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Alf Neuhaus
Alf Neuhaus, Dr. Med.
Kategorie: Orthopädie
Zufriedene Kunden: 127
Erfahrung:  Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, Gelenkchirurgie, Handchirurgie, Unfallchirurgie, Chiropraxis
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Alf Neuhaus ist jetzt online.

Bandscheibenvorfall 4u.5 LW,Schmerzen in R cken,re.Bein mit

Kundenfrage

Bandscheibenvorfall 4u.5 LW,Schmerzen in Rücken,re.Bein mit Einschlafgefühl auch Fuß betroffen.z.Z.Schmerzpflaster Fentanyl Sandoz 12µg/h.Habe Scwindelanfälle und Überkeit-können dies Nebenwirkung sein?
Muß ich mich operieren lassen hab mächtig Angst.MfG Silke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Orthopädie
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
die Übelkeit und die Schwindelanfälle können eine Nebenwirkung des Fentanyl-Pflasters sein. Ob Sie sich operieren lassen müssen, hängt von der Größe des Bandscheibenvorfalles ab, von der Lage, von der Symptomatik, ob z.B. eine Lähmung der Füße vorhanden ist oder eine Blasen-Mastdarm-Störung (selten). Eine sog. absolute Indikation für eine Operation besteht bei einer Fußheberlähmung oder Fußstreckerlähmung, d.h., wenn Sie nicht mehr auf den Zehenspitzen oder auf den Fersen gehen können. Die Indikation für eine Operation stellt der behandelnde Orthopäde oder Neurochirurg an Hand der Kernspintomografiebilder im Verein mit der klinischen Symptomatik. Solange keine Lähmung vorhanden ist, kann man "konservativ" behandeln, d.h. mit Spritzen, Mikrowellenbestrahlungen, Streckungen, Krankengymnastik, Wärme und Stufenbettlagerung und Schmerzmitteln.
Gute Besserung.
Experte:  Alf Neuhaus hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen,

SChmerzen and der unteren Wirbelsäule, die häufig mit einem ´zufällig´gefundenem Bandscheibenvorfall nihcts zu tun haben, sollten nicht in 1. Linie mit Morphinpräperaten behandelt werden, eben wegen der angesprochenen Nebenwirkungen (sogar Ihre Fahrtauglichkeit kann beeinträchtigt werden). Nach eingehender Untersuchung durch einen Orthopäden und Diagnosesicherung (z.B. Nervenwurzelentzündung des Ischiasnerven) würde die Behandlung üblicherweise erstmal konservativ aus vorsichtiger Bewegungstherapie (falls die Schmerzen es zulassen), entzündungshemmender Medikamente als Tabletten (Vorsicht bei Magenproblemen), ggbf. auch direkte Spritzen an die Austrittstelle des entzündeten Nerven neben der Wirbelsäule mit etwas lokaler Betäubung und Kortison, Elektrotherapie, manchmal Massagen (bei akuter Entzündung eher nicht) u.a. Solange keine eindeutigen Nervensymptome vorliegen (Kribbeln/ Taubheit zählt noch nicht dazu) wie Lähmungserscheinungen sollte auch nch nicht an die Op gedacht werden. Manchmal hilft eine Spritze in den unteren Wirbelkanal mit etwas Kortison und lokaler Betäubung gegen die Entzündung des Nervens (die beine schlafen für etwa 2 Stunden ein und Sie müssen solange in der Praxis bleiben), abre auch Spritze in die kleinen Wirbelgelenke unter CT-Kontrolle... Sie sehen es gibt sehr viele, gute und auch sehr erfolgreiche Behandlungsmethoden bei Schmerzen in der LWS, Fentanzlpflaster gehören nicht zu ersten Wahl. Bitte besprechen Sie die verschiedenen Möglichkeiten mit einem in Wirbelsaäulenerkrankugnen erfahrenen Orthopäden. Viel Glück und gute Besserung.

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