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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Guten Morgen! Ich bin 48 Jahre alt, von Beruf Krankenschwester.

Kundenfrage

Guten Morgen!
Ich bin 48 Jahre alt, von Beruf Krankenschwester. Ich habe eine Bakerzyste linkes Knie, bin bereits vor 8 Jahren an der Bakerzyste operiert worden. Seit 2 Jahren erneut eine Bakerzyste. Seit einem halbem Jahr zunehmende Schmerzen, besonders bei feuchtem Wetter. Meine Orthopädin möchte jetzt eine Akkupunktur Behandlung beginnen oder die Kniekehle tapen. Helfen diese konservativen Methoden?
Frau Brandt
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Guests hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

eine Bakerzyste ist immer Folge einer anderen Problematik im Knie und tritt gewöhnlich nicht als eigenständige Erkrankung auf.
So führen z.B. Meniskusschäden, Arthrosen oder Entzündungen im Knie zu einer Bakerzyste. Wird die Bakerzyste nur punktiert, also der Inhalt mit einer kleinen Nadel abgelassen oder die Zyste operativ entfernt, bleibt die Ursache für die Zyste ungelöst und die Bakerzyste tritt erneut auf.

Konservative Methode können helfen, die Beschweren zu lindern, aber verschwinden wird eine Zyste dadurch nicht.

Deshalb ist es erstmal wichtig die Ursache für die Zyste herausgefunden werden. Hierbei kann z.B. eine Kernspinuntersuchung des Knies hilfreich sein.

Ich hoffe, das hilft weiter,

Dr. G.
Denken Sie bitte daran, die Antwort zu akzeptieren, wenn ich weiterhelfen konnte. Danke!
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Leider bin ich mit der Antwort nicht ganz zufrieden, daß was Sie mir geschrieben haben wußte ich alles schon.

Brandt

Experte:  Guests hat geantwortet vor 7 Jahren.
Kein Problem, die Frage wird dann wieder freigegeben.
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Frau Brandt,

ich muß ehrlich gestehen das ich von Akupunktur bei einer Baker- Zyste überhaupt nichts halte, das wäre so als wenn Sie bei einem Zimmerbrand die Fenster öffnen um den Rauch abzulassen, anstatt die Ursache zu beheben. Suchen Sie bitte (wieder) einen in Kniechirurgie erfahrenen Orthopäden auf. Meiner Meinung nach ist die Indikation zu einer Kniespiegelung gegeben, bei der als Tages-Op (morgens ins Krankenhaus, abends wieder zu Hause) durchgeführten Op werden kleinere Schäden im Gelenk wie Meniskuseinriße oder gelöste Knorpelschuppen entfernt, geglättet und das Knie ausgewaschen. Außerdem erlaubt die Spiegelung eine ganz genaue Beurteilung des Gelenkes von innen. Ein MRT machen einige Kollegen noch, viel (auch ich) halten dieses aber für Geld- und Zeitverschwendung: Eine genaue Untersuchung des Gelenkes durch einen erfahren Orthopäden gibt bereits eindeutige Hinweise ob ein Innenschaden besteht, und bei bestehendem Leidensdruck (wie bei Ihnen) ist dann die Op indiziert, womit man sich eigentlich das MRT schenken kann. Viel Glück und gute Besserung.

Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung: Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
Alf Neuhaus und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Genau liebe Patientin,
die asymptomatische Bakercyste kann belassen werden. Macht Sie und das Knie Beschwerden, dann sollte keine Akupunktur oder Tapen erfolgen. Wirklich erschreckend was manche dem Patienten vorschlagen.
also, suchen Sie sich bitte einen Orthopäden vor Ort, der Sie aber nicht gleich operieren will!!!! Operieren kann man Sie jederzeit. Zuerst sollte man Sie gründlich untersuchen, ggf eine Röntgenuntersuchung des Kniegelenkes im Stehen durchführen und evtl ein MRT. Es gibt genug konservative MIttel dem Patienten zu helfen ohne Operation. Finden sich jedoch Meniskusverletzungen und Sie haben Beschwerden im Knie, die dazu passen, dann sollte die Operation angedacht werden. Aber es gibt noch so viele anderen Ursachen für Knieschmerzen. Band- und Sehenreizungen, Kniescheibenproblem etc. Daher bitte zuerst die Diagnose sichern und dann einen Therapieplan aufstellen.
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber.
VG und gute Besserung,
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