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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
43056094
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Hallo, bin im M rz 2010 an L4/L5 operiert worden (nicht minimalinvasiv,

Kundenfrage

Hallo,
bin im März 2010 an L4/L5 operiert worden (nicht minimalinvasiv, da Sequesterbildung). Nachdem ich tags zuvor eine Infiltration bekommen habe, musste ich am darauf folgenden Tag per Krankenwagen in die Klinik, weil nichts mehr ging. Nach 5 Tagen dann die Op. Laboriere seit ca. 4 Wochen nach der Op. an Missempfindungen, Schmerzen, Brennen, etc. in beiden Beinen (vor Op. nur re.). Ich habe zwar auch schmerzfreie Zeiten, bin super beweglich und sehr gut austrainiert, aber jedes Mal nach Belastungen (Walken, leichtes Joggen, langes Stehen, etc.) treten diese Missempfindungen mit zeitlicher Verzögerung auf. Ich habe keine motorischen Ausfälle, aber halt ständig diese Schmerzen besonders nach kleinsten Drehbewegungen (z.B. beim Kochen, Autofahren).
Habe schon zwei MRTs auf Anraten der Ärzte nach der Op.machen lassen, mit dem Ergebnis, dass 4 verschiedene Ärzte 4 verschiedene Meinungen vertreten: Narbengewebe, Facettengelenke, Nervenwurzeln chronisch gereizt und entzündet. Was soll ich tun?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  mipetermeyer hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

für eine differenzierte Auskunft fehlen noch einige Angaben:
Wo genau tritt das Brennen und die Schmerzen auf(Unterschenkel, Fuß?).
Ein MRT so schnell nach einer OP ist sinnvoll um eine Rezidiv (erneuten BS-Vorfall) auszuschließen, zeigt aber viele Artefakte die dann als alles mögliche gedeutet werden.
Schmerzen bei Drehbewegungen sprechen für ein Facettensyndrom oder eine ISG-Syndrom, beides ist nach OPs häufig und gut behandelbar. Zur weiteren diagnostischen Eingrenzung empfehle ich geziele Facettengelebksspritzen, damit kann zumindest diese Schmerzkomponente differenziert und behandelt werden.

Herzliche Grüße
Dr. M. Petermeyer
06432(NNN) NNN-NNNN
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

Ihre Beschwerden hören sich nach einer Nervenentzündung an, aber auch eine entzündung der kleinen Wirbelgelenke kommt in Frae. Auf einem MRT kurz nach Wirbelsäulen-Op sind leider häufig ´Dinge´ zu erkennen, die mit den Schmerzen nicht unbedingt etwas zu tuin haben (z.B. Narbengewebe, kann, muß aber nicht die Probleme verursachen). Auch wenn viele Kollegen kein Freund von Kortison sind stimme ich in diesem Fall der Kollegin zu: Einmal mit Kortison hochdosiert einsteigen und die dosis täglich reduzeren: Kortison ist ein ´hömeopatisches Präparat, kommt aus der Nebenniere (-rinde), und bei langer Anwendung ernsthafte Sekundärwirkungen. Aber: Nach Bandscheiben-Op kann es mal zu einer Nervenentzündung im Spinalkanal kommen, diese reagiert häufig sehr gut auf eine Kurztherapie mit Kortison. Und: Wenn Ihnen Joggen/ langes Stehen/ Walking hinterher Schmerzen macht, dann bitte diese (und alle anderen Dinge die weh tun) bitte weglassen, der Schmerz ist ein Zeichen das etwas nicht stimmt, also bitte nicht ignorieren. Wenn das Kortison gut hilft wäre der nächste Schritt die vorsichtige Physiotherapie/ Wassergymnastik/ Pilates...Viel Glück und gute Besserung.

Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung: Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
Alf Neuhaus und weitere Experten für Orthopädie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie sieht es mit der Einnahme von Kortison aus statt Spritzen? Bin ein absoluter Bwegungsfreak, habe 23 Jahre im mittleren Leistungsbereich Volleyball gespielt, in den letzten 10 Jahren ca 40 km in der Woche gelaufen, Basketball gespielt und Fahrrad gefahren, große Wanderungen gemacht. Das fehlt mir so!!!!!! Bin mit 169cm Größe und 58 kg Körpergewicht auch nicht übergewichtig. Das, was mir Endorphine freigesetzt hat, fehlt mir total, weshalb ich mich schon auf der depressiven Schiene befinde.
Experte:  tomtom_user hat geantwortet vor 6 Jahren.
Will mich nicht auch noch einmischen und bin überdies nicht Orthopäde. Sie schreiben aber bezüglich der Operation "... nicht minimalinvasiv, da Sequesterbildung". Das will ja wohl nicht heissen dass zuvor ein Sequester bzw. eine lokale Infektion vorhanden war?

Da wäre ich sehr interessiert an einer Antwort der Orthopäden-Kollegen.

mfg, ChristXXXXX XXXXX
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Lieber Kunde,

danke für Ihre Bestätigung. Was das Kortison betrifft halte ich, wie erwähnt, eine Kurztherapie mit Kortisontabletten in Ihrem Fall für sinnvoll. Bei einer Person von 60Kg würde ich ´mit 60mg Kortison (z.B. Dacortin) täglich morgens für zwei Tage anfangen, und dann alle zwei Tage um 15mg reduzieren, soll heißen 2 Tage 60mg, 2 Tage 45, 2 tage 30 und dann 2 Tage 15. Ich hatte schon sehr guten Erfolg mit dieser Therapie betreff Nervenentzündungen. Aber: Bitte überlegen Sie sich genau wieviel Sie Ihrem Körper noch zumuten wollen, wir werden alle nicht jünger und müssen gelegentlich unsere täglichen Gewohnheiten, wie z.B Sport, unserem Alter ( und unserem Körper) anpassen. Dies soll nicht heißen daß Sie garnichts mehr machen, aber ´take it easy´ ist die Devise, vielleicht eine andere weniger anstregende sportliche Herausforderung suchen? Betreff den Sequester dieses hat weniger mit Infektion zu tun sondern mit der Tatsache das ein Teil einer Bandscheibe so stark durch einen kleinen Riß der ´Schale´hindurchgepresst wurde, daß die heruasgepressten Teile nicht mehr zurück können, da die Öffnung zu klein ist und der herausgepüre´te Teil damit vom Rest sequestiert ist. Viel Glück ´and take it easy´.

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
ich habe da eine andere Meinung.
6 Monate nach einem operativen Eingriff an der Wirbelsäule wird eine Kortisontherapie nicht die Beschwerden -in der Regel- nicht beseitigen können. DENN Sie haben schmerzfreie intervalle und vor allem Schmerzen nach Belastung. Soll eine Nervenentzündung nur nach sportlicher Betätigung auftreten? mitnichten. Diese habe ich in meiner Klinikzeit nicht einmal gesehen. Wäre rasch nach der Op ausstrahlenden Beschwerden -ohne Pause- dann ist eine Kortison- Stosstherapie sinnvoll. Aber das hat nichts mit Homöopathie zu tun. Unter Belastung kommt es zu einer Drucksteigerung im sogenannten Spinalkanal. Das wird bei Operationen gelegentlich provoziert. Diese Drucksteigerungen können zu Kompressionen und die damit verbundenen Beschwerden führen. Wichtig wäre mal den MRT Befund zu erfahren. Da nicht minimal invasiv operiert und ein grösserer Zugang gewählt ist somit auch das rückentrauma grösser.Gefürchtet ist bei Rückeneingriffen immer wieder das sogenannte Postnukleotomiesyndrom, bei dem es zu einer Ummanelung des Nerven mit Narbengewebe kommt. Übrigens kann ein Sequester auch minimal invasiv entfernt werden. ich würde meinen Patienten eine computertomographisch unterstützte Infiltration an den eingeengten Nerv empfehlen, wenn sich das im MRT bestätigt. Wo haben Sie die Beschwerden bei Drehbewegungen? in der LWS?
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden
VG und gute Besserung,
wenn diese info hilfreich war, bitte mit " akzeptieren" honorieren. Diese allgemein Info ersetzt nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis

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