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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
43056094
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

hallo guten morgen, mein problem ist folgendes anfang juli

Kundenfrage

hallo guten morgen,
mein problem ist folgendes:
anfang juli ging ich mit knieschmerzen zum orthopäden. ein mrt ergab, dass sowohl der innenmeniskus wie auch der außenmeniskus kaputt sind und die knorpelschicht zu mind. 2/3 aufgebraucht ist. darüber hinaus habe ich eine bakerzyste von fast 10 cm.
damit es nicht zu einfach ist, bin ich dialysepatientin.
mein orthopäde schickte mich ambulant zu einer kniespezialistin in ein krankenhaus. sie sagte mir, es sei eine umstellungsosteotomie notwendig, auch um das andere knie zu retten. eine arthroskopie nützt mir gar nichts, das wäre nur eine zusätzliche op, die ich mir gleich schenken könne.
als ich eine zweite meinung holen wollte, sagte mir dieser orthopäde (nachdem er die röntgenbilder gar nicht und die mrt-bilder nur flüchtig angesehen hatte), er würde eine arthroskopie machen und evtl. hätte ich dann ja schon linderung.
ich bin dann wieder zu "meinem" orthopäden gegangen, der mir sagte, das sei alles "völliger blödsinn", was ich brauche ist eine teilprothese!
nun weiß ich gar nichts mehr... können sie mir helfen?
im voraus herzlichen dank für ihre bemühungen!
ihre birgit schreyer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schreyer,

3 Orthopäden und 3 verschiedene Meinungen und wie man öfter hört, hat sich ein Kollege wieder mal zu wenig Zeit genommen. Lassen Sie sich nicht irre machen.

 

Von hier aus ist es ohne Röntgenbild natürlich schwierig, eine Beurteilung abzugeben. Vielleicht könnten Sie ein digitalisiertes Röntgenbild schicken, indem Sie in der oberen Zeile das grüne Bäumchen neben dem you Tube Zeichen anklicken und das Bild Ihrem Text "anhängen". (Wenn Sie mit dem Pfeil über das grüne Bäumchen fahren erscheint: Insert/edit image). Nur so kann ich erkennen, wie weit die Arthrose bereits fortgeschritten ist.

 

Nun zu den Vorschlägen:

1.) eine Umstellungsosteotomie lohnt sich nur, wenn die Arthrose des Kniegelenks noch nicht zu weit fortgeschritten ist und wenn das Gewicht durch die Umstellung mehr auf die noch gesunde Hälfte des Kniegelenks verlagert werden kann. Sind beide Hälften des Kniegelenks bereits verschlissen, hilft natürlich nur eine Totalendoprothese.

 

2.) Eine Arthroskopie macht man nur, wenn noch Klärungsbedarf besteht, ob z.B. ein Meniskuseinriss besteht, der arthroskopisch behoben werden kann oder eine Knorpelglättung durchgeführt werden kann, die dann Besserung versprechen würde. Wenn das Knie soweit geschädigt ist, dass man es schon im Röntgenbild beurteilen kann, braucht man keine Arthroskopie mehr zu machen, weil das eh nichts mehr bringt, sondern kann gleich eine Totalendoprothese einsetzen lassen.

 

3.) Die Bakerzyste ist nur eine Folgeerscheinung einer Binnenverletzung des Kniegelenks, also der Meniskusschäden, gefolgt meistens von einem Gelenkerguß und muß nicht unbedingt operiert werden. Man sollte lieber die Ursache beseitigen, dann wird sich auch die Bakerzyste bessern.

 

Wie gesagt, versuchen Sie ein Foto des Röntgenbildes des Kniegelenks hier einzustellen, dann kann ich Ihnen genaueres sagen.

 

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben. Wenn weiterer Klärungsbedarf besteht, stellen Sie weitere Fragen, wenn nicht, wäre es nett, wenn Sie mit "Akzeptieren" honorieren würden. Danke XXXXX XXXXX Besserung

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Frau Schreyer,
als Operateur habe ich dazu natuerlich auch meine eigene Meinung. MIt allen vorgeschagenen Eingriffen habe ich Erfahrung und kann Ihnen dazu folgendes sagen:
Ein künstlicher Gelenkersatz (dazu zählt auch eine Teilprothese) sollte erst dann durchgeführt werden, wenn Sie mit Ihrem Kniegelenk keinerleit Lebensqualität mehr verspüren. Denn wir operieren keine MRT oder Rö-Bilder sonder Menschen und Ihre Leiden. Wenn das zusammen passt umso besser für Operateur und Patient.
Wir gehen bei Patienten mit Ihrem Leidern wie folgt vor:
1. Der Meniskusschaden wird arthrokopisch versorgt, dabei erhält man gleichzeitig die Gelegenheit, sich ein Bild über den Knorpelzustand und das vordere Kreuzband zu bilden. Finden sich Knorpelunregelmässigkeiten, wird dieser geglättet. Bei fehlendem Knorpel wird der Knochen angebohrt, damit sich ein minderwertiger Ersatzknorpel an dieser Stell bilden kann
2. Ist das vordere Kreuzband, die Seitenbänder und der Knorpel hinter der Kniescheibe intakt und der Patient hat totalen Knorpelverlust auf der Innenseite des Kniegelenkes (und somit eine mediale Arthrose), dann ist eine Umstellungsosteotomie (beim jüngeren Patienten) oder eine Teilprothese sinnvoll. ist der Knorpel innen wie aussen verschliessen, dann hilft nur noch eine Vollprothese
Wie Sie sehen Frau Schreyer, würde ich zunächst eine Arthroskopie empfehlen. Denn das MRT ist nur hin- und nicht beweisen. Zeigt das Röntgenbild- wenn unter stehender Belastung aufgenommen- dass der Gelenkspalt nicht mehr vorhanden ist, dann lohnt jedoch keine Arthroskopie mehr , sonder nur der Gelenkersatz. Ist jedoch ein Gelenkspalt vorhanden, dann -wie gesagt- eine Arthroskopie. Dabei kann dann ganz genau- deutlich besser als im MRT- der Kniebefund beurteilt werden und der weitere Therapieplan entworfen werden. AUSSERDEM ist das der kleinere Eingriff und ich kenne nicht wenige Patienten, die damit länger gut klarkommen. Ist einmal ein künstliches Gelenk eingesetzt, gibt es kein zurück mehr. Die Bakercyste wird sich nach der Arthroskopie in der Regel nicht zurückbilden, kann sich jedoch entleeren.
Gern helfe ich weiter, haben Sie noch Fragen, ansonsten
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend Frau Schreyer,

was ist denn außer Diskussionen über mögliche Operationen bisher als Therapie versucht worden. Bevor ich meinen Patienten eine Op vorschlage, würde ich zumindest einmal eine Kortisonspritze in das Gelenk mit etwas lokaler Betäubung anwenden, auch bei mittelgradiger Arthrose kann diese gute und lange Wirkung zeigen und eine Op evtl. um viele Monate verschieben (manchmal Jahre). Betreff der Op ist in den meisten Fällen der arthroskopische Eingriff der erste der Wahl, eine Tages-Op die Aufschluß über den genauen Schaden im Gelenk gibt (selbst eine MRT kann sich irren/ falsche Bilder zeigen) und gibt die Möglichkeit zur direkten Therapie. Betreff der Wahl Umstellungsosteomie oder Halbprothese (Schlittenprothese) gehen die Meinungen zwar manchmal auseinander, aber die meisten operativ tätigen Orthopäden ziehen die Schlittenprothese vor (kleinerer Eingriff, einfachere Technik für den erfahrenen Orthopäden, kürzere Rehabilitation -erlaubt sofortiges Auftreten). Aber diese Entscheidung steht bei Ihnen meiner Meinung nach noch lange nicht an. Suchen Sie bitte einen Orthopäden auf, der Ihr Knie behandelt und nicht das MRT-Bild beurteilt. Viel Glück und gute Besserung.

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