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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Gonarthrose- Ausgepr gter Knorpelschaden im med. Kompartiment.

Kundenfrage

Gonarthrose- Ausgeprägter Knorpelschaden im med. Kompartiment. re
Was soll ich unternehmen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber patient,
es ist nicht ungewöhnlich, dass nach einer Arthroskopie, bei der ein grosser Knorpelschaden festgestellt wurde, es immer wieder zu Schmerzen und Ergüssen kommt. NUn ist es wichtig zu wissen, wie gross der Knorpelschaden ist.
ES gibt 4 Stadien: in den Stadien 1-3 ist noch Knorpel vorhanden und es dann macht Sinn eine Arthrostherapie mit Hyaluronsäure einzuleiten. Dabei wird diese in das gelenk injiziert. Diese Therapie hat sich zur Behandlung der Arthrose etabliert. Knorpel kann damit leider nicht aufgebaut werden- gibts derzeit nicht , ausser Knorpelzellzüchtung und verpflanzung bei kleinen Defekten und jungen Patienten- jedoch wird der Abbau verlangsamt.
Im Stadium IV gibt es kein Knorpel mehr, der geschützt werden kann. Der Knochen liegt frei. Im Röntgenbild unter Belastung ist der Gelenkspalt aufgehoben, da dieser den Knorpelstatus repräsentiert. Viel Knorpel= hoher Gelenkspalt.
Wegen des Ergusses würde ich meinen Patienten einmalig Kortison hinzugeben zur Schmerz- und Ergussreduktion.
Wenn die Beschwerden die Lebensqualität deutlich mindert und der Knorpelschaden deutlich ist, kann über 2 operative Verfahren diskutiert werden:
1. eine Umstellungsosteotomie, bei der die Belastung -wenn der schaden medial liegt- auf die laterale (aussen) Seite verlagert wird; jedoch 12 Wochen Ent- bis Teilbelastung des betroffenen Beines
2. eine Schlittenprothese, wenn nur der mediale Anteil betroffen ist. Es wird dann der innere Gelenkanteil mit einem künstlichen Knie ersetzt.
Ist jedoch auch noch der äussere Anteil betroffen, dann geht weder 1. noch 2.
dann ist es sinnvoller bei Verlust der Lebensqualität ein künstliches Knie zu implantieren.
Aber vor allem muss genau herausgefunden werden, woher der immer wiederkehrende Erguss kommt. Halt durch den Knorpelschaden oder vielleicht auch durch einen Infektion. Daher bitte auch das Blut und das Kniepunktat untersuchen lassen.
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
lieber patient, waren die antworten hilfreich? dann waere ein akzeptieren zur entlohnung fair. ansonsten stellen sie ruhig noch fragen

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