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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Ich habe Schmerzen nach einer Arthroskopie des re Sprunggelenks

Kundenfrage

Ich habe Schmerzen nach einer Arthroskopie des re Sprunggelenks mit Anbohrung. Die Op erfolgte am 29.09.2008
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

 

SChmerzen 4 Wochen nach einer Arthroskopie (egal welches Gelenk) sollten abgeklärt werden, besonders wenn entzündungshemmende Präparate wie Voltaren nicht wirken, es könnte sich um eine schleichende Infektion handeln (ist das Gelenk heiß, geschwollen, gerötet: in dem Fall bitte sofort zu Ihrem Chirurgen), aber auch eine Kaspelreizung durch den extremen Zug an dem Gelenk während der Op (bei Sprunggelenk-Arthroskopie wird Fuß eingespannt und das Gelenk ´auseinander´ gezogen, damit Platz für die Instrumente entsteht) kommt in Frage, diese läßt sich einfach behandeln, kann aber 3-6 Wochen anhalten. Also bitte Ihren Chirurgen aufsuchen und um Rat fragen. Viel Glück und gute Besserung.

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Patient,
Schmerzen nach einer Arthroskopie nach Microfrature - also nach einer Anbohrung- ist nach 2 jahren nichts aussergewöhnliches. Die Anbohrung wurde durchgeführt wegen des abgeriebenen Knorpels und mit dieser sollte versucht werden, einen minderwertigen Ersatzknorpel an der Anbohrungsstelle wachsen zu lassen. Nach einem solchen Eingriff wird stets eine 6-wöchige Ent- /Teilbelastung empfohlen, damit auf dem entstandenen Knorpelrasen kein Druck ausgeübt wird.
Somit muss man bedenken, dass in Ihrem Sprunggelenk schon Arhroseanzeichen zu finden waren. Denn ohne Knorpel liegt der Knochen frei und somit ist die Arthrose im vollen Ausmass zu finden. Ich denke, dass die Arthrose nun wieder zunehmende Beschwerden macht. DAHER würde ich bei meinen Patienten -mit Ihren Beschwerden- ein neues Röntgenbild anfertigen um nachzuschauen, wie hoch der Gelenkspalt im Sprunggelenk noch vorhanden ist. Findet sich kein Gelenkspalt mehr, machen auch keine knorpelschützenden Spritzen (mit Hyaluronsäure) keinen Sinn mehr. Da wo nichts ist, kann man nichts mehr schützen. Entschuldigen Sie meine Offenheit.
Ist noch genügend Gelenkspalt (der den Knorpelstatus repräsentiert) vorhanden, würde ich diese o.g. Spritzenkur meinen Patienten empfehlen, ANSONSTEN muss leider über einen künstlichen Gelenkersatz nachgedacht werden, wenn sie KEINE Lebensqualität mehr verspüren. Dieser Gelenkersatz bringt den Patienten wieder an Laufen und verschafft wieder mehr Lebensfreude, aber sollte die letzte Möglichkeit sein. ISt der Bandapparat nicht stabil, ist eine Sprunggelenksprothese sehr gewagt und dann ist die versteifung eine Alternative.
DAHER bitte einen orthopäden aufsuchen und o.g. Weg einschlagen.
Da Sie nichts von Rötung, Schwellung und Erwärmung geschrieben haben, denke ich - vor allem nach 2 Jahren- ist dies keine Infektion sonder eher Arthrose.
Jedoch muessen Sie dies vom Orthopäden untersuchen lassen, da ich von hier keine Diagnose stellen darf und kann.
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis


Verändert von Orthopäde_Ddorf am 27.10.2010 um 11:29 Uhr EST
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
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Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Neuhaus,

Dank für Ihre Antwort. Die Arthroskopie erfolgte im September 2008. Das Sprunggelenk ist nicht geschwollen oder heiß. Die Beschweden sind wohl darauf zurückzuführen, dass ein Teilbereich des Gelenkopfes nicht ernährt wird. Wo liegen die Ursachen ? Welche Optionen bestehen, diese Ursachen auszuräumen?

 

MfG

h. Döring

Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Abend,

ich habe mich offentsichtlich in der Jahreszahl komplett verlesen und bitte dieses zu entschuldigen. Ich würde zwei Jahre nach einer Gelenkspiegelung, und unter Berücksichtigung des bei dieser Spiegelung vorgefundenen Arthrosegrades, genauso vorgehen wie der Kollege es beschrieben hat. Nocjmals Entschuldigung für meinen Lesefehler. Viel Glück und gute Besserung.