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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Gr Gott in M nchen, meine Fragen_ am 16.06.2009 hatte

Kundenfrage

Grüß Gott in München,

meine Fragen_

am 16.06.2009 hatte ich einen Oberschenkelhalsbruch, Anfang Oktober bekam ich große Schmerzen, ein Röntgenbilde zeigte, dass 2 der 4 implatierten Schrauben gebrochen waren. Ende Oktober OP mit Entfernung von Teilen der 2 gebrochenen Schrauben sowie Neuimplantat.Anschließend große Schmerzen. Eine MRT am 03.11.2009 zeigte, dass nunmehr 2 Bandscheibenvorfälle sowie eine Spinalkanalstenose vorlagen. Seitdem unentwegt Schmerzen. Verschiedene Therapien bringen keinen großen Erfolg. 4 Ärzte (Neurochirurgen) raten von einer weiteren OP ab.

Meine Schwägerin erzählte mir, dass verschiedene Ärzte auf der Grundlage von Herrn Prof. Grönemayer arbeiten. Wer kann mit hierzu etwas sagen bzw. raten.

Herzlichen Dank im Voraus.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

wo genau sind denn die Schmerzen: Oberschenkel innen, außen, Leiste, Rücken, Po.., ausstrahlend in die Beine? Und wann am schlimmsten: bei Belastung, in Ruhe, bei Drehung des Hüftgelenkes, beim Liegen... Wie haben Sie sich denn den Oberschenkelhals gebrochen? Und wie sind die Schrauben gebrochen (Sturz), denn bei Oberschenkelhlslbrüchen verwenden wir üblicherweise eine dynamische Hüftschraube, die mit einer 135-Grad-Platte und vier Schrauben am Oberschenkel befestigt wird, und sich zwei dieser vier Schrauben zu brechen ist sehr ungewöhnlich (ist bei der Nach-Op dann eine 6-Loch-Platte verwendet worden?). Sie sehen es sind weitere Informationen notwendig, besonders um ernsthafte Probleme wie Knochenbruchheilungverzögerung oder gar beginnendes Absterben des Oberschenkelkopfes durch Unterbrechung der Blutversorgung durch den Unfall (sehr selten) auszuschließen. Ich warte auf Ihre Antworten, mit freundlichen Grüßen.

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
1. zuerst wäre es wirklich interessant zu wissen, wo Sie genau Ihre Beschwerden haben. DENN die Beschwerden vom Hüftgelenk -nach versorgter Oberschenkelhalsfraktur- haben einen anderen Charakter als die von der LWS mit Bandscheibenvorfällen (BSV) und Spinalkanalstenose. Ich würde daher mich freuen, wenn Sie mir diese genau mitteilen würden.
2. Grundlage von Herrn G.: Nun, in diesem Insitut wird viel gespritzt, v.a. an die Nervenwurzeln. Ich denke, dies hat schon der Neurochirurg getan? Sind Sie dort unter computertomographischer Kontrolle gespritzt worden?
3. Das letzte MRT ist fast ein Jahr alt. Daher bitte ein neues anfertigen lassen, oder sind die Beschwerden identisch wie im November letzten jahres?
4. Mehr, wenn Sie mir Ihre Beschwerden bitte genau schildern
VG und bis bald
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung: Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Neuhaus,

 

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Zur Beantwortung Ihrer Fragen. Am 16.06.2009 gestolpert und auf die linke Hüfte gestürzt. Lt. OP-Bericht: mediale Schenkelhalsfraktur links Typ Pauwels I. Prophylaxe einer sekundären Dislokation Spongiosaschrauben-Implatat (Titanimplantate). Ab 03.07. Anschlußbehandlung in der Vogtlandklinik Bad Elster. Im Oktober traten starke Schmerzen auf. Das Röntgenbild zeigte, dass 2 der 4 Schrauben gebrochen sind (kein Sturz bzw. Fremdeinwirkung).

 

OP-Bericht vom 30.10.2009: Eröffnen der Fascia lata. Direktes Eingehen auf die Schraubenköpfe. Zunächst werden die 2 gebrochenen Schaftschrauben entfernt. Kranial hiervon eine 3. Schraube um den Kopf an das Halssegment herangezogen als Sponiosaschraube mit kurzem Gewinde eingebracht und Unterlegscheibe. Danach werden die 2 unteren Schrauben herausgezogen und durch 2 neue Schrauben mit kurzem Gewinde ersetzt. Alle SchrauXXXXX XXXXXegen jetzt sicher jenseits der ehemaligen Fraktur.

 

Hinzuweisen ist noch, dass 3 Tage vor der OP der Ischiasnerv eingeklemmt wurde.

 

Seit der 2. OP immer Schmerzen: links vom Becken bis zum Fuß. Muskelaufbau sehr schleppend.

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

 

M. Schwägerl

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
ich denke, Sie sollten Sie nochmals einem MRT unterziehen. Anscheinend haben Sie keine Beschwerden in der Leiste und es kann davon ausgegangen werden, dass der Bruch ausgeheilt ist. Wenn noch nicht erfolgt, sollte meines Erachtens eine Röntgenkontrolle der Hüfte erfolgen. Dann volle Konzentration auf Ihren LWS Befund und Behandlung. Bei einer Einengung der Nerven im Bereich der LWS gibt es 2 verschiedene Infiltrationsmöglichkeiten. 1. Epidurale Infiltration, dabei wird das Lokalanästhetikums mit Kortison in den Spinalkanal gebracht und es kommt zum Abschwellen der Strukturen und Schmerzreduktion, 2. Periradikuläre Infil. (PRT), dabei wird an die nervenwurzel gespritzt um die Beschwerden zu lindern. Letzteres wird bei Grönemeyer praktiziert, kann aber jeder Radiologe vor Ort auch. Zusätzlich ist die Verordnung von Krankengymnastik notwendig. Ebenfall sollte die orale Schmerzmedikation optimiert werden, z. b. Tilidin.
Ich hoffe geholfen zu haben.
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

da die letzte Op bereits 1 Jahr her ist, sollte davon ausgegangen werden können, das der Bruch verheilt ist, dennoch gehört das Röntgenbild der Hüfte/ Becken zur Routine und sollte durchgeführt werden. Schmerzen vom Becken (Po?) Richtung Knie/ Fuß nach Hüft-Op kommen leider öfters mal vor, die beiden Hauptgründe sind Schleimbeutelentzündung (Schmerzen ziehen eigentl. eher nur bis zum Knie) an der Außenseite oben am Oberschenkel (Rollhügel), bedingt durch den operativen Zugang zur Hüfte (seitlich) und Ischiasnerventzündungen bedingt durch die Lagerung auf dem Op-Tisch. Die Schleimbeutelentzündung läßt sich durch eine Ultraschalluntersuchung beider Seiten im Vergleich nachweisen, die Ischiasnerventzündung durch eine klinische Untersuchung durch einen Orthopäden. Beides läßt sich leicht behandeln: Schleimbeutel mit lokaler Therapie (Eis, entzündungshemmende Salben- Medikamente, gelegtl. 1x eine Kortisonspritze in den Schleimbeutel), ggbf. Physiotherapie, der Ischiasnerv: ebenfalls Physiotherapie (falls die Schmerzen diese zulassen), entzündungshemmnende Medikamente, Elektrotherapie, ggbf. Spritze mit Kortison und lokaler Betäubung an die entzündete Nervenwurzel, die Epidurale führe ich auch durch, aber eher als letzte Maßnahme (hilft häufig sehr gut, aber Sie müssen wegen der Betäubung der Beine etwa 3 Stunden zur Beobachtung verweilen). Sollte das Röntgenbild des Beckens unauffällig sein, kann ein MRT der LWS veranlaßt werden, obwohl ich nicht glaube das dieses die Therapiemöglichkeiten ändert, aber wenn das Röntgen auffällig ist im Bereich des Oberschenkelhalses- oder Kopf dann wäre eine Knochenszintigraphie nötig um ein (spätes) Problem mit der Knochenheilung auszuschließen. Viel Glück und gute Besserung, und ich bitte die verspätete Antwort zu entschuldigen, ich habe gearbeitet und hatte noch keine Zeit für das Internet.

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