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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
44518151
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weborthopaede ist jetzt online.

Hilferuf !!! Sehr geehrte Damen und Herren, Ende Februar

Kundenfrage

Hilferuf !!!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ende Februar 2010 hatte ich einen Skiunfall, wobei ich mir den 11. Brustwirbel gebrochen habe. Dieser wurde in Botzen mit einem Fixateur von 10 auf 12 versehen. Mit einem Korsett sollte bald alles wieder in Ordnung sein. In Chemnitz hat man mir jedoch zu einer Wirbelkörperresektion und Wirbelkörperersatz geraten, um sicher zugehen nicht nach einiger Zeit krumm zu werden. Diesem habe ich zugestimmt. Nachdem ich wieder aufstehen konnte, klagte ich ständig über Schmerzen im Lendenwirbel 3 oder 4, darauf ist man jedoch nie eingegangen, auch zu beiden Nachkontrollen( nach 6 Monaten wurde der Lendenbereich geröntgt) wurde nichts festgestellt. Alles sei in Ordnung. Ich ging dann wieder zur Arbeit( ich bin Busfahrerin), und hofft die Schmerzen würden irgendwann vergehen. Am 11.11. dann ging aber garnichts mehr, ich konnte vor Schmerzen weder laufen, sitzen oder liegen. Über die Notaufnahme bin ich in das Krankenhaus wo ich operriert wurde. Mittels CT wurde festgestellt das ich nun doch krumm geworden bin, der Obelisk schief im Wirbel verwachsen ist und sich weiter in die Grundplatte des 12. Wirbelkörpers gesengt hat. Daraufhin hat man mir ein Korsett verpasst, in der Hoffnung mit Ruhigstellung und wenig Belastung würde ich mich wieder aufrichten. Diesbezüglich fühle ich mich z.Z. auch besser. Jedoch weswegen ich eigentlich ins KH bin - wegen starker Schmerzen in Lendenbereich die bis in den Bauchraum( hinter den Organen entlang) austrahlt. Ich habe keinerlei Schmerzen oder Lähmungserscheinungen in Beinen oder Armen. Sobald ich mich jedoch setze oder hinstelle lasstet gefühlt mehr als das doppelte Gewicht auf diesen Bereich. Sodas ich immer versucht habe mit Bauchspannung auzugleichen. Jetzt habe ich auch da, sobald ich versuche mich aufzurichten starke Schmerzen. mal mehr mal weniger - je nachdem wie ich belaste.
Auf eben diese Schmerzen ist man auch nicht weiter eingegangen. Laut CT ist alles in Ordnung. Mit den restlichen Schmerzen müsse ich leben, hat man mir gesagt. Doch so kann es nicht weitergehen. Wenn ich mit dem Auto fahre spüre ich jede noch so kleine Unebenheit der Strasse, von Schlaglöchern will ich garnicht erst reden. Ich liebe meinen Beruf als Busfahrerin, doch momentan ist nicht daran zu denken wieder auf Arbeit gehen zu können. Können Sie mir helfen ?????
Ich weiß einfach nicht mehr weiter
Mt freundlichen Grüßen
Christine Uhlmann
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Frau Uhlmann,
es wurde Ihnen prophylaktisch der Wirbelkörper entfernt? Das kann ich wirklich nicht glauben. Wenn es zu Brüchen in dieser Region kommt, dann besteht schon die Gefahr eines Abkippens der Brustwirbelsäule über der Lendenwirbelsäule. Aber das haette man durch regelmässige Kontrollen beobachten können. Nun ja, das ist nun Geschichte. Wenn es zu einem Abknicken (Kyphosierung) kommt, können Schmerzen und Druckgefühl im Bauchraum entstehen. Die Schmerzen im Rücken, v.a. bei Unebenheiten können auf eine Instabilität in der Lendenwirbelsäule hindeuten. Eine Myelographie (Kontrastmitteluntersuchung des Rückenmarkkanales) mit anschliessendem CT unter Funktionprüfung kann da wesentlich mehr Aufschluss bringen, als ein banales CT.
Dann sollte auch der Kyphosegrad bestimmt werden und bei zu starker Kyphosierung ist eine weitere Aufrichtungsoperaton notwendig.
Dem muss nun nachgegangen werden, damit Sie weiterkommen. Des Weiteren lassen Sie sich schmerztherapeutische mitbehandeln.
Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthpäden vor Ort.
Dieser Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren.

Verändert von weborthopaede am 04.12.2010 um 14:20 Uhr EST
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung: Orthopädie und Unfallchirurgie, Akupunktur, Sportmedizin, Osteopathie
weborthopaede und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Uhlmann,

ich nehme an, dass es sich bei der WK-Fraktur des 12. BWK um eine instabile Fraktur gehandelt hat, weswegen der Obelisk eingesetzt worden ist. Durch die Belastung ist der Obelisk etwas mehr in den Wirbelkörper eingesunken. Die Frage ist nun, in wieweit ist noch eine Stabilität gegeben. Ohne Röntgenbild kann ich das von hier aus natürlich nicht beurteilen. Schmerzen in der Lendenwirbelsäule sind, wie der Kollege "weborthopaede" bereits geschrieben hat, möglicherweise auf eine Instabilität de Lendenwirbelsäule zurückzuführen, d.h. die Wirbelgelenke werden wahrscheinlich falsch belastet (Facettensyndrom) oder Nervenwurzeln werden durch die Kyphosierung irritiert. Eine Myelografie könnte da eher Klarheit bringen.

Möglicherweise geht auch eine Kernspintomografie, obwohl durch die Metallstäbe Artefakte stören könnten.

In der Rehaklinik in der ich arbeite, sehe ich öfters Patienten nach derartigen Operationen. Sie sind in ihrer Beweglichkeit und Belastbarkeit doch sehr eingeschränkt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie den Beruf als Busfahrerin wieder ausüben können, da gerade die Vertikalschwinungen "Gift" für ihre Lendenwirbelsäule sind!!!

Ich rate Ihnen dringend zu einer Umschulung, so leid es mir tut für Sie und Ihren geliebten Beruf. Aber dieser Beruf wäre genau das Verkehrteste, das Sie machen können!!

Ich wünsche Ihnen gute Besserung, viele Grüße

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Wenn die Antwort eine Hilfe war, wäre es nett, wenn Sie mit mit "Akzeptieren" honorieren würden. Gerne beantworte ich Ihnen weitere Fragen, wenn noch Klärungsbedarf besteht.