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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
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weborthopaede ist jetzt online.

Muss ein Brustwirbelbruch (BWK 11, nach Skateunfall im April

Kundenfrage

Muss ein Brustwirbelbruch (BWK 11, nach Skateunfall im April 2010), ohne neurologische Ausfälle, operiert werden? Es handelt sich lt. Neurochirug um einen Kneifzangenbruch mit stabiler Hinterkante, lt. Radiologen: Kompressionsfraktur von 50%. Der Bruch wurde erst 4 Monate nach dem Unfall diagnostiziert. Dann mit Korsett, Analgetika und Physiotherapie versorgt. Momentan ist die Kyphose 26 Grad und die Schmerzen recht erträglich. Chirugen wollen operieren, Orthopäden sind für konservative Weiterbehandlung
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

können Sie evtl. ein seitliches Röntgenbild der BWS hier einfügen? (auf das grüne Bäumchen in der oberen Zeile klicken und den Anweisungen folgen) Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

 

1.) Wenn der Unfall schon im April war, ist der "Zug schon abgefahren". Die Wirbelkörperfraktur dürfte schon fest verheilt sein. Wenn Sie keine wesentlichen Schmerzen haben, würde ich nicht zu einer OP raten.

 

2.) Welche Operation wurde denn vorgeschlagen? (Kyphoplastie? dorsale Stabilisierung mit fixateur interne, Spongiosaplastik?)

 

3.) Wie alt sind Sie? Welche sonstigen "Nebenkrankheiten" haben Sie?

 

Bedenken Sie, jede Operation hat auch ihre Risiken! (Thrombose, Embolie, Infektion,Blutung ...) Rechtfertigt das Risiko die Operation, wieviel Besserung kann erreicht werden, welche anderen Probleme tauschen Sie damit ein? (Fremdmaterial, Irritation von Nervenwurzeln...)

 

Gute Besserung.

Gerne beantworte ich Ihnen weitere Fragen, wenn Sie obige Fragen beantwortet haben.

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Wenn die Antwort eine Hilfe war, bitte mit "Akzeptieren" zu honorieren.

 

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Einen guten Abend,
ehrlicherweise muss ich Ihnen sagen, dass bei Ihnen der Bruch leider zu spät erkannt wurde. Wäre es sofort geschehen hätte eine Kyphoplastie erfolgen können, bei der zunächst ein Ballon zur Aufrichtung in den Wirbelkörper eingebracht und anschliessend mit Zement aufgefüllt und stabilisiert wird. Das Korsett 4 Monaten nach Unfall war in meinen Augen nicht mehr notwendig, da nach dieser Zeit der Bruch verheilt/verknöchert ist. Somit kann nun auch keine Aufrichtung mittels Ballon mehr erfolgen.
Das einzige was nun gemacht werden könnte ist eine

1. sog. Subtraktionsosteotomie: bei dieser wird der ungerade restlich Anteil des Wirbelkörpers entfernt, damit dieser nicht mehr schräg steht und die Kyphose behoben wird. Daruch kann es jedoch zu ggf. Nervenkompressionen kommen und es müssen mind. 2 Wirbelkörper drüber und drunter versteift werden

2. Wirbelkörperentfernung und anschliessend Einsatz eines Titankörbchens als Wirbelkörperersatz, auch hier müssen sicherlich 2 Segmente nach oben und unten mitversteift werden.

Sie sehen, das sind schon grössere Eingriffe. Ich würde mich mit diesem Befund daher nicht operieren lassen und regelmaessige Röntgenkontrollen in der nächsten Zeit durchführen lassen, ob die Kyphose zunimmt. Wenn nicht, dann bleibt die Op erspart.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthpäden vor Ort.
Dieser Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren.

Verändert von weborthopaede am 12.12.2010 um 20:30 Uhr EST
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
guten abend, leider haben sie die antwort nicht entlohnt!
alles gute
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung: Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
weborthopaede und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.