,forciert im segment Th11/12,hier begleitend geringe dorsale protrusion der Bandscheiben.Gering erosive Ostechondrose mit ventral gelegenen subdiskalen Spongiosaödemen Th6/7. In Th6 und Th8 jeweils kleines Hämangiom.Multisegmentale, moderate spondylarthrosen.
Rheumathologe: HLA-B27 mit der bitte um ganzkörperszintigramm
2-Phasen-Ganzkörperskelettszintig.: Spätstatistisch findet sich eine etwa betonte Aktivitätsaufnahme entlang der Wirbelsäule diskretere gelenkbezogene Mehrspeicherung finden sich retropatellär in beiden kniegelenken.Leicht betonte Aktivitätsaufnahme im MCPIIIder rechten Hand.
Ist das der Anfang was ich vermute einer Erkrankung die sich Morbius Bechterew nennt?
Oder was heisst das auf Deutsch so das esauch ein Laie versteht .....
Bitte um Hilfe
Danke XXXXX XXXXX
Jutta Fillinger
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  tomtom_user hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag Frau Fillinger
Ihre Geschichte klingt leider sehr vertraut:
Zustand nach Bandscheibenvorfall (könnte auch was anderes sein) der sicher korrekt angegangen wurde (so hoffe ich wenigstens) aber keine oder ungenügende Symptomfreiheit.

Daraufhin eine Fülle technischer Untersuchungen: viele Bilder, Laboranalysen. Diese z. T. sehr teuren Untersuchungen führten dann zu mehrern (z.T. zweifelhaften) Diagnosen die aber mit Sicherheit nichts zu tun hatten mit Ihrem ursprünglichen Bandscheibenvorfall...!

Gleich mehrere kritische Fragen und Bemerkungen wären hier angebracht:
  • waren die allerersten Beschwerden, die Sie zum Arzt geführt hatten, absolut und wasserdicht erklärt mit einem Bandscheibenvorfall? Ein solcher macht sich bemerkbar wenn er auf eine Nervenwurzel drückt und bereitet die bekannten Symptome, u.U. auch Schmerzen u./o. Muskelschwächen, im Ausbreitungsgebiet dieses Nervs. Beim sog. "Ischias" also Symptome im Bereich des Beins. Diese Zuordnung, also die Diagnose eines wirklich relevanten Bandscheibenvorfalls, wird klinisch gemacht: manuelle Untersuchung mit den Händen und allen Sinnesorganen eines geübten Untersuchers, erst in zweiter Linie allenfalls ergänzt durch bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.).
  • wichtig ist zu wissen dass, altersabhängig, auch bei absolut Gesunden Bandscheibenvorfälle recht häufige Zufallsbefunde sind die dann überhaupt keine Bedeutung haben und auch keine Beschwerden verursachen. Ein in Bildern sichtbarer Vorfall hat also (fast immer) bloss eine Bedeutung wenn er zuverlässig zum Beschwerdebild des Patienten passt. Ansonsten: forget it...
  • Dasselbe gilt für alles Übrige dass Sie hier beschreiben:
    - HLA-B27 ist in unserer Bevölkerung bei etwa 8% der Menschen vorhanden und ist in keiner Art und Weise ein Krankheitssymptom. Leider wird HLA-B27 sehr oft ziellos, bei unklaren Beschwerdebildern bestimmt, ohne dass die die wichtigsten Abklärungsprozedere wie exakte Vorgeschichte (Anamnese), umfassende Analyse des Krankheitsverlaufs und eingehende klinische (manuelle!) Untersuchungen mit Verlaufsbeobachtung in genügender Tiefe durchgeführt wurden. Selbstverständlich kann ich aber in Ihrem speziellen Fall nicht beurteilen was und wie alles gemacht wurde.
    - alles was Sie an Befunden beschreiben, sicher primär Röntgen dann über MRT bis zur Szintigrafie, findet sich immer wieder auch bei völlig Gesunden und hat nur Bedeutung wenn Ihre Symptome wirklich in deren Zusammenhang erklärt sind.
  • Auf Symptome und Diagnose des Morbus Bechterew gehe ich hier nicht ein, das würde viel zu weit führen. Solche Diagnosen stellt (oder vermutet) man anlässlich einer umfassenden Wertung aller bisher zusammengetragenen Analysen und Befunde, des Verlaufs (sog. Katamnese) und allenfalls einer Sichtung der aktuellen Fachliteratur.
Was Ihnen offensichtlich fehlt ist ein Arzt der sich, mit der gebotenen Gründlichkeit, mit Ihren Problemen umfassend auseinandersetzt und Sie auf Ihrem weiteren diagnostischen und therapeutischen Weg begleitet - eben ein Vertrauensarzt.

ich wünsche ihnen alles Gute und grüsse Sie freundlich,

ChristXXXXX XXXXX
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Verändert von tomtom_user am 14.12.2010 um 07:44 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo ,vielen Dank für die schnelle antwort .
Mein Bandscheibenvorfall hatte mit der Arzt anfang des Jahres versichert sei kein grund zu meinen schmerzen......im moment werden sie von tag zu tag bald schlimmer und habe das gefühl das ich erstarre .....was wäre ihrer meinung nach für ein spezialistischer arzt von nöten der mir weiterhelfen kann oder eine dementsprechende klinik?
Mit freundlichen grüßen
Jutta Fillinger