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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
43056094
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Hallo, komme grad von meinem Arzt der mich mit samt MRT- Befund

Kundenfrage

Hallo,
komme grad von meinem Arzt der mich mit samt MRT- Befund der LWS zu einem Neurochirugen überwiesen hat. Nur leider konnte mir der Arzt keine genaue Auskunft geben über meinem Befund.

Befund: Bandscheibe L4/5 deutlich flüssigkeitsgemindert. In dieser Etage flach-breitbasig medianer Überhang. Zusätzlich bilateraler punktueller Facettengelenkskontakt etwas linksbetont sowie in den Abgangsgebieten von L5.

Beurteilung: 1. Flache ,breitbasige Protrusio L4/5 mit geringgradiger Duralschlauch und möglicher L5 Abgangsirritation.
2. Chondrosis intervertebralis L4/5 und initiale Spondylarthrose mit
möglicher ossärer Abgangsirritation L5 linksbetont.

habe starke schmerzen und kein schmerzmittel und seit heute taubheitsgefühl im linken Bein. Der Arzt meinte nur das es eventuell operiert werden muß,nur was genau muß operiert werden?
Was genau heißt jetzt dieser Befund für mich?

Mit freundlichen Grüßen

Charlene Wolf
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Wolf,

der MRT-Befund der LWS zeigt, dass Sie einen Bandscheibenschaden zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel haben mit begleitender Arthrose der kleinen Wirbelgelenke in diesem Bereich und möglicher Irritation der Nervenwurzel L5 links. Die Nervenwurzel L5 betrifft den vorderen / seitlichen Oberschenkel und die Vorderseite des Unterschenkels bis zur Großzehe. Wenn Sie da ein Taubheitsgefühl und Schmerzen haben, korreliert das also mit dem MRT-Befund.

 

Die Schmerzen entstehen durch eine Kompression der Nervenwurzel L5, die durch die vorgewölbte Bandscheibe zwischen dem 4.u.5. LWK komprimiert wird, möglicherweise auch durch knöcherne Veränderungen der mittlerweile eigetretenen Wirbelgelenksarthrose.

 

Sie sollten starke entzündungshemmende Medikamente bekommen, wie Cortison (Dexamethason), Valoron 50, 3x1 /Tag und ein Magenschutzmittel wie Pantozol 20 mg/Tag. Stufenbettlagerung, Streckungen und Physiotherapie kann versucht werden.

 

Doch Vorsicht! Wenn Sie bereits Lähmungen haben, d.h. wenn Sie nicht mehr auf den Zehenspitzen oder auf den Fersen (L5!) gehen können und sich der linke Fuß dabei senkt, dann muß sofort (!) operiert werden, sonst kann die Lähmung bestehen bleiben. Es kommt dann zum sog. "Wurzeltod". Dann wären zwar die Schmerzen weg, aber die Taubheit und die Lähmung würden bestehen bleiben!

Selten können auch Blasen- und Mastdarmstörungen eintreten, d.h. Sie könnten die Entleerung nicht mehr kontrollieren!

 

Gehen Sie bitte so bald wie möglich zu dem Neurochirurgen und warten Sie nicht wochenlang! Als Notfall müssen Sie sofort behandelt werden! Der Arzt darf Sie nicht vertrösten und erst später einen Termin geben! Bestehen Sie darauf, wenn nicht möglich, suchen Sie einen anderen Neurochirurgen auf!

Ich wünsche Ihnen gute Besserung

++++++++++++++++++++++++++++++

Wenn Sie weiteren Klärungsbedarf haben stellen Sie bitte weitere Fragen, wenn nicht, bitte ich die Antwort mit "Akzeptieren" zu honorieren! Danke

 

 

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Frau Wolfm
zuerst möchte ich Ihnen mitteilen, dass man immer nur Menschen operiert und keinen MRT Bilder. Ich möchte damit sagen, dass eine Notwendigkeit zur Operation gegeben ist, wenn die Schmerzen die Lebensqualität vermindern und Sie neurologische Ausfälle haben. Derzeit haben Sie schmerzen und ein zunehmendes Taubheitsgefühl im linken Bein. Wenn Sie jedoch ohne Probleme auf Hacken und Zehen stehen können , ist das schon gar nicht schlecht.
Ich habe in meiner taeglichen Praxis viele Patienten mit aehnlichen Beschwerden und NUR sehr wenige werden letztendlich operiert.
Das MRT beschreibt, dass Ihre Bandscheibe unwiderruflich erkrankt ist- nicht mehr und nicht weniger. Damit kann man 100 Jahre alt werden. Des weiteren wölbt sich die Bandscheibe vor und hat womöglich Kontakt zur abgehenden Wurzel L5 und kann somit kann dieser Kontakt verantwortlich sein für das Taubheitsgefühl.
Ich verordne meinen Patienten intensive Krankengymnastik und bei diesem MRT Befund auch sogennante PRT ( dabei wird unter CT-KOntrolle der Nerv mit Cortison) angespritzt. Des weiteren eine ausreichende Schmerzmedikation.
Darunte werden sehr viele Patienten schmerzfreier und bekommen mehr Lebensqualität. Sie sehen, nicht alles muss operiert werden. Bei Lähmungen ist jedoch eine engere Indikationsstellung gegeben.
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Herr Kollege, Ddorf, das alles wurde bereits gesagt. Machen Sie jedoch nicht so in Optimismus, die Patientin hat starke Schmerzen und Taubheit im Bein! Das ist immer ein Zeichen für eine Nervenwurzelkompression. Niemand behauptet, dass sie sofort operiert werden muss. Aber sie muss sofort richtig behandelt werden und täglich kontrolliert werden, damit keine Verschlimmerung eintritt!
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Kollege,
in der Tat muss die Patientin engmaschig durch einen Orthopäden kontrolliert werden, Ich stimme Ihnen zu. Auch, dass es sich um eine Nervenwurzelkompression handelt. Eine tägliche Kontrolle ist meines Erachtens nicht durchführbar und nicht notwendig. Dies ist jedoch meine persoenliche Meinung und zeigt sich im tägliche Umgang.
Ich bin jedoch auch immer Optimist. Alles GUte und frohes Schaffen
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend Frau Wolf,

grundsätzlich gilt für LWS-Beschwerden, auch wenn es unfähr klingen mag, das Schmerzen alleine ohne neurologische Symptome keine unbedingte Op-Indikation darstellen. Und Taubheitsgefühle oder ´Ameisenlaufen´ im Bein gilt nicht als neurologisches Symptom, ist aber ein deutlicher Hinweis das ein Nerv beteiligt ist, soll heißen das ein nerv entzündet ist, nicht aber zwangsläufig komprimiert (gequetscht). Solange nicht alle anderen konservativen Therapieansätze versucht werden, würde ich ich nicht zur Op raten, zumal die Beschwerden seit Jahren bestehen (also kein plötzliches Auftreten der Probleme). Sogenannte paravertebrale Infiltrationen (Spritzen neben die Wirbelsäule an die entzündete Nervenwurzel) mit etwas lokaler Betäubung und Kortison könnten helfen, manchmal auch eine direkte Spritze in den Wirbelkanal im Sinne einer epiduralen Spritze (wie bei den Anaesthesisten) kann die Symptome lindern. Meine Hauptdevise ist auch: Wir operieren Menschen, keine MRT-Bilder, und solange nicht genau feststeht was die Probleme macht sollte nicht über eine Op nachgedacht werden. Das MRT-Ergebniss zeigt ´nur´ das Sie gewisse Verschleißerscheinungen an der LWS haben, aber nicht das diese auch für die Beschwerden verantwortlich sind. Lassen Sie sich von einem Orthopäden ausführlich untersuchen und beraten, es gibt häufig andere Möglichkeiten der Therapie als die Chirurgie. Viel Glück und gute Besserung.

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