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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Mein Orthop de schickte mich zu einem Neurologen um festzustellen,

Kundenfrage

Mein Orthopäde schickte mich zu einem Neurologen um festzustellen, ob meine ständigen Schmerzen nach einer TEP (die 2.) von einer Femoralis Läsion kommen, denn ich nehme immer noch nach 3 Monaten OP starke Schmerztabletten, wie z.B. Targin,Voltaren, Cefasel und kann ohne Krücken nicht laufen. Auch im Stillgang habe ich Schmerzen. Gleich nach der OP beschwerte ich mich, dass ich Schmerzen habe und nicht auf dem Bein stehen kann. Man sagte mir nur immer, auch in der Reha, Gymnastik üben, üben. Der Neurologe hat eine Untersuchung gemacht mit der Nadel-EMG und findet keine floride öpathologische Spontanaktivität. Er sagt es gibt kein Hinweis auf eine Femoralisläsion. Die Schmerzen verlaufen vom Rücken her bis hinunter ins Bein - ein anhaltender ziehender Schmerz. Der Neurologe sagte, es sei weiterhin ein orthopädisches Problem. Ich weiß nicht mehr weiter.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

gestatten Sie mir, dass ich noch ein wenig nachfrage.

Bei Schmerzen, die vom Rücken bis ins Bein ziehen, würde man spontan die Ursache im Bereich des Rückens vermuten. Ist das abgeklärt?

Und habe ich Sie richtig verstanden, dass der aktuelle Schmerz zumindest so, wie er jetzt ist, vor der OP nicht bestand, sondern erst nach der OP aufgetreten ist?

Noch eine Frage: Wo ungefähr würden Sie den obersten Schmerzpunkt lokalisieren? Wenn Sie mit dem Finger drauf zeigen müssten, wäre der dann an der Wireblsäule oder wenn nicht, wie weit weg, ungefähr, eine Hand breit?


Danke

Dr. Schaaf
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Patient,
das Gute, der Neurologe hat einen Femoralisschaden ausgeschlossen. Ist die TEP gewechselt worden oder die andere Seit operiert worden?
Da Ihre Schmerzen im Rücken beginnen, sollte dort auch nachgeschaut werden. Es gibt nach solchen Eingriffen oft eine Blockierung des Kreuz-Darmbeingelenkes (ISG). Dies ist durch eine UNtersuchung rasch herauszufinden. Wenn der Orthopäde die Zusatzbezeichnung Chirotherapie und/oder Osteopathie trägt, kann er ggf. durch einen kleinen Impuls ("einrenken") die Beschwerden deutlich lindern. Wenn noch weitere Beschwerden vorhanden sind, dann sollte er Manuelle Medizin beim Krankengymnasten verordnen. Jedoch sollte auch bei der körperlichen UNtesuchung danach geschaut werden, ob es Hinweise auf einen Bandscheibenvorfall gibt. Wenn ja, dann ist ein MRT der LWS zu Klarstellung von nöten.
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Patient,

ich glaube eher, dass die Schmerzen auf eine Ischiasreizung zurückzuführen sind. Der Ischiasnerv läuft direkt hinter der Hüftpfanne her und könnte bei der OP "irritiert" worden sein. Bei der Operation sieht man diesen Nerv und man muss darauf achten, dass er geschont wird. Vielleicht ist er gedehnt oder gequetscht worden. Ich hoffe nicht, dass er ernstlich verletzt worden ist, sonst hätten Sie eine Fußstrecker- oder -Heberparese (können Sie auf den Zehenspitzen bzw. den Hacken gehen?).

 

Eine Femoralisparese ist sehr unwahrscheinlich, da der n. femoralis vorne verläuft und eher bei einer Leistenbruchop. erwischt werden würde. Neurologisch wurde, wie Sie sagen, dies auch ausgeschlossen.

 

Was noch ausgeschlossen werden muss ist eine schwelende Entzündung des künstl. Hüftgelenks. Wie sind die "Entzündungswerte" im Labor? (Leuko, CRP ?)

 

Falls es sich "nur" um eine Ischiasreizung handelt wäre die Therapie in der Gabe von neurotropen Vitaminen (Vit.-B-Komplex), Schmerztherapie und viel Geduld zu sehen.

 

Falls sich eine periprothetische Entzündung bestätigen sollte, käme eine Behandlung mit Antibiotika, evtl. eine Revision und schlimmstenfalls ein Prothesenwechsel in Frage (Röntgenbild?)

 

Von einer Chirotherapie bei einem künstlichen Hüftgelenk würde ich eher abraten wegen der evtl. damit verbundenen Luxationsgefahr, jedenfalls muss man dabei sehr vorsichtig vorgehen.

 

Gute Besserung

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Falls die Antwort eine Hilfe war, bitte mit "Akzeptieren" zu honorieren, danke.

 

 

 

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Kleine Anmerkung: Also Osteopath und Chirotherapeut kann ich nur sagen, ein neues Hüft-Gelenk oder Kniegelenk ist überhaupt kein Problem. Erfahrung natuerlich vorausgesetzt. Ansonstenwären viele Patientn weiterhin mit den Beschwerden unterwegs oder hätten invasivere Methoden nutzen müssen.
So long und alle GUte