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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

Frage zum Impingement-Syndrom mit Schleimbeutelentz ndung.

Kundenfrage

Frage zum Impingement-Syndrom mit Schleimbeutelentzündung. Was tun? Ist eine OP nötig? Wenn ja, wo findet man eine Klinik oder eine Praxis, die mit solchen Problemen Erfahrung haben. Ich wohne in Nürnberg, bin aber bereit, überall hin zu fahren. Wie kann man eine OP vermeiden?
Ist diese Diagnose vollkommen heilbar?
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir antworten würden.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Abend,

ich gehe davon aus das Sie die Schulter meinen. Ein Impingmentsyndrom mit SChleimbeutelentzündung ist keine Seltenheit, muß aber nur selten operiert werden. Zum ´Einklemmen´(Impingement) von Weichteilen, z.B. Schleimbeutel, unter dem Schulterdach kann es kommen: nach Unfall, bei arthrotischen/ degenerativen Veränderungen, bei Schulterhochstand durch Verletzung der sog. Rotatorenmanschette, aber auch durch Über-/ Fehlbelastung (z.B. Über-Kopf-Arbeiten für mehere Stunden). Die Schleimbeutelentzündung für sich läßt sich sehr gut konservativ behandeln (Bewegungsübungen, lokale eistherapie, Elektrotherapie, auch direkte Spritze mit etwas lokaler Betäubung und Kortisone...Dies sollte auf jeden Fall zuerst ausprobiert werden bevor an die Op gedacht wird, es sei denn bildgebende Verfahren wie MRT/ Röntgenbild haben eindeutig gezeigt, daß es ein mechanisches Impingement ist, d.h. der Platz unter dem Schulterdach ist zu eng. Die Op ist eigentlich relativ einfach, ich mache diese arthroskopisch (Gelenkspiegelung), viele andere Kollegen offen mit einem kleinen Hautschnitt, die Ergebnisse sind bei beiden üblicherweise sehr gut und erlaubt sofortiges Bewegen der Schulter am Tag nach der Op (unter Physiotherapie). Aber wie bereits gesagt sollte erst einmal konservativ therapiert werden. Viel glück und gute Besserung.

 

Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Patient,
ein Impingement kann zu einer immer wiederkehrenden Schleimbeuteentzündung führen. Damit ist ein Engpaßsyndrom unter derm Schulterdach gemeint und der Schleibeutel wird vor allem beim Abspreizen eingeengt und dadurch zunehmend gereizt. Das kann zu Schmerzen führen. An eine OP muss dabei aber noch lange nicht gedacht werden. Ich behandel meine Patienten wie folgt
1. bei akuten Schmerzen mit starker Bewegungseinschränkung spritze ich unter das schulterdach
2. zusätzlich intensive Krankengymnastik und mit Erlernen von Eigenübungen
3. ggf. zusätzliche Gabe von z.B Ibuprofen und Reizstromtherapie
das über mindestens 3-6 Monate konsequent durchführen.
Zuvor sollte jedoch zumindest eine Röntgenaufnahme des Schultergelenks erfolgen um andere Erkrankungen auszuschliessen. Ein MRT ist zunächst nicht notwendig, es sei denn, das zusätzlich der verdacht auf Muskel- oder Sehnenrissen besteht.
Die Mehrzahl der Patienten werden unter einer solchen Therapie beschwerdfrei. Bleiben oder verschlimmern sich die Beschwerden kann präoperativ ein MRT erfolgen und die arthroskopische Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach erfolgen.
Es gibt sicherlich auch in N Kliniken, die das routinemaessig durchführen. Wenn SIe jedoch privat versichert sind, empfehle ich Prof. Habermeyer in Muc.
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden
VG und gute Besserung,
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