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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Guten Tag; ich (66, m) habe eine ausgepr gte Athrose im

Kundenfrage

Guten Tag;

ich (66, m) habe eine ausgeprägte Athrose im li. Kniegelenk, welche ursprünglich im März 2010 operativ (neues Gelenk) behandelt werden sollte.
Am 26. 2.2010 bekam ich einen Vorderwandinfarkt, welcher u.a. mit einem Stent (BMS) behandelt wurde. Außerdem zeigte sich ein linksvertrikulärer Thrombus, welcher auch jetzt noch nachweisbar ist (2x2 cm).
Am 2.4.2010 wurden drei weitere Stens (DES) gesetzt.
Mein kardialer Verlauf ist stabil. Auch alle sonstigen werte sind dem Krankeheitsverlauf entsprechend normal.
Meine Medikation:
- ASS 100 mg 1-0-0,
- Plavex 75 mg 1-0-0
- Marcumar 3 mg nach INR (Zielbereich 2 - 2,5) - die jeweilige Dosis lege ich nach dem Ergebnis des INR selbst fest und bin dabei ziemlich zielgenau
- Beloc Zok 95 mg 1/2-0-1/2,
- Delix 2,5 1-0-0
- Simvastatin 80 0-0-1
- Zopiclon (nach Bedarf, etwa 3 x wöchentlich)

Zunehmend Schwierigkeiten macht mir allerdings mein li. Kniegelenk, was bisher natürlich niemand operrien will.

Plavex könnte nach Aussage der Kardiologin Anfang Dezember abgesetzt werden.
Macurmar könnte vor einer OP durch Heparin ersetzt und danach wieder eingesetzt werden.
ABER:
ASS muss durchgehend, also auch am OP-Tag, genommen werden!
Und hier liegt das Problem.

Wo finde ich eine gute Klinik, wo man bereit ist, mich trotz ASS zu operieren.

Mit freundlichem Gruß

Bernd Klein

PS: Ich bin Privatversichert, unterliege also keinerlei Einschränkungen bei der Auswahl der Klinik
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Bernd,
als Operateur moechte ich mich mal dazu äussern.
Ich implantiere auch regelmässig Knie-TEP´s, aber würde auch niemals unter ASS operieren. Es gibt Kliniken, die mit einer Blutsperre arbeiten , damit die Op übersichtlicher ist. Jedoch bevorzuge ich nicht diese Methode, da ich schon während des Eingriff´s erkennen will, wo Gefässe verletzt werden, damit ich vor der Implantation die Blutung unter Kontrolle habe. DIES ist aber nicht unter ASS in meinen Augen nicht möglich. Es gibt zwar die Möglichkeit Minirin für die gerinnung zu geben, aber das ist dennoch risikoreich und nicht frei von Komplikationen. Ausserdem ist die Knie-TEP keine Operation, welche das Leben verlängert sonder mehr Lebensqualität verschafft. Ja, Sie befinden sich in einer Zwickmühle.
Es können auch nach der Operation diffus und nicht beherrschbare Blutungen auftreten. Meine Patienten müssen eine Woche vorher ASS absetzten und können es ab dem 5. Tag wieder einnehmen.
In allen meinen Kliniken ist so verfahren worden. Wo wohnen Sie denn?
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Orthopäde_Ddorf und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Moin Doc´;

 

ich danke XXXXX XXXXXür die Information (obwohl sie mir offengestanden nicht besonders schmeckt). Ich lebe in einer Kleinstadt an der Nordsee, unmittelbar an der Dänischen Grenze.

Die OP hatte ich ursprünglich bei Prof. Dufek in Neustadt/Holstein geplant.

Mit meinen örtlichen Orthopäden über das Problem zu diskutieren macht keinen Sinn. er ist 66 Jahre alt und wird - sobald sich ein Nachfolger finden lässt - in den Ruhestand gehen.

Normalerweise muss Plavex bei einem DES-Stent 12 Monate genommen werden.

Meine Kardiologin, Frau Dr. Muurling (Chefärztin Kompass-Klinik Kiel) hatte Kontakt mit Prof Frei von der Uni Kiel aufgenommen, der vorgeschlagen hat, falls jemand die OP durchführt, Plavex abzusetzen - aber eben nur dann und eben nur unter Beibehaltung der ASS-Therapie.

Sie sind der zweite, der mir von einer OP zum jetzigen Zeitpunkt abrät und so langsam werde ich das wohl akzeptieren müssen.

Also werde ich wohl bis zum Sommer 2011 bei der Trippel-Therapie bleiben.

 

Eine Frage hätte ich allerdings noch an Sie:

 

Haben Sie einen Vorschlag, was ich tun könnte, um meine Situation bis dahin wenigstens geringfügig zu erleichtern oder eine weitere Verschlechterung zu verzögern?

Ich denke da an KG, Massagen, APM, Lymphdrainage und wer weiß was es noch alles gibt.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Bernd Klein

 

 

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Herr Klein,
ja, ich denke, Sie müssen sich damit abfinden. Risiko zu gross.
Klar können Sie etwas unternehmen:
1. Akupunktur
2. TENS Therapie (Nervenstimulation über die Haut zur Schmerzreduktion)
3. Optimierung der Schmerztherapie
das kann alles beim Orthopäde gemacht werden.
Prof Dufek ist mir bekannt.

Da anscheinend kaum noch Knorpel vorhanden ist macht Glucosamin und Chondroitin als Nahrungsergänzungsmittel in meinen Augen keinen Sinn

GUTE BESSERUNG