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Orthopäde_Ddorf
Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Orthopäde_Ddorf ist jetzt online.

barbara kaster,56 jahre,physiotherapeutin seit15jahren,davor

Kundenfrage

barbara kaster,56 jahre,physiotherapeutin seit15jahren,davor 22 jahre professionell klassisches ballett,seit 11 monaten nach einer bergwanderung reizerguss im re.knie,seit februar 2010 in orthop.beh. ca.10 punktionen u.kortisonspritzen,go-on spritzen,keine besserung,eher verschlechterung und starke störende krepitationen,im mrt zeigt sich eine femoropatellare arthrose u. knorpelschaden retropatellar typ3bnach noye.zwei ärzte emphehlen mir vorerst eine rso.ein 3. arzt rät aber dringend davon ab,ich wäre dafür noch 20 jahre zu jung,man sollte sich erst mal die mechanikmeines knies gründlich anschauen,mögichst noch eine arthroskopiemit glättung ,oder eine knorpeltransplantation,habe in8 tagen den rso termin,was soll ich nun tun,wozu raten sie mir?mit freundlichen grüssen.b.kaster
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Orthopäde_Ddorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Frau Kaster,
die Mechanik zu kontrollieren ist ein ganz wichtiger Faktor. Die meisten retropatellaren Arthrosen (RPA) enstehen durch einen Fehllauf der Kniescheibe, der sog. Patellalateralisation. Daher ist es wichtig, diesen zu kontrollieren. Bestätigt sich die Verdachtsdiagnose, kann mit der Stärkung des vastus medialis einer Fehlbelastung entgegengewirkt werden. Bei starker Ausprägung und zu starker lateraler Belastung empfehle ich meinen Patienten eine Arthoskopie und ein sog. laterales release, bei dem die laterale Befestigung der Kniescheibe durchtrennt wird, zu Gunsten eines besseren Kniescheibenlaufes. Zu einer RSO habe ich in den letzten Jahren gar nicht geraten.
Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden
VG und gute Besserung,
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Orthopäde_Ddorf, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung: Orthopädie, Osteopathie, Akupunktur, Sportmedizin, Chirotherapie, spezielle Schmerztherapie
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Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

ich rate Ihnen dringend von der RSO ab, aber rate Ihnen zur Arthroskopie mit entsprechender Behandlung der Knorpelschäden. Sie haben 10 Punktionen/ Spritzen in 7 Monaten erhalten, d.h. Ihr Kniegelenk ´hat ein Problem´im Gelenk selber. Der MRT-Befund ist lediglich richtunggebend, wichtiger ist die Untersuchung durch den Orthopäden und der Therapieerfolg (oder -mißerfolg). Die beschriebenen Veränderungen können bei Ihrer sportlichen Vorgeschichte fast als zu erwartet betrachtet werden. Eine autologe Knorpeltransplantation wird eigentlich nur bei sehr begrenztem Knorpelschaden von einer max. Größe eines 1-Euro-Stückes durchgeführt, und eigentlich eher bei jüngeren Patienten (entschuldigung). Aber es gibt andere arthroskopische Möglichkeiten einen Ersatzknorpel vom Körper bilden zu lassen: Knorpel-Knochen-Anbohrungen, Mosaik-Plastik (Knorpel-Knochen-Stückchen werden an einer wenig belasteten Stelle herausgestanzt und in die geschädigte Stelle eingestanzt), häufig hilft alleine das Auswaschen sehr viel. Auch ein möglicher Meniskusschaden, der ähnliche Symptome machen kann, kann bei der Arthroskopie gleich mit behandlet werden. Viel Glück und gute Besserung.

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