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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Hallo! Ich w rde mich um eine ehrlich Meinung sehr freuen!

Kundenfrage

Hallo!
Ich würde mich um eine ehrlich Meinung sehr freuen! :-)
Ich, 36 Jahre, sportlich aktiv, habe bereits seit vielen Jahren laufend probleme mit meinen Bandscheiben. Im Vorjahr wirkte es sicht akut aus, Verdacht auf BS Vorfall - CT Befund: in DD Discusprolaps usw., habe 4 Infusions- 6 Infiltrationsbehandlungen und Schmerzbehandlungen erhalten - nachdem die Schmerzen nun doch wieder sehr stark und ohne Pause da sind (inklusive Beinkribbeln vorrangig im rechten Bein, laufendes Taubheitsgefühl usw.) habe ich eine MR machen lassen. Hier der Befund:
Deutliche Bandscheibenraumminderungen L3/4, L4/5 mit Dehydraditon. Im Segment L3/4 flacher dorso med. bilat. Discusprolaps. Im Segment L4/5 das Bandscheibenraumniveau nach caudal überragender etwas raumformender dorso med. bis re.paramed. subligamentärer Discusprolaps. Im SEgment L5/S1 dorsale Discusprotrusion.
Ergebnis Dorsale Discusvorfälle L3/4 L4/5, Dorsale Protrusion L5/S1
Ich war heute wieder bei einem Arzt (Sportmediziner) mit Befund, Infiltration wurde gemacht, wobei ich noch keinerlei Verbesserung bemerke.
Ich bin mir nicht sicher, ob es eine Lösung gäbe, um endlich wieder mal halbwegs dauerhaft schmerzfrei zu werden, die laufenden physikalischen Therapien (im Vorjahr 25 und nun hab ich hab wieder eine verschrieben bekommen) sind für mich nicht zufriedenstellend. Nachdem ich sehr gerne sportlich aktiv bin und bleiben möchte, suche ich nach einer Lösung?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für einen objektiven Ratschlag...
Vielen herzlichen Dank!
Anna S.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  isag01 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo!
Ich hoffe, dass ich Ihnen ein wenig weiterhelfen kann, auch wenn es leider kein "Zaubermittel" gibt, dass die Bandscheibenveränderungen von jetzt auf gleich behandeln kann. Die "schlechte" Nachricht: Verschleißerscheinung der Wirbelsäule - und dazu gehören auch Bandscheibenveränderungen - brauchen für die Behandlung viel Zeit und Geduld. Knöchernde Veränderungen können physikalisch z.B. kaum behandelt werden. Daher zum "guten" Teil: Bandscheiben sind flexible Strukturen, auf die durch physikalische Maßnahmen Einfluss genommen werden kann. Und die für Sie wohl noch bessere Nachricht: die beste Möglichkeit, dies zu tun, ist durch sportliche Betätigung. Das sollten jetzt zwar nicht gerade extreme Belastungen sein (Sportarten, bei denen die Wirbelsäule z.B. kräftigen Stößen ausgesetzt ist), aber die üblichen Sportarten, in Maßen ausgeführt (Schwimmen, Laufen, Tanzen, Tennis, Radfahren, etc) haben einen positiven Effekt auf die Wirbelsäule. Wichtig es insbesondere, die Rückenmuskulatur gezielt zu stärken, so dass es sich empfielt, neben den normalen Sportarten noch eine "Rückenschule" aufzusuchen (wird von vielen Krankenkassen angeboten) - insbesondere, wenn Sie schon so lange unter Rückenbeschwerden leiden, sollten Sie dringend etwas zur Stärkung der Rückenmuskulatur tun. Spritzen und Medikamente können die Schmerzen akut lindern, sind aber sicherlich keine Dauerlösung. Nun noch ein Wort zum MRT-Befund. Ein Diskusprolaps oder eine Diskusprotrusion können, müssen aber nicht schmerzhaft sein - das hängt davon ab, ob die Bandscheibe evtl. auch noch zusätzlich ein wenig eingerissen ist (dies kann eher die Schmerzen verursachen) oder ob ein Kontakt zu einer Nervenwurzel besteht (dann hat man aber meistens einen recht genau lokalisierten Schmerz entlang eines Beines). Bei diffusen Schmerzen im unteren Rückenbereich sind meistens eher kleine Wirbelgelenksverschleißungen die Schmerzursache - diese führen wiederum zu einer reflektorischen Verspannung der Muskulatur, was die Schmerzen erneut verstärkt. Aber auch bei Gelenksverschleiß gilt die Defise: Bewegung in Maßen hilft eher, Inaktivität führt zu weiteren Verschleißerscheinungen. Ich wollte Ihnen damit nur sagen, dass es zwar schön und gut ist, irgendwelche Bandscheibenprotrusionen zu beschreiben (die haben aber viele Menschen, auch schon in jungem Alter und sind trotzdem beschwerdefrei), aber diese müssen nicht die Ursache Ihrer Beschwerden sein.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Gute Besserung.
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Anna,
auch bei Ihnen staune ich wieder, dass es immer noch Kollegen gibt, die heutzutage immer noch CT´s durchführen, wo es doch das MRT OHNE Strahlung gibt.
Nun, Sie haben in den Segmenten L3/4 und L4/5 Bandscheibenvorfälle, dies sagt das MRT aus. Jedoch ist das nur eine Beurteilung der Bilder. Wir Ärzte sollten jedoch keine Bilder sondern Menschen behandeln. In Höhe L4/5 haben sie einen rechtsbetonten Bandscheibenvorfall und das kann auf die Wurzel L5 rechts drücken. ISt davon etwas im MRT erwähnt? Wenn dies der Fall ist, empfehle ich meinen Patienten extendierende Krankengymnastik, damit das Nervenwurzelloch wieder mehr Luft bekommen kann. Des weiteren ist eine adäquate Schmerztherapie von nöten, damit der Muskelverspannung vorgebeugt werden kann und kein Teufelskreislauf entsteht. Auch Infiltrationen an den eingeklemmten Nerv unter CT Kontrolle ist sehr hilfreich. Jedoch kann die Therapie schon einiges dauern und Geduld erfordern. Hilfreich für den Rückenschmerz kann auch eine akupunktur sein.
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung: Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
Orthopäde_Ddorf und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die Informationen! Sie decken sich soweit mit dem, mit dem ich eigentlich gerechnet habe. Aber wahrscheinlich muss ich mich einfach damit gedanklich auseinandersetzen, immer wieder Troubles in diesem Bereich zu haben. Einmal mehr einmal weniger :-( Aber da gibts ja bekanntlich kein "Aufgeben" - und das ist sicher das letzte, das ich machen werde, auch wenn es noch soviel zeit erfordert!
Andere Meinungen sind immer gut, daher vielen dank nochmal! Und zum MRT - ja, bei uns ist das eine Prozedur, bis man ein MRT von der Krankenkasse bewilligt bekommt, im "Normalfall" gibts nur ein CT.
Herzliche Grüße - Anna S.
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Anna,
in der Tat sind sie rückenkrank. Das muss ehrlicherweise gesagt werden und Sie muessen dem rechnung tragen, damit sie mehr Lebensqualität haben.
Apropos MRT: Das MRT muss keine KK bewilligen. DAS entscheidet der Arzt und keine KASSE!!!
ich drücke Ihnen die Daumen

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