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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Hallo und einen Guten Tag, ...heute habe ich mein Befund abgeholt...so

Kundenfrage

Hallo und einen Guten Tag,
...heute habe ich mein Befund abgeholt...so wie man das als lei entziffern kann ist meine HWS Schrott.
Der Befund beziffert sich auf eine Seite.
Hier mal nur die Beurteilung: mittelgradige degenerative veränderungen HWK3/4 undHWK5-7 mit breitbasig umlaufenen, osteophytär abgestürtzten Bandscheibenprotrusionen. Resultieende schlitzförmige cervicale Spinalkanalstenose HWK5/6 mit beginnender Myelonkompression. Relative degenative cevicale Spinalkanalstenose mit Aufbrauchung der prämedullären liquiorräume HWK3/4 und 6/7.
Keine cervicale Kompressionsmyelopathie.
Höhergradige degenerative Foraminalstenose HWK3/4 rechts, mittelgradige Foraminalstenosen HWK5-7 bds.
Hierzu steht die Frage einer OP?

MfG
Sylvia Kindt
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

vermutlich wollten Sie einen MRT-Befund mitteilen. "Schrott" ist wohl etwas übertrieben, denn im mittleren und höheren Alter haben fast alle derartige degenerative Veränderungen der HWS, was jedoch nicht heißt, dass operiert werden muss. Es kommt immer auf den klinischen Befund an. Wie alt sind Sie? Wo haben Sie Schmerzen und haben Sie ein Pelzigkeitsgefühl in den Fingern? In welchen Fingern haben Sie ein Pelzigkeitsgefühl? Der Arzt muss muss die Symptome den röntgenologischen Befunden zuordnen können. Welche Therapie ist bisher vorgenommen worden? Bewährt hat sich bei deg. Veränderungen der HWS mit Ausstrahlung in die Arme: Streckungen der Halswirbelsäuel mit der sog. Glissonschlinge, Lockerungsübungen, Wärme, vorübergehende Ruhigstellung in einer Halskrawatte aus Schaumgummi, medikamentös: Neuraltherapie, Quaddelungen mit einem Lokalanästhetikum, ein Muskelrelaxans (z.B. Tetrazepam 50 mg, 1 bis 3x1/Tag), ein nichtsteroidales Antirheumatikum (z.B. Ibuprofen 400, 3x1/Tag), als Magenschutz dazu Pantozol 40 mg 1x1 Tbl./Tag, ggf. bei starken Nervenschmerzen Dexamethason 6 mg/Tag, morgens. Als Physiotherapie würde ich Massagen und Heißluft verordnen. Hilft das alles nicht käme bei entsprechender Symptomatik (Geühlsstörungen in der Hand, Lähmungen) eine operative Dekompression der betroffenen Nervenwurzel in Frage (=Bandscheibenop.), ggf. mit künstlichem Ersatz der Bandscheibe von vorne. Diese Operation führen meistens Neurochirurgen fast täglich aus. Wenn der behandelnde Orthopäde mit der konservativen Behandlung nicht weiterkommt, wenden Sie sich bitte an einen Neurochirurgen.

Gute Besserung.

Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Kindt,

wenn Sie unter 30 wären, würde ich mir als Ihr Orthopäde bei diesem Befund Sorgen machen, wenn Sie über 60 sind könnte man beinahe sagen ´fast ein Normalbefund´ . Am Ende sind sie diejenige, die entscheidet ob an Ihnen operiert wird (wir operieren Menschen und keine Befunde oder Bilder): Die angesprochenen Therapiemöglichkeiten werden sicher von einigen Kollegen unterstützt, andere, wie ich, sehen inzwischen von Maßnahmen wie Streckung oder Ruhigsstellung ab, aber am letztendlich ist erlaubt was Ihnen hilft und gut tut, dazu gehören auch ggbf. direkte Spritzen mit etwas Kortison und lokaler Betäubung an die vermeintlich entzündete Nervenwurzel neben der Halswirbelsäule (gefahrlos, habe ich tausende von Malen erfolgreich gemacht), auch mal Kurztherapie für eine Woche mit hochdosiertem Kortison, sogar anti-epileptische Phsychopharmaka (Lyrika), die in kleineren Dosierungen stimmungsaufhellend wirken... Besprechen Sie die Behandlungsmöglichkeiten mit Ihrem Orthopäden/ Physiotherapeuten, die Op sollte wirklich der letzte Schritt sein. Viel Glück und gute Besserung.

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Kindt,
ENTWARNUNG, das ist immer nur eine Beschreibung der bildgebenden Darstellung. Nicht mehr und nicht weniger. Bitte vergessen Sie nicht, es geht um Menschen und nicht um Bilder. Es wäre wichtig zu wissen, ob Sie nur Beschwerden in der HWS oder auch im re./li. Arm/Hand verspüren. Wenn ja, dann bestehen hervorragende Chance Sie beschwerdefreier zu bekommen. Ich verordne meine Patienten in Fällen wie bei Ihnen eine intensive Manuelle Therapie beim Krankengymnasten und Infiltrationen unter computertomographischer Kontrolle. Dabei wird die Spritze exact an den Nerv gesetzt werden ohne diesen zu verletzen, was sonst schon mal zu Komplikationen führen kann. Daher erfolgt bei dieser Spritze auch immer eine ausführliche Aufklärung. Sie sehen die KOntrolle unter CT ist sinnvoll und erforderlich. ZUsätzliche können auch Schmerzmedikamente und muskelentspannungstabletten eingenommen werden, damit auch so versucht wird, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen, was notwendig ist. Lyrica ist eher nicht zum empfehlen, da dies nur bei neuropathischen Schmerzen indiziert ist. Ferner verordne ich es gar nicht mehr, auf Grund der vielen erschreckenden Nebenwirkungen.
Abschliessend, wer dem Patienten eine Op vorschlägt, ohne das diese neurologische Ausfälle hat, ist sicher nicht nur am Wohl des Patienten interessiert. Gern helfe ich Ihnen weiter.
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis

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