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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Dringend Hilfe gesucht! Guten Tag, seit vielen Jahren leide

Kundenfrage

Dringend Hilfe gesucht!
Guten Tag,
seit vielen Jahren leide ich unter multipler Arthrose. Extreme probleme habe ich aktuell im
Kopf-Halswirbel-Brustwirbelbereich. Heutige (wiederholte) Diagnose meines Orthopäden: ausgeprägteste Spondylosis hyperostotica. Zunehmende fast tägliche starke Kopfschmerzen
sind die Folge. Gibt es eine Behandlung über die bisherige Physiotherapie hinaus? Als Folge
des stetig fortschreitenden Arthroseprozesses wurden mir bis jetzt beide Schulter-TEPs
sowie beide Hüft-TEPS implantiert. Bitte geben Sie mir erschöpfend Auskunft, soweit Sie das
aus diesen Schilderungen ermöglichen können. Vielden Dank.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Patient,
ich muss erhlich sein und muss Ihnen mitteilen, dass die Arthrose nicht zu stoppen ist. Sind Sie Rheumatiker?
Patienten mit Ihren Beschwerden unterziehe ich schon mal gern einem MRT der HWS um weitere strunkturelle Hinweise für die Beschwerden zu finden. Wenn sich nichts gravierendes findet, dann wird Manuelle Therapie verordnet. Ist eine Kassenleistung und kann jederzeit verschrieben werden. Als Orthopäde und Osteopath habe ich auch die Möglichkeit Osteopathie anzubieten. Damit kann man oft Patienten helfen, wenn der Krankengymnast nicht mehr weiter kommt.
Umstritten aber immer wieder empfohlen ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Glucosamin 1500 mg/ Tag und Chondroitin 1200 mg/Tag. IN wissenschaftlichen Studien wurde ein Benefit damizt erzielt, aber auf Kongressen werden diese Ergebnisse immer wieder in Zweifel gezogen. Aus Erfahrung kann ich sagen, 6 Monate empfehle ich dies meinen Patienten, wenn Sie dafür offen sind. Wenn ohne Erfolg, dann NIE mehr einnehmen.
Wichtig ist jedoch immer, dass Sie in Bewegung bleiben und nicht rasten und sich dem Arthroseschmerz ergeben. GGF. mit UNterstützung von Medikamenten Cox2-Hemmern (wie Arcoxia oder celebrex)
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Experte,

Ihre Antwort ist für mich zu ungenau, nicht auf die konkrete Frage eingehend. Aufgrund

der langen Krankengeschichte ist das alles hinreichend bekannt. Ihre genannten Nahrungsergänzungsmittel Glucosamin und Chondroitin habe ich gut 18Monate regelmäßig eingenommen: eine teure Sache mit einem Null-Ergebnis! Wundern tue ich mich bei Ihrem Vorschlag zu Celebrex! Dieses Präparat ist ebenso wie Vioxx sehr umstritten und kommt für mich nicht in Frage.

Insofern bin ich von Ihrer Antwort enttäuscht. Schade..., in meiner ausweglosen Situation hatte ich mir auf diesem für mich neuen Weg mehr versprochen.

 

Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

Ihre Enttäuschung ist verständlich, aber der Kollege hat lediglich versucht, Ihnen weitere Therapieansätze zu geben, ohne zu wissen was bisher versucht worden ist. Prinzipiell gilt für die Wirbelsäule (auch bei arthrotischem Hintergrund): Alle konservativen Therapiemöglichkeiten versuchen, wenn diese nicht mehr helfen und die Lebensqualität leidet (wie bei Ihnen), dann kommt noch die Chirurgie in Frage. Die Operationen an der HWS sind technisch deutlich einfacher als die der LWS (leichterer Zugang) und haben auch die besseren Langzeitergebnisse. Offentsichtlich muß diese Op genauestens geplant werden (MRT, Röntgenaufnahmen der HWS), um herauszufinden auf welchem Niveau operiert werden sollte. Ich führe vor einer Op immer erst zumindest einmal eine sog. paravertebrale (neben die Wirbelsäule, gefahrlos für den Wirbelkanal) Spritze mit etwas lokaler Betäubung und Kortison durch: 1. hilft diese Spritze häufig für mehrere Monate, auch bei fortgeschrittener Arthrose, und 2.gibt mir die Beschwerdelinderung eine Auskunft über den Ursprung der Beschwerden (z.B. C2/3 oder C4/5...je nachdem wo die Spritze am Besten gewirkt hat) und erlaubt damit, bei ungenügendem Erfolg der Spritze, eine genauere Planung der Op. Also: Ich denke Sie sollten sich einen Orthopäden suchen, der diese Spritzen durchführt (wenn nicht schon geschehen), diese können manchmal sogar durch die Beschwerdelinderung auch andere Therapien wie Physio/ Bewegungstherapie u.ä. erlauben (was vorher schmerzbedingt nicht möglich war), und dann je nach Ausgang den nächsten Schritt planen.

 

Für weitere Informationen/ Fragen stehe ich gerne zu Verfügung, viel Glück und gute Besserung.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag Herr neuhaus,

 

Ihre Mitteilung eröffnet mir zumindest mal eine Perspetive in Bezug auf weitere Maßnahmen. Verwundert bin ich in diesem Zusammenhang über meinen niederge-lassenen Orthopäden, der mir bisher diese Möglichkeit nicht aufgezeigt hat. Mit der Verordnung von Schmerzmitteln und Physiotherapie scheinen seine Möglichkeiten offensichtlich ausgereizt. Gibt es im Raum Stuttgart Spezialisten, die mir auf dem von Ihnen aufgezeigten Weg weiterhelfen können?

Mit freundlichen Grüßen

Gunther Chittka

 

Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Chittka,

Ihr behandelnder Orthopäde hat evtl. nicht die notwendige Erfahrung um die angesprochenen Maßnahmen durchzuführen. Aber vielleicht können Sie diese trotzdem mit ihm besprechen damit er Sie dann an einen entsprechenden Kollegen weiter überweist. Ich bin leider seit vielen Jahren aus Deutschland heraus und habe keine Kontakte mehr, tut mir leid. Trotzdem viel Glück und gute Besserung.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Eine grundsätzliche Frage an das Orthopädie-Expertenforum habe ich schon noch: Was ist die Ursache dieser multiplen Arthrose mit den seit weit über 25 Jahren fortschreitenden degenerativen Erkrankungen der Gelenke (1.Hüft-TEP mit 45Jahren)und insbesondere der Wirbelsäule, ausgehend im HWS-Bereich, mit gleichzeitigen Anwachsungen und Verspangungen des Bereiches C2/3 + C4/5 bis C6/7, mit daraus resultierenden Schluckbeschwerden. Gibt es keinerlei Möglichkeit, diesen Prozess zu stoppen? Wie beurteilen Sie die Diagnose Morbus Forestier und wie ist die Prognose?

Mit freundlichen Grüßen

Gunther Chittka